Gurken-Tomaten-Salat mit Walnussdressing

Georgischer Salat

Kalter georgischer Gurken-Tomaten-Salat mit roten Zwiebeln, Koriander und einem groben Walnussdressing mit Knoblauch, Rotweinessig und Utskho SuneliUtskho Suneli ist ein georgisches Gewürz aus blauem Bockshornklee mit nussig-würzigem Aroma..

Zum Rezept
Georgische Frische neben dem Grill
Vorbereitung 20 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 25 Minuten
Gesamtzeit ca. 45 Minuten
Menge Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Salate
Prägende Zutatenfamilie Gemüse, Kräuter und Gewürze, Nüsse und Samen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Servierrolle Als Beilage vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das Abtropfen von Tomaten und Gurken reduziert überschüssige Flüssigkeit und hält die großen Gemüsestücke knackig.
  • Walnüsse, Knoblauch, Essig und Utskho Suneli verbinden sich zu einem sämigen Dressing mit nussiger und würziger Tiefe.
  • Koriander, rote Zwiebel und Chiliflocken setzen frische, scharfe und kräuterige Akzente gegen die saftige Süße der Tomaten.
  • Das kurze Ziehen nach dem Anmachen verteilt Salz und Aromen, ohne die Struktur des Salats zu zerstören.

Große Stücke von reifen Tomaten und Gurken treffen auf milde rote Zwiebel, frischen Koriander und ein sämiges Dressing aus grob gemahlenen Walnüssen. Durch das kurze Abtropfen bleibt der Salat knackig und verwässert das Dressing nicht. Kalt serviert ist er eine frische, aromatische Beilage zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder Gemüse.

Saftig und knackig mit großen Gemüsestücken, cremig-grobem Walnussdressing, frischem Korianderduft, milder Zwiebelwürze, feiner Säure und einem leicht scharfen, nussigen Nachhall.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Salat zubereiten

  1. Gemüse vorbereiten

    Wasche Tomaten, Gurken, Zwiebel und Koriander und trockne sie gut. Schneide die Tomaten in große Spalten und die Gurken in dicke Halbmonde oder grobe Stücke. Große Schnittflächen halten den Salat länger knackig.

    Daran erkennst du es: Das Gemüse ist sauber, trocken und in großen, stabilen Stücken geschnitten.

    • Das Gemüse möglichst gut trocknen, damit das Dressing später nicht unnötig verdünnt wird.
  2. Zwiebel mildern

    Schneide die rote Zwiebel in feine Halbmonde. Lege sie 5 Minuten in kaltes Wasser, gieße sie anschließend ab und drücke sie vorsichtig trocken. So wird ihre Schärfe milder, ohne dass sie ihre Frische verliert.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Zwiebel ist etwas milder, bleibt aber knackig und frisch.

    • Die Zwiebel nach dem Abgießen nur vorsichtig ausdrücken, damit sie nicht zerquetscht wird.
  3. Tomaten und Gurken abtropfen

    Gib Tomaten und Gurken in ein Sieb, vermische sie mit 4 g Salz und lasse sie 15 Minuten abtropfen. Schwenke das Sieb zwischendurch einmal vorsichtig. Dadurch sammelt sich später weniger Flüssigkeit im Dressing.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Im Sieb sammelt sich Flüssigkeit, während die Gemüsestücke ihre Form behalten.

    • Das Gemüse nicht kräftig drücken, damit die großen Stücke knackig bleiben.
  4. Walnussmasse mahlen

    Mahle Walnüsse, Knoblauch, Utskho Suneli, Chiliflocken, 2 g Salz und schwarzen Pfeffer in einem Mörser oder kurzen Intervallen im Mixer zu einer groben, leicht pastösen Masse. Einige feine Walnussstückchen dürfen sichtbar bleiben.

    Daran erkennst du es: Die Masse ist grob, leicht pastös und enthält noch sichtbare feine Walnussstückchen.

    • Bei einem Mixer nur in kurzen Intervallen arbeiten, damit die Walnüsse nicht zu einer völlig glatten Paste werden.
  5. Dressing anrühren

    Rühre Rotweinessig, kaltes Wasser und Sonnenblumenöl portionsweise unter die Walnussmasse. Das Dressing soll sämig sein und langsam vom Löffel laufen. Falls es zu fest ist, rühre teelöffelweise weiteres kaltes Wasser ein.

    Daran erkennst du es: Das Dressing ist sämig und läuft langsam vom Löffel.

    • Das Wasser nach und nach einarbeiten, damit die gewünschte sämige Konsistenz erhalten bleibt.
  6. Salat anmachen

    Gib das abgetropfte Gemüse, die Zwiebel und den grob gehackten Koriander in eine Schüssel. Hebe das Walnussdressing vorsichtig unter, damit die großen Gemüsestücke nicht zerdrückt werden.

    Daran erkennst du es: Das Dressing haftet an den Gemüsestücken, ohne dass der Salat zerdrückt wirkt.

