Italienische Kräuterbutter

Italienische Würzbutter

Aromatische Würzbutter mit PetersilieBasilikum ist ein aromatisches Küchenkraut mit weichen Blättern, das besonders gut zu Tomaten, mediterranen Gerichten, Salaten und Pesto passt., Basilikum, Schnittlauch und Knoblauch. Nach dem Kühlen wird sie in Scheiben geschnitten und auf heißem gegrilltem Rind oder Tagliata serviert.

Zum Rezept
Burro alle erbe
Vorbereitung 15 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 60 Minuten
Gesamtzeit ca. 75 Minuten
Menge etwa 12 Scheiben à 10 g
Gerichtsform und Gerichtsart Würzbutter
Prägende Zutatenfamilie Kräuter und Gewürze, Milchprodukte
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als servierfertiger Würzbegleiter vorgesehen

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die weiche Butter bindet Kräuter, Knoblauch und Gewürze gleichmäßig.
  • Das Kühlen stabilisiert die Rolle und erleichtert das Schneiden sauberer Scheiben.
  • Die Butter schmilzt auf dem heißen Fleisch und verteilt die Würzung direkt über der Kruste.
  • Petersilie, Basilikum und Schnittlauch verbinden frische, grüne und leicht pfeffrige Aromen.

Burro alle erbe ist eine italienische Rezeptvariante für gegrilltes Rind. Weiche Butter wird mit frischen Kräutern, Knoblauch, Salz und Pfeffer vermischt, zu einer Rolle geformt und gekühlt. Beim Servieren schmilzt eine Scheibe auf der heißen Kruste und ergänzt die Tagliata mit frischen Kräuternoten.

Cremig und buttrig mit frischen Kräuternoten, mildem Knoblaucharoma sowie einer ausgewogenen Salz- und Pfefferschärfe. Auf heißem Rind schmilzt die Butter zu einem glänzenden, aromatischen Film.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Kräuter vorbereiten

    Petersilie, Basilikum und Schnittlauch waschen und sehr gründlich trocken tupfen. Die Kräuter fein hacken beziehungsweise schneiden. Den Knoblauch fein reiben.

    8 Minuten
    • Sehr trockene Kräuter verhindern, dass die Butter unnötig weich oder wässrig wird.
  2. Würzbutter mischen

    Die weiche Butter in eine Rührschüssel geben. Petersilie, Basilikum, Schnittlauch, Knoblauch, Salz und Pfeffer hinzufügen und gründlich vermischen, bis die Würzung gleichmäßig verteilt ist.

    4 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Kräuter und Gewürze sind gleichmäßig in der weichen Butter verteilt.

    • Die Butter soll weich, aber nicht geschmolzen sein.
  3. Rolle formen

    Die Butter auf ein Stück Backpapier geben und zu einer Rolle mit etwa 3 bis 4 cm Durchmesser formen. Die Enden des Backpapiers zusammendrehen, damit die Rolle kompakt bleibt.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Rolle ist kompakt und gleichmäßig geformt.

    • Die Rolle während des Formens leicht hin- und herrollen, damit möglichst wenige Hohlräume entstehen.
  4. Butter kühlen

    Die Butterrolle mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen, bis sie fest ist.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Rolle ist fest genug, um saubere Scheiben zu schneiden.

  5. In Scheiben servieren

    Die kalte Butter in etwa 10 g schwere Scheiben schneiden. Eine Scheibe auf frisch gegrilltes Rindfleisch oder Tagliata legen und kurz anschmelzen lassen. Die Butter selbst wird nicht mitgegrillt, sondern schmilzt erst beim Servieren auf dem heißen Fleisch.

    Daran erkennst du es: Die Scheibe beginnt auf dem heißen Fleisch sichtbar zu schmelzen.

    • Die Scheiben erst unmittelbar vor dem Servieren schneiden, damit sie ihre Form behalten.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Kräuter gründlich trocknen: Wasser an den Kräutern kann die Butter weicher machen und die Würzung weniger gleichmäßig verteilen. Deshalb die Kräuter nach dem Waschen sorgfältig trocken tupfen.
  • Butter nicht schmelzen: Nur weiche Butter lässt sich gut vermischen und formen. Geschmolzene Butter würde sich schwerer zu einer kompakten Rolle verarbeiten lassen.
  • Auf heißem Fleisch servieren: Die kalte Scheibe wird erst auf dem frisch gegrillten Fleisch weich und glänzend. Die Butterrolle nicht selbst auf den Grill legen.

