Bier getrennt aufteilen
Die 330 ml Bier werden in zwei gleich große Mengen aufgeteilt: 165 ml kommen in das Flüssigkeitsreservoir und 165 ml in die Limetten-Bier-Mischung zum Bepinseln.
Ganzes Hähnchen · Nordmexiko
Ein ganzes Hähnchen wird aufrecht auf einem Geflügelhalter über indirekter Holzkohle gegart, mit Limetten-Bier-Mischung bepinselt und mit gegrillten Frühlingszwiebeln serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pollo sentado ist ein ganzes Hähnchen, das aufrecht über indirekter Hitze gart. Diese Variante orientiert sich an einer im Norden Mexikos verbreiteten Grillweise, ohne die international bekannte aufrechte Bier-Methode einem einzigen Ursprung zuzuschreiben. Bier im Halter, Limette, Cayenne und Holzkohle sorgen für würzige Haut und saftiges Fleisch.
Knusprig-würzige, leicht rauchige Haut trifft auf saftiges helles Fleisch mit frischer Limettennote. Cayenne sorgt für angenehme Schärfe, während gegrillte Frühlingszwiebeln weich, leicht gebräunt und mild-süßlich werden.
Schritt für Schritt
Vermische 1½ TL Salz, Knoblauchpulver, Cayennepfeffer und schwarzen Pfeffer. Presse drei Limetten aus und schneide die vierte Limette zum Servieren in Spalten.
Fülle 165 ml Bier und den Rosmarinzweig in das Flüssigkeitsreservoir des Geflügelhalters. Verrühre die übrigen 165 ml Bier mit dem Limettensaft und ½ TL Salz. Diese Mischung bleibt vollständig zum späteren Bepinseln zurück.
Wichtig: Rohe Geflügelsäfte und die Bepinsel-Mischung getrennt von verzehrfertigen Zutaten behandeln.
Tupfe das Hähnchen gründlich trocken und entferne gegebenenfalls die Innereien. Reibe es innen und außen mit dem Öl ein. Verteile die Würzmischung rundherum und vorsichtig unter der Brusthaut. Lege das gewürzte Hähnchen abgedeckt für 40 Minuten in den Kühlschrank.
Wichtig: Das gewürzte rohe Hähnchen abgedeckt kühlen und Kontaktflächen anschließend gründlich reinigen.
Zünde die Holzkohle an und verteile sie für eine indirekte Zwei-Zonen-Glut auf zwei Seiten des Grills. Stelle die Tropfschale in die Mitte und bringe den Grill mit geschlossenem Deckel auf 175–180 °C am Rost.
Daran erkennst du es: Der Grill hält sich im Bereich von 175–180 °C.
Wichtig: Beim Umgang mit glühender Holzkohle hitzefeste Handschuhe und ausreichenden Abstand verwenden.
Setze das Hähnchen vorsichtig auf den Geflügelhalter, drücke die Flügel hinter den Rücken und stelle die Keulen stabil auseinander. Platziere den Halter über der Tropfschale in der indirekten Zone.
Daran erkennst du es: Das Hähnchen steht sicher und kippt nicht auf dem Halter.
Wichtig: Geflügelhalter und Flüssigkeitsreservoir werden sehr heiß; nur mit geeigneten Grillhandschuhen bewegen.
Schließe den Deckel und gare das Hähnchen 80–100 Minuten. Bepinsele es nach den ersten 30 Minuten und danach etwa alle 20 Minuten mit der Limetten-Bier-Mischung. Öffne den Grill nur kurz. Wird die Brust deutlich schneller dunkel als der Rest, schirme sie locker mit Aluminiumfolie ab.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt; die endgültige Garprobe erfolgt im nächsten Schritt.
Wichtig: Aluminiumfolie nur locker als Abschirmung verwenden und nicht direkt auf die Glut legen.
Prüfe die Temperatur mit einem Thermometer an der dicksten Stelle der Brust und an der Innenseite der Keule, ohne den Knochen zu berühren. Das Hähnchen ist fertig, wenn beide Stellen mindestens 74 °C erreicht haben. Falls nötig, gare es in 5- bis 10-Minuten-Schritten weiter.
Daran erkennst du es: Brust und Keule erreichen jeweils mindestens 74 °C.
Wichtig: Das Hähnchen erst vom Grill nehmen, wenn beide geprüften Stellen mindestens 74 °C erreicht haben.
Nimm den Geflügelhalter vorsichtig vom Grill und lasse das Hähnchen 10–15 Minuten ruhen. Grille währenddessen die Frühlingszwiebeln in der direkten Zone 5–8 Minuten, bis sie weich und leicht gebräunt sind.
Daran erkennst du es: Die Frühlingszwiebeln sind weich und leicht gebräunt; das Hähnchen ruht 10–15 Minuten.
Wichtig: Geflügelhalter, Flüssigkeitsreservoir und Tropfschale bleiben nach dem Grillen sehr heiß.
Löse das Hähnchen vorsichtig vom Halter, schneide es in Stücke und serviere es mit den gegrillten Frühlingszwiebeln und den Limettenspalten.
Gut zu wissen
Die 330 ml Bier werden in zwei gleich große Mengen aufgeteilt: 165 ml kommen in das Flüssigkeitsreservoir und 165 ml in die Limetten-Bier-Mischung zum Bepinseln.
Das Salz für die trockene Würzmischung bleibt von dem Salz für die flüssige Bepinsel-Mischung getrennt.
Drei Limetten werden ausgepresst; die vierte wird in Spalten geschnitten und erst beim Servieren verwendet.
Die Biernote bleibt erhalten, die Aromatik kann etwas milder ausfallen.
165 ml in das Flüssigkeitsreservoir und 165 ml in die Limetten-Bier-Mischung geben.
Die Säure bleibt erhalten, das Aroma wird weniger limettentypisch.
Für die Bepinsel-Mischung Limettensaft durch Zitronensaft ersetzen und zum Servieren Zitronenspalten verwenden.
Den Halter vor dem Schließen des Deckels prüfen und das Hähnchen mit auseinanderstehenden Keulen ausrichten.
Hähnchen vorsichtig mit Grillhandschuhen neu positionieren, solange es noch nicht vollständig gegart ist.
Die Grilltemperatur im Bereich von 175–180 °C halten und die Brust bei Bedarf locker mit Aluminiumfolie abschirmen.
Brust locker abschirmen und das Hähnchen weitergaren, bis beide Messstellen 74 °C erreichen.
Das Hähnchen 10–15 Minuten ruhen lassen und diese Zeit für die Frühlingszwiebeln nutzen.
Ausgetretenen Fleischsaft beim Servieren über die Stücke geben.
Die Schärfe wird reduziert, während Limette, Knoblauch und schwarzer Pfeffer erhalten bleiben.
Die Holzkohle wird so betrieben, dass eine deutlichere natürliche Rauchnote entsteht, ohne ein eigenes Räucherverfahren zu behaupten.
Häufig gefragt
165 ml Bier kommen in das Flüssigkeitsreservoir. Die übrigen 165 ml werden mit Limettensaft und ½ TL Salz zum späteren Bepinseln verrührt.
Das Hähnchen ist fertig, wenn die dickste Stelle der Brust und die Innenseite der Keule jeweils mindestens 74 °C erreichen, ohne dass das Thermometer den Knochen berührt.
Das Hähnchen gart in der indirekten Zone. Die Frühlingszwiebeln werden während der Ruhezeit in der direkten Zone gegrillt.
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