Asiatische Birne
Die Birne bringt fruchtige Süße und ein blumiges Aroma in die Marinade. Ein süßer, fester Apfel ist eine sinnvolle Alternative, verändert die Marinade aber in Richtung eines weniger blumigen, apfelartigen Aromas.
Koreanische Grillküche
Butterflyartig aufgeschnittene Rinderrippchen werden in einer süß-salzigen Birnen-Soja-Marinade eingelegt, direkt über hoher Hitze gegrillt und mit Salat, Perillablättern und SsamjangKoreanische, würzige Paste aus fermentierten Sojabohnen- und Chilipasten, die häufig zu in Blätter gewickelten Speisen gereicht wird. serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Yangnyeomgalbi (Sogalbi), marinierte Rinderrippchen vom Grill, gehört zur südkoreanischen Grillküche. Für diese Variante werden fleischige Rinderrippchen am Knochen butterflyartig aufgeklappt, mehrere Stunden in einer süß-salzigen Birnen-Soja-Marinade eingelegt und anschließend direkt über hoher Hitze gegrillt. Serviert werden sie klassisch in Salat- und Perillablättern mit Ssamjang.
Außen gebräunt und an den Rändern karamellisiert, innen saftig und kräftig gewürzt. Die Rippchen schmecken süß-salzig, fruchtig, knoblauch-würzig und leicht nussig; Salat und Perilla bringen Frische, Ssamjang einen herzhaften, fermentierten Akzent.
Schritt für Schritt
Die Rinderrippchen kalt abspülen und in eine Schüssel mit 1,5 l kaltem Wasser legen. 10 bis 20 Minuten wässern, damit Blutreste und Knochensplitter gelöst werden. Danach erneut abspülen, sorgfältig trocken tupfen und überschüssiges Fett nur teilweise entfernen.
Wichtig: Rohes Rindfleisch getrennt von verzehrfertigen Zutaten handhaben und Arbeitsflächen anschließend reinigen.
Die Rippchen mit der Knochenseite nach unten auf ein stabiles Brett legen. Das Fleisch direkt oberhalb des Knochens einschneiden, aber nicht vollständig durchtrennen. Das Fleisch aufklappen, wenden und in gleichmäßigen Schnitten weiter aufschneiden, bis ein langer, etwa 6 mm dicker Streifen entsteht, der am Knochen befestigt bleibt. Beide Seiten sowie die Kanten leicht einschneiden.
Wichtig: Das Schneidebrett ausschließlich für das rohe Fleisch verwenden oder danach gründlich reinigen.
Birne, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein pürieren. Die Mischung mit Sojasauce, Wasser, Kochreiswein oder Mirin, braunem Zucker, Honig, Sesamöl und schwarzem Pfeffer verrühren. Frühlingszwiebeln und Sesam unterheben.
Die aufgeklappten Rippchen in eine flache Schale legen und vollständig mit der Marinade bedecken. Abgedeckt 6 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren; nach etwa der Hälfte der Zeit wenden. Die rohe Marinade danach nicht als Sauce verwenden.
Wichtig: Die Rippchen während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten. Marinade, die rohes Fleisch berührt hat, nicht ungekocht servieren.
Den Grill für direkte, hohe Hitze vorbereiten. Der Rost sollte sehr heiß sein, etwa 230 °C, bevor das Fleisch aufgelegt wird. Während der Grill aufheizt, Blattsalat und PerillablätterPerillablätter werden als Umhüllung und frische Beilage serviert. waschen und gründlich trocknen.
Die Rippchen aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit abtropfen lassen. Nicht übereinander, sondern flach auf den heißen Rost legen. Je nach Dicke etwa 2 bis 3 Minuten grillen, wenden und weitere 2 bis 3 Minuten grillen. Bei Bedarf noch einmal wenden, bis das Fleisch gebräunt, an den Rändern karamellisiert und vollständig gegart ist. Wegen des Zuckers die Rippchen aufmerksam beobachten, damit die Marinade nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist vollständig gegart, gebräunt und an den Rändern karamellisiert; dunkle, verbrannte Stellen vermeiden.
Wichtig: Die rohe Marinade nicht zum Begießen oder Servieren verwenden.
Die fertigen Rippchen 5 Minuten ruhen lassen. Das Fleisch anschließend mit einer Küchenschere in mundgerechte Stücke vom Knochen schneiden.
Je ein Stück Fleisch in ein Salat- oder Perillablatt legen und mit etwas Ssamjang servieren. Die Blätter nach koreanischer Ssam-Art zusammenfalten und direkt essen.
Gut zu wissen
Die Birne bringt fruchtige Süße und ein blumiges Aroma in die Marinade. Ein süßer, fester Apfel ist eine sinnvolle Alternative, verändert die Marinade aber in Richtung eines weniger blumigen, apfelartigen Aromas.
Perilla ergänzt die Rippchen mit einer leicht würzigen, an Anis erinnernden Note. Wenn sie nicht erhältlich sind, kann mehr Blattsalat verwendet werden.
Die dicke koreanische Würzpaste wird zum gefalteten Salat- oder Perillablatt mit Fleisch serviert und setzt einen herzhaften Akzent zu den süß-salzigen Rippchen.
Die Marinade schmeckt etwas weniger blumig und birnig, bleibt aber fruchtig und süß.
Apfel schälen, entkernen und wie die Birne fein pürieren.
Die leicht würzige, an Anis erinnernde Perilla-Note fehlt.
Statt Perillablättern mehr Blattsalat waschen, trocknen und zum Einwickeln verwenden.
Überschüssige Marinade vor dem