Ajwain verwenden
Ajwain, auch Königskümmel genannt, wird leicht angestoßen, damit sich sein pfeffriges, leicht anisartiges Aroma in der Würzlake besser verteilt.
Pakistan · Balochistan
Ein ganzes, in würziger Salzlake behandeltes Hähnchen wird auf einem festen Spieß über indirekter Holzkohle langsam gegart und währenddessen mit GheeGhee ist ein indisches, butterschmalzähnliches Milchfett mit sehr niedrigem Wasseranteil. bestrichen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Balochi-Sajji mit Hähnchen ist ein schlicht gewürztes Ganzhähnchen vom Holzkohlegrill. Nach einer einstündigen Würzlake aus Salz, Ajwain, Ingwer, Knoblauch und Zitrone wird das Hähnchen auf einem festen Spieß über indirekter Glut von Hand gedreht. So gart es gleichmäßig, während die Haut kräftig bräunt und durch wiederholtes Bestreichen mit Ghee aromatisch bleibt.
Die Haut wird kräftig gebräunt und leicht knusprig, während das Fleisch saftig und zart bleibt. Ajwain wirkt pfeffrig und leicht anisartig; Ingwer, Knoblauch und Zitrone sorgen für Schärfe, Frische und Tiefe. Das Ghee verleiht der Oberfläche ein warmes, buttriges Grillaroma.
Schritt für Schritt
Schneide an den dicksten Stellen von Brust und Keulen jeweils zwei bis drei flache Einschnitte in Haut und Fleisch. Verrühre Wasser, Salz, Ajwain, Ingwer-Knoblauch-Paste und Zitronensaft in einem großen Behälter. Lege das Hähnchen hinein, decke den Behälter ab und stelle ihn für 1 Stunde in den Kühlschrank.
Wichtig: Die Lake nach der Verwendung vollständig wegschütten.
Nimm das Hähnchen aus der Würzlake, schütte die Lake weg und tupfe das Hähnchen sehr gründlich trocken. Führe den festen Spieß durch die Körperhöhle bis zum Halsansatz. Binde Keulen und Flügel eng mit Küchengarn an den Körper, damit das Hähnchen beim Wenden stabil bleibt.
Zünde die Holzkohle an und warte, bis sie von einer grauen Ascheschicht überzogen ist und keine offenen Flammen mehr zeigt. Verteile die Glut für indirektes Grillen auf einer Seite des Grills und stelle die Tropfschale auf die andere Seite. Schließe den Deckel und stabilisiere die Grilltemperatur bei 190–210 °C.
Wichtig: Den Grill nur in geeigneter, gut belüfteter Umgebung und mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Gegenständen betreiben.
Lege den festen Spieß auf die Halterungen, sodass das Hähnchen über der indirekten Zone etwa 25–30 cm von der Glut entfernt hängt. Schließe den Deckel. Drehe den Spieß von Hand alle 8–10 Minuten ein Stück weiter, damit Brust, Rücken und Keulen gleichmäßig Hitze bekommen.
Daran erkennst du es: Die Haut beginnt gleichmäßig zu bräunen, ohne schwarz zu werden.
Bestreiche das Hähnchen nach etwa 30 Minuten mit der Hälfte des geschmolzenen Ghees. Drehe es weiter regelmäßig und pinsle nach ungefähr 55 Minuten den Rest des Ghees auf. Halte die Temperatur möglichst zwischen 190 und 210 °C. Bei aufflammender Glut schiebst du das Hähnchen vorübergehend weiter vom Feuer weg.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche wird glänzend und kräftig gebräunt.
Prüfe nach 70 Minuten die dickste Stelle der Keule und der Brust mit einem Einstichthermometer, ohne den Knochen zu berühren. Das Hähnchen ist fertig, wenn beide Stellen mindestens 74 °C erreicht haben. Liegt die Temperatur darunter, grille weitere 10 Minuten und prüfe erneut. Die Haut soll kräftig gebräunt sein, darf aber nicht schwarz werden.
Daran erkennst du es: Beide Messstellen erreichen mindestens 74 °C; die Haut ist kräftig gebräunt, aber nicht schwarz.
Wichtig: Bei niedrigerer Kerntemperatur weitergaren und erneut messen.
Nimm das Hähnchen vom Spieß und lasse es 10 Minuten locker mit Folie bedeckt ruhen. Entferne danach das Garn, beträufle das Hähnchen mit den Zitronenspalten und serviere es als ganzes Gericht.
Daran erkennst du es: Der Fleischsaft verteilt sich während der Ruhezeit, und das Hähnchen lässt sich sicher vom Spieß lösen.
Gut zu wissen
Ajwain, auch Königskümmel genannt, wird leicht angestoßen, damit sich sein pfeffriges, leicht anisartiges Aroma in der Würzlake besser verteilt.
Das geschmolzene Ghee wird während des Grillens zweimal aufgetragen. Dadurch bleibt die Oberfläche aromatisch und bräunt gleichmäßiger.
Die 35 g Salz gehören vollständig in die Würzlake. Diese feste Menge ist nicht mit einem zusätzlichen Abschmecken nach Geschmack gleichzusetzen.
Die Würzung wird weniger pfeffrig und weniger anisartig als mit Ajwain.
Ersetze den Ajwain in der Würzlake durch 1 TL Kreuzkümmel und 1 TL Thymian.
Die Glut für indirektes Grillen auf eine Seite legen, den Spieß etwa 25–30 cm entfernt positionieren und die Temperatur bei 190–210 °C halten.
Das Hähnchen vorübergehend weiter vom Feuer wegsetzen und bei geschlossenem Deckel langsam weitergaren.
Die gebrauchte Lake vollständig abgießen und Haut sowie Fleisch vor dem Aufspießen sorgfältig trocken tupfen.
Während des weiteren indirekten Garens keine zusätzliche Flüssigkeit auftragen und die Temperatur stabil halten.
Keulen und Flügel eng anbinden und den Spieß alle 8–10 Minuten ein Stück weiterdrehen.
Das Hähnchen weitergaren und die Kerntemperatur an Brust und Keule getrennt prüfen.
Eine zugängliche Gewürzvariante mit Kreuzkümmel und Thymian anstelle von Ajwain.
Das Hähnchen kann statt am festen Spieß auf einem stabilen Rost über der indirekten Zone gegart werden; die charakteristische manuelle Spießdrehung entfällt dann.
Häufig gefragt
Ajwain, auch Königskümmel genannt, ist ein aromatisches Gewürz mit pfeffrigen und leicht anisartigen Noten. Es wird für dieses Rezept leicht angestoßen und in die Würzlake gegeben.
Der Grill sollte mit geschlossenem Deckel möglichst zwischen 190 und 210 °C stabilisiert werden. Das Hähnchen gart dabei über der indirekten Zone.
Die dickste Stelle der Brust und der Keule muss ohne Knochenkontakt gemessen mindestens 74 °C erreichen. Bei niedrigerer Temperatur weitere 10 Minuten grillen und erneut prüfen.
Ajwain kann durch 1 TL Kreuzkümmel und 1 TL Thymian ersetzt werden. Das Aroma wird dadurch weniger pfeffrig und weniger anisartig.
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