Tahini auswählen
Tahini ist eine Sesampaste und in türkischen, arabischen sowie gut sortierten Supermärkten erhältlich. Ein mildes Sesammus kann verwendet werden, schmeckt je nach Röstung aber kräftiger.
Großes Drehspießgericht · Libanon
Marinierte, dünn geschnittene Rindfleischlagen werden dicht auf einen vertikalen Drehspieß geschichtet, bei seitlicher Grillhitze gegart und portionsweise abgeschabt. Dazu werden Taratour, Fladenbrot, Tomaten, Zwiebel, Petersilie und eingelegte RübenPink eingelegte Rüben sind häufig in levantinischen Lebensmittelgeschäften und gut sortierten türkischen Märkten erhältlich. serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Beef Shawarma ist eine libanesische Rindfleischvariante des Shawarma. Die gewürzten Fleischscheiben werden zu einem kompakten Kegel aufgeschichtet und drehen sich bei indirekter seitlicher Hitze am Grill. Außen wird das vollständig gegarte Fleisch dünn abgeschabt, während die inneren Lagen weitergaren. Taratour und levantinische Beilagen machen daraus eine vollständige Servierform im Fladenbrot oder auf einer Platte.
Außen kräftig gebräunt und würzig, innen saftig und zart. Piment, Kreuzkümmel, Kardamom und Zimt geben dem Fleisch eine warme, aromatische Tiefe; Taratour ergänzt eine cremige, nussige Säure.
Schritt für Schritt
Lege das Rindfleisch für 20 Minuten in den Kühlschrank, falls es sehr weich ist. Schneide es anschließend gegen die Faser in gleichmäßige, 5 bis 7 mm dünne Scheiben.
Daran erkennst du es: Die Scheiben lassen sich sauber und gleichmäßig gegen die Faser schneiden.
Verrühre Olivenöl, Essig, Zitronensaft, Knoblauch, Piment, Kreuzkümmel, Zimt, Koriander, Kurkuma, Ingwer, Kardamom, Pfeffer und Salz. Wende die Fleischscheiben gründlich in der Marinade, decke sie ab und stelle sie 8 bis 12 Stunden kalt.
Daran erkennst du es: Alle Fleischscheiben sind gleichmäßig mit Marinade überzogen.
Wichtig: Das marinierte Fleisch durchgehend gekühlt halten.
Verrühre Tahini, Zitronensaft, Knoblauch und Salz. Zuerst wird die Masse dick und körnig. Rühre das eiskalte Wasser nach und nach ein, bis eine glatte, gießfähige Sauce entsteht. Stelle die Taratour bis zum Servieren kalt.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt, gießfähig und frei von trockenen Klumpen.
Bereite Tomaten, Zwiebel, Petersilie und eingelegte Rüben vor. Stelle sie abgedeckt kalt, bis das Fleisch fertig ist. Während das Fleisch mariniert oder grillt, können diese Beilagen vorbereitet werden.
Daran erkennst du es: Alle Beilagen sind servierfertig geschnitten und abgedeckt gekühlt.
Nimm das Fleisch 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank und lasse überschüssige Marinade kurz abtropfen. Schichte die Scheiben dicht und ohne große Zwischenräume auf den vertikalen Drehspieß. Beginne mit größeren Scheiben unten und forme oben einen kompakten, leicht zulaufenden Kegel. Fixiere den Stapel mit der Haltegabel des Spießes.
Daran erkennst du es: Der Stapel ist kompakt, gleichmäßig verteilt und sicher mit der Haltegabel fixiert.
Wichtig: Rohes Fleisch und benutzte Arbeitsflächen nach dem Aufbau gründlich reinigen.
Richte den Grill für seitliche, indirekte Hitze ein. Bei einem Holzkohlegrill liegen die durchgeglühten Kohlen seitlich vom Drehspieß; bei einem Gasgrill bleiben nur die seitlichen Brenner eingeschaltet. Stelle eine Auffangschale unter den Fleischkegel und stabilisiere die Grillkammer auf 190 bis 210 °C. Der Spieß muss sich frei drehen, ohne dass Fleisch direkt über der Glut hängt.
Daran erkennst du es: Der Spieß dreht frei, die Auffangschale steht sicher und die Grilltemperatur bleibt stabil.
Wichtig: Beim Einrichten des Grills hitzebeständige Handschuhe verwenden und ausreichend Abstand zu offenen Flammen und Glut halten.
Setze den Spieß ein und lasse den Fleischkegel bei geschlossener Grillhaube 35 bis 45 Minuten drehen, bis die Außenschicht kräftig gebräunt und vollständig gegart ist.
Daran erkennst du es: Die Außenschicht ist kräftig gebräunt und vollständig gegart.
Wichtig: Nur die vollständig gegarte Außenschicht abschaben; rohe innere Lagen bleiben am Spieß.
Schabe mit einem langen, scharfen Messer nur die vollständig gegarte Außenschicht in dünnen Streifen ab. Schneide dabei von oben nach unten und halte das Messer leicht schräg.
