Mojarra im deutschen Handel
Mojarra wird im deutschen Fischhandel meist als ganze Tilapia angeboten. Ein festerer Süßwasserbarsch ist ebenfalls als geschmacklich kräftigere Alternative beschrieben.
Ganze Mojarra, Veracruz
Ganze Mojarras werden auf der heißen Plancha gegart und anschließend mit einer groben Tomachile-Chili-Sauce serviert. Schwarze Bohnen und warme Maistortillas ergänzen den saftigen Fisch.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Mojarra tachogobi ist eine Fischspezialität aus Los Tuxtlas im mexikanischen Veracruz. Für diese Plancha-Fassung wird die ganze Mojarra direkt gegart, während eine würzige Sauce aus Tomachile, Chilpaya und Koriander separat zubereitet und erst zum Schluss über den Fisch gegeben wird.
Die Haut wird kräftig gebräunt, während das Fleisch am Rückgrat opak, saftig und leicht lösbar bleibt. Die Sauce ist grob strukturiert, fruchtig-säuerlich und pikant; Koriander bringt eine frische, grüne Note hinzu.
Schritt für Schritt
Tupfe die Mojarras gründlich trocken. Würze sie innen und außen mit etwa 6 g Salz. Lass sie 15 Minuten ruhen, während du die Sauce vorbereitest.
Zerstoße Tomachile, Chilpaya und das restliche Salz portionsweise im Molcajete zu einer groben Sauce. Sie soll noch etwas Struktur behalten und nicht völlig glatt werden.
Daran erkennst du es: Die Mischung bleibt grob strukturiert und nicht völlig glatt.
Erhitze 30 g Schweineschmalz in einem kleinen feuerfesten Topf oder einer Pfanne. Gib die Tomaten-Chili-Mischung und den Korianderbund hinein und brate die Sauce bei mittlerer Hitze 8–10 Minuten. Rühre gelegentlich um und nimm den Koriander vor dem Servieren heraus.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist heiß, aromatisch und noch grob strukturiert.
Heize die Plancha bei direkter mittlerer bis mittelhoher Hitze gründlich vor. Reibe die Mojarras rundum mit den übrigen 90 g Schweineschmalz ein.
Daran erkennst du es: Die Plancha ist vollständig heiß, bevor der Fisch aufgelegt wird.
Wichtig: Beim Einreiben und Auflegen der Fische auf heiße Flächen vorsichtig arbeiten.
Lege die ganzen Fische auf die heiße Plancha. Gare sie je nach Dicke etwa 8–12 Minuten pro Seite und wende sie nur einmal vorsichtig mit zwei breiten Wendern. Die Haut soll kräftig gebräunt sein, das Fleisch am Rückgrat opak und leicht lösbar.
Daran erkennst du es: Die Haut ist kräftig gebräunt, das Fleisch am Rückgrat opak und leicht lösbar.
Wichtig: Beim Wenden zwei breite Wender verwenden, damit die ganzen Fische nicht zerfallen.
Prüfe die dickste Stelle mit einem sauberen Einstichthermometer. Der Fisch ist verzehrfertig, sobald dort 63 °C erreicht sind. Nimm ihn dann von der Plancha und lass ihn 2–3 Minuten ruhen.
Daran erkennst du es: 63 °C an der dicksten Stelle; das Fleisch ist opak und leicht lösbar.
Wichtig: Nach dem Einstich das Thermometer reinigen, bevor es erneut verwendet wird.
Erwärme währenddessen die schwarzen Bohnen und die Maistortillas. Übergieße die Mojarras mit der heißen Tomachile-Sauce und serviere sie unmittelbar mit Bohnen und warmen Tortillas.
Daran erkennst du es: Bohnen und Tortillas sind heiß, die Sauce wird unmittelbar über den Fisch gegeben.
Gut zu wissen
Mojarra wird im deutschen Fischhandel meist als ganze Tilapia angeboten. Ein festerer Süßwasserbarsch ist ebenfalls als geschmacklich kräftigere Alternative beschrieben.
Tomachile oder Tomate de milpa ist am ehesten in mexikanischen Lebensmittelgeschäften, auf gut sortierten Wochenmärkten oder bei spezialisierten Online-Händlern erhältlich.
Die Chilpaya-Menge richtet sich nach der gewünschten Schärfe. Eine kleine getrocknete rote Chilischote kann ersatzweise verwendet werden, schmeckt meist etwas weniger fruchtig.
Mildes, saftiges Fleisch und eine sehr ähnliche Zubereitungsform.
Ganze Tilapia entschuppen und ausnehmen lassen beziehungsweise entsprechend vorbereiten; anschließend wie die Mojarras auf der Plancha garen.
Die Sauce wird süßer und weniger erdig.
Die Kirschtomaten in derselben Menge verwenden und grob im Molcajete zerstoßen.
Die Sauce bleibt pikant, erhält aber meist ein weniger fruchtiges Chiliaroma.
Die getrocknete rote Chilischote in derselben ungefähren Menge verwenden und mit den Tomaten zerstoßen.
Fische gründlich trocken tupfen und die Plancha vor dem Auflegen vollständig erhitzen.
Den Fisch vorsichtig lösen und auf der heißen Plancha weitergaren; die Haut wird möglicherweise weniger gleichmäßig knusprig.
Zwei breite Wender verwenden und den Fisch nur einmal vorsichtig wenden.
Zerfallene Stücke weitergaren und mit der Sauce servieren; die Präsentation als ganzer Fisch ist dann nicht mehr vollständig.
Die Zutaten portionsweise im Molcajete nur grob zerstoßen.
Einige zusätzlich grob zerstoßene Tomaten unterheben, sofern vorhanden.
Die ganze Mojarra kann statt auf der Plancha direkt an der Glut gegart werden, wie es die Rezeptbeschreibung ebenfalls vorsieht.
Häufig gefragt
Ja. Im deutschen Fischhandel wird Mojarra meist als ganze Tilapia angeboten. Tilapia bleibt mild und saftig; ein festerer Süßwasserbarsch schmeckt etwas kräftiger.
Verwende 500 g reife Kirschtomaten. Die Sauce wird dadurch süßer und weniger erdig als mit Tomachile oder Tomate de milpa.
Die Schärfe hängt von der Menge der Chilpaya ab. Verwende eine oder zwei getrocknete Schoten nach gewünschter Schärfe.
Die Haut soll kräftig gebräunt sein, das Fleisch am Rückgrat opak und leicht lösbar. Zusätzlich wird die dickste Stelle mit einem sauberen Einstichthermometer geprüft; im Rezept sind 63 °C angegeben.
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