Mirin finden
Mirin steht meist im Asia-Regal größerer Supermärkte oder in Asia-Läden. Es bringt milde Süße und Glanz in die Marinade.
Japanische Grillzubereitung
Schweinerippchen werden mit Sojasauce, MirinSüße japanische Würzzutat auf Reisbasis, die Saucen, Glasuren und Marinaden abrundet., SakeJapanisches, aus Reis gebrautes alkoholisches Getränk, dessen Stärke durch Koji und Hefe vergoren wird., Ingwer, Zwiebel, Knoblauch und Zucker mariniert, direkt gegrillt und zum Schluss mit eingekochter Marinade glasiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese japanisch geprägte Grillvariante verbindet herzhafte Sojasauce mit der milden Süße von Mirin und Zucker. Nach der Marinierzeit kommen die Rippchen direkt auf den heißen Grill und erhalten zum Schluss eine glänzende, kräftig gewürzte Glasur.
Saftige, kräftig gewürzte Schweinerippchen mit rauchigen Röstaromen vom Grill, einer glänzenden leicht süßen Oberfläche und deutlichen Noten von Sojasauce, Ingwer und Knoblauch.
Schritt für Schritt
Falls die dünne Haut an der Knochenseite noch vorhanden ist, vorsichtig lösen und abziehen. Die Fleischseiten der Rippchen mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit die Marinade besser einzieht.
Sojasauce, Mirin, Sake, Zwiebel, Ingwer, Knoblauch und Zucker gründlich verrühren. 100 ml der Marinade abnehmen und in einem kleinen Topf beiseitestellen, bevor das rohe Fleisch damit in Kontakt kommt.
Wichtig: Die für die spätere Glasur bestimmte Marinade vor dem Marinieren des Fleisches abnehmen.
Die Rippchen mit der übrigen Marinade in einen verschließbaren Behälter geben, gut wenden und abgedeckt 2 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren. Nach etwa der Hälfte der Zeit einmal wenden.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch während der Marinierzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Den Grill mit Deckel auf direkte mittlere bis kräftige Hitze und etwa 200 bis 220 °C am Rost vorheizen. Den Grillrost reinigen und dünn mit dem Öl einreiben. Die Rippchen aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit leicht abstreifen.
Die beiseitegestellte Marinade auf dem Herd mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Sie wird später als sichere Glasur verwendet.
Daran erkennst du es: Die Marinade kocht während der gesamten Mindestzeit sprudelnd.
Wichtig: Nur die zuvor zurückbehaltene und nicht mit rohem Fleisch in Kontakt gekommene Marinade verwenden.
Die Rippchen mit der Knochenseite nach unten auf den direkten Grill legen, den Deckel schließen und 8 bis 10 Minuten grillen. Wenden und weitere 8 bis 10 Minuten grillen. Bei unterschiedlich großen Stücken die kleineren gegebenenfalls an den kühleren Rand legen.
Daran erkennst du es: Die Rippchen sind beidseitig kräftig gebräunt und beginnen an der Oberfläche zu garen.
In den letzten 2 bis 3 Minuten die gekochte Marinade dünn auf die Rippchen pinseln. Noch einmal wenden und auch die zweite Seite bestreichen. Nicht zu früh glasieren, damit die Zwiebel- und Zuckeranteile nicht verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet glänzend an der Oberfläche, ohne dunkel zu verbrennen.
Die Rippchen im dicksten Stück mit einem sauberen Thermometer prüfen. Sobald dort mindestens 63 °C erreicht sind, vom Grill nehmen und 3 Minuten ruhen lassen. Falls die Temperatur noch nicht erreicht ist, in 2-Minuten-Intervallen weitergrillen und erneut messen.
Daran erkennst du es: Im dicksten Stück werden mindestens 63 °C angezeigt.
Wichtig: Das Thermometer nach Kontakt mit rohem Fleisch reinigen, bevor es erneut verwendet wird.
Die Rippchen direkt vom Grill servieren.
Gut zu wissen
Mirin steht meist im Asia-Regal größerer Supermärkte oder in Asia-Läden. Es bringt milde Süße und Glanz in die Marinade.
Japanischer Kochsake ist in Asia-Läden und gut sortierten Supermärkten erhältlich. Trockener Reiswein ist eine passende Alternative, schmeckt aber etwas weniger rund.
Die Sojasauce liefert den herzhaften, salzigen Grundton der Marinade. Ihre Salzintensität prägt die fertige Glasur deutlich.
Die Marinade schmeckt etwas weniger rund, bleibt aber japanisch geprägt und funktional.
Den Sake im gleichen Volumen durch trockenen Reiswein ersetzen und wie im Rezept mit den übrigen Marinadenzutaten verrühren.
Erst in den letzten 2 bis 3 Minuten glasieren und die Marinade dünn aufpinseln.
Verbrannte Oberflächen vorsichtig abkratzen und die restliche gekochte Marinade nur noch sehr dünn auftragen.
100 ml vor dem Fleischkontakt zurückbehalten und mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen.
Das dickste Stück mit einem sauberen Thermometer kontrollieren und bei Bedarf in 2-Minuten-Intervallen weitergrillen.
Die Rippchen weitergrillen und erneut messen, bis im dicksten Stück mindestens 63 °C erreicht sind.
Die Rippchen können bis zu 12 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die für die Glasur bestimmte Marinade separat aufbewahren und erst kurz vor dem Grillen kochen.
Häufig gefragt
Die Marinierzeit beträgt 2 bis 12 Stunden im Kühlschrank. Nach etwa der Hälfte der Zeit werden die Rippchen einmal gewendet.
Nur der vor dem Kontakt mit dem rohen Fleisch abgenommene Teil darf verwendet werden. Dieser wird mindestens 3 Minuten sprudelnd gekocht, bevor er als Glasur auf die Rippchen kommt.
Der Grill wird mit Deckel auf direkte mittlere bis kräftige Hitze und etwa 200 bis 220 °C am Rost vorgeheizt.
Die Kerntemperatur wird im dicksten Stück geprüft. Sobald mindestens 63 °C erreicht sind, werden die Rippchen vom Grill genommen und 3 Minuten ruhen gelassen.
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