Daran erkennst du es: Es werden nur dünne, gebräunte und vollständig gegarte Streifen entfernt.
Wichtig: Das Messer stets vom Körper weg führen und ausreichend Abstand zum drehenden Spieß halten.
Drehe den Spieß weiter und schabe alle 20 bis 30 Minuten erneut die gebräunte Außenschicht ab. Kontrolliere die Grilltemperatur regelmäßig und ergänze bei Bedarf Holzkohle, ohne die seitliche Hitze zu stark zu erhöhen. Die rohen inneren Lagen bleiben bis zum Weitergaren am Spieß.
Daran erkennst du es: Jede abgeschabte Schicht ist außen gebräunt und vollständig gegart; der Spieß dreht gleichmäßig weiter.
Wichtig: Rohe innere Fleischlagen nicht abschaben oder servieren.
Prüfe nach etwa 2 Stunden die Mitte des Fleischkegels mit einem Einstichthermometer. Der Kern muss mindestens 71 °C erreichen. Falls er noch kühler ist, grille weiter und schabe nur die gegarte Oberfläche ab, bis auch die inneren Lagen vollständig durchgegart sind.
Daran erkennst du es: Die Mitte erreicht mindestens 71 °C und die inneren Lagen sind vollständig durchgegart.
Wichtig: Das Rindfleisch erst servieren, wenn der Kern mindestens 71 °C erreicht hat.
Nimm den fertigen Spieß vom Grill und lasse ihn 10 Minuten ruhen. Schneide das Fleisch vollständig ab, löse die Scheiben etwas voneinander und serviere sie sofort mit warmem Fladenbrot, Taratour, Tomaten, Zwiebel, Petersilie und eingelegten Rüben.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist vollständig abgeschabt und wird warm mit den Beilagen serviert.
Wichtig: Servierfertiges Fleisch von rohen Zutaten und benutzten Marinierutensilien getrennt halten.
Gut zu wissen
Tahini ist eine Sesampaste und in türkischen, arabischen sowie gut sortierten Supermärkten erhältlich. Ein mildes Sesammus kann verwendet werden, schmeckt je nach Röstung aber kräftiger.
Pink eingelegte Rüben sind häufig in levantinischen Lebensmittelgeschäften und gut sortierten türkischen Märkten erhältlich. Sie bringen Säure, erdige Süße und ihre typische Farbe in die Servierform.
Die Taratour bleibt sesam-basiert, kann je nach Röstung aber kräftiger oder herber schmecken.
Tahini im gleichen Mengenverhältnis durch mildes Sesammus ersetzen und die Taratour wie beschrieben mit Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Wasser anrühren.
Die Beilage wird knackig und säuerlich, verliert aber die erdige Süße und pinke Farbe der eingelegten Rüben.
Eingelegte Gurken in Streifen schneiden und in gleicher Menge zusammen mit Fleisch, Taratour und den übrigen Beilagen servieren.
Die Scheiben dicht, gleichmäßig und leicht zulaufend stapeln und die Glut beziehungsweise Brenner seitlich anordnen.
Hitze reduzieren, den Spieß weiterdrehen lassen und ausschließlich vollständig gegarte Außenschichten abschaben.
Nur die gebräunte Oberfläche in dünnen Streifen und mit leicht schräg gehaltenem Messer abschaben.
Die abgeschabten Stücke zurück auf den Grill geben und vollständig durchgaren, bevor sie serviert werden.
Das eiskalte Wasser portionsweise unter ständigem Rühren einarbeiten.
Mit kleinen zusätzlichen Wassermengen weiter rühren, bis wieder eine glatte, gießfähige Konsistenz entsteht.
Die Grillkammer bei etwa 190 bis 210 °C halten und nur die gegarte Außenschicht portionsweise abschaben.
Das Fleisch mit Taratour und warmem Fladenbrot servieren und die verbleibenden Lagen bei moderaterer Hitze weitergaren.
Das vollständig abgeschabte Fleisch wird nicht im Fladenbrot, sondern auf einer Platte mit Taratour und den vorbereiteten Beilagen angerichtet.
Eingelegte Gurken ersetzen die eingelegten Rüben als säuerlich-knackige Beilage.
Das Fleisch kann 8 bis 12 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Taratour kann ebenfalls vorab zubereitet und bis zum Servieren gekühlt werden.
Häufig gefragt
Rindfleisch aus der Hüfte eignet sich wie im Rezept angegeben. Wichtig ist, es gegen die Faser in gleichmäßige 5 bis 7 mm dünne Scheiben zu schneiden.
Das Rezept ist auf einen vertikalen Drehspieß ausgelegt. Ohne diesen Aufbau lässt sich die charakteristische Schicht-für-Schicht-Garmethode nicht zuverlässig nachbilden.
Tahini und Zitronensaft können zunächst eine dicke, körnige Masse bilden. Das ist normal; das eiskalte Wasser langsam einrühren, bis die Sauce glatt und gießfähig wird.
Das Fleisch wird warm im Fladenbrot oder auf einer Platte mit Taratour, Tomaten, roter Zwiebel, Petersilie und eingelegten Rüben serviert.
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