Zutatenwissen

Butter als tragende Matrix

Weiche tierische Butter verbindet Kräuter, Knoblauch, Salz und Pfeffer und wird nach dem Kühlen schnittfest.

Frische Kräutermischung

Petersilie, Basilikum und Schnittlauch liefern gemeinsam frische, grüne und leicht würzige Aromen. Fein geschnitten verteilen sie sich gleichmäßiger in der Butter.

Würzung dosieren

Salz und schwarzer Pfeffer geben der Butter Grundwürze, ohne die frischen Kräuternoten zu überdecken.

Sinnvolle Alternativen

Vegane Margarine zum Backen und Kochen

Die Butteraromatik wird weniger voll und die Konsistenz kann je nach Produkt weicher oder wasserreicher ausfallen.

Die Margarine weich werden lassen und wie die Butter verarbeiten. Eine vegane Margarine mit festem Fettanteil verwenden und die Rolle vollständig durchkühlen.

Zusätzliche glatte Petersilie

Die Butter schmeckt kräuteriger und weniger süßlich-aromatisch.

Basilikum durch die gleiche Menge fein gehackte glatte Petersilie ersetzen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Kräuterbutter wird weich oder trennt sich leicht.

Die Kräuter sorgfältig trocken tupfen, bevor sie gehackt werden.

Die Butterrolle länger kühlen. Bei deutlich überschüssiger Feuchtigkeit die Butter vor dem erneuten Formen kurz temperieren lassen und überschüssige Flüssigkeit abtupfen.

Die Butter lässt sich nicht kompakt rollen.

Die Butter nur so weit temperieren, dass sie sich leicht verstreichen und vermischen lässt.

Die vermischte Butter kurz kühlen, bis sie wieder formbar ist, und anschließend neu rollen.

Die Kräuterbutter verbrennt oder tropft durch den Grillrost.

Die kalte Butter erst beim Servieren auf das heiße Rind geben.

Verbrannte Butter nicht verwenden; eine frische Scheibe auf das fertig gegrillte Fleisch legen.

Varianten

Zitronige Kräuterbutter

Eine frische Variante mit fein abgeriebener Zitronenschale, die besonders gut zu gegrilltem Rind und sommerlichen Beilagen passt.

Scharfe Kräuterbutter

Eine pikante Variante mit milder bis scharfer Chilischote für kräftiger gewürztes Grillfleisch.

Kräftige Knoblauch-Kräuterbutter

Eine deutlich aromatischere Variante mit stärkerem Knoblauchprofil.

Servieren und kombinieren

  • Zu gegrillter Tagliata: Eine etwa 10 g schwere Scheibe auf frisch aufgeschnittene, noch heiße Tagliata legen und kurz anschmelzen lassen.
  • Zu anderem gegrilltem Rind: Die Kräuterbutter passt auch zu gegrilltem Rindersteak oder anderem heißen Rindfleisch. Die Scheibe erst nach dem Grillen auflegen.
  • Auf geröstetem Brot: Die weiche Kräuterbutter kann auch auf warmem geröstetem Brot zergehen und als würziger Begleiter serviert werden.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die gerollte Kräuterbutter kann bis zu 48 Stunden vor dem Servieren zubereitet und gut verpackt im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Aufbewahren

Die Kräuterbutter nach dem Formen und Kühlen luftdicht verpackt im Kühlschrank lagern. Zum Servieren nur die benötigte Menge entnehmen.

Nicht länger als nötig bei Raumtemperatur stehen lassen und nach dem Servieren wieder kühlen.

Einfrieren

Das Einfrieren ist für dieses Rezept nicht näher beschrieben; die Qualität der frischen Kräuter kann dabei nachlassen.

Allergene und Nährwerte

  • Milch: enthält · Die Rezeptur enthält tierische Butter.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie weich sollte die Butter sein?

Die Butter sollte weich und formbar, aber nicht geschmolzen sein. So lassen sich Kräuter und Gewürze gleichmäßig einarbeiten und die Rolle anschließend kompakt formen.

Wie lange muss die Kräuterbutter kühlen?

Sie sollte mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen, bis die Rolle fest genug zum Schneiden ist.

Darf die Kräuterbutter mit auf den Grill?

Nein. Die kalte Butter wird erst beim Servieren auf das heiße gegrillte Fleisch gelegt und schmilzt dort kurz an.

Wie schwer sollte eine Scheibe sein?

Die vorgesehene Ausbeute beträgt etwa 12 Scheiben zu jeweils 10 g.

Aus unserer Küche

Kommentare zum Rezept

Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.

Kommentare werden geladen …

Schreib einen Kommentar