    • Mit einem großen Löffel oder Teigschaber von unten nach oben heben statt kräftig zu rühren.
  7. Ziehen lassen und servieren

    Lasse den fertig angemachten Salat 10 Minuten bei Raumtemperatur ziehen und serviere ihn anschließend kalt. Würze erst nach dem Ziehen nach, weil Gemüse und Dressing während dieser Zeit weiter Salz aufnehmen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Aromen sind verbunden, während die Gemüsestücke noch knackig bleiben.

    • Erst nach der Ziehzeit abschmecken, damit das Salz nicht zu früh nachdosiert wird.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Für knackiges Gemüse: Tomaten und Gurken in große Stücke schneiden und nur kurz mit dem Dressing vermengen. Das Abtropfen vor dem Anmachen verhindert, dass der Salat schnell wässrig wird.
  • Dressing richtig einstellen: Das Walnussdressing soll sämig sein und langsam vom Löffel laufen. Wasser deshalb portionsweise einarbeiten und bei Bedarf teelöffelweise ergänzen.
  • Erst am Ende nachwürzen: Das Gemüse und das Dressing nehmen während der zehnminütigen Ziehzeit weiter Salz auf. Deshalb erst danach abschmecken.

Zutatenwissen

Utskho Suneli finden

Utskho Suneli, auch blauer Bockshornklee genannt, findest du in georgischen oder kaukasischen Lebensmittelgeschäften sowie in gut sortierten Gewürzläden. Es schmeckt mild-nussig und leicht kräuterig.

Walnüsse für das Dressing

Die Walnüsse werden nicht nur über den Salat gestreut, sondern mit Knoblauch und Gewürzen zu einer groben, leicht pastösen Masse gemahlen. Sichtbare feine Stückchen sind erwünscht.

Sinnvolle Alternativen

gemahlener Bockshornklee

Der Geschmack wird etwas kräftiger und weniger mild-nussig als mit Utskho Suneli.

Gemahlenen Bockshornklee vorsichtig dosieren und zunächst etwas weniger als die angegebene Menge verwenden. Vor dem vollständigen Anmachen abschmecken.

glatte Petersilie

Der Salat bleibt frisch und kräuterig, verliert aber die typische Koriandernote.

Die Petersilie grob hacken und an derselben Stelle wie den Koriander unterheben.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Dressing wird dünn und sammelt sich am Schüsselboden.

Das Gemüse 15 Minuten im Sieb abtropfen lassen und das Wasser für das Dressing portionsweise einarbeiten.

Etwas zusätzliche grobe Walnussmasse unterheben und den Salat kurz ruhen lassen.

Die großen Gemüse- und Tomatenstücke werden beim Vermengen weich oder zerfallen.

Das Dressing mit großen, vorsichtigen Hebebewegungen unterarbeiten.

Weitere frische, grob geschnittene Gemüsestücke unterheben und nur kurz mischen.

Der Salat schmeckt nach der Ziehzeit zu salzig.

Erst nach den 10 Minuten Ziehzeit abschmecken.

Ungesalzene Tomaten und Gurken ergänzen und vorsichtig unterheben.

Varianten

Mildere Walnussvariante

Eine weniger scharfe Version mit reduzierter Chiliwürze und etwas mehr frischer Kräuternote.

Variante mit Petersilie

Eine kräuterige Alternative für Personen, die Koriander nicht mögen.

Servieren und kombinieren

  • Zu Gegrilltem: Kalt als frische Beilage zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder Gemüse servieren. Das nussige Dressing setzt einen kräftigen Kontrast zu Röstaromen.
  • Mit Brot servieren: Mit kräftigem Brot servieren, das einen Teil des Walnussdressings aufnehmen kann.

Planen und Reste genießen

Einfrieren

Durch das rohe Gemüse und das Dressing ist mit deutlichem Verlust an Knackigkeit und Konsistenz zu rechnen.

Allergene und Nährwerte

  • Schalenfrüchte (Walnüsse): enthält · Das Rezept enthält ausdrücklich Walnusskerne.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was ist Utskho Suneli?

Utskho Suneli ist blauer Bockshornklee. Das Gewürz schmeckt mild-nussig und leicht kräuterig und wird im Walnussdressing verwendet.

Kann ich den Salat vorbereiten?

Die Angaben zur Vorbereitung und Lagerung sind für dieses Rezept nicht festgelegt. Für die beste Konsistenz sollte das Gemüse möglichst frisch abgetropft und mit dem Dressing angemacht werden.

Müssen die Walnüsse fein gemahlen werden?

Nein. Eine grobe, leicht pastöse Masse mit sichtbaren feinen Walnussstückchen ist ausdrücklich erwünscht.

Wozu passt der Salat?

Er wird kalt als eigenständige Grillbeilage zu gegrilltem Fleisch, Fisch oder Gemüse serviert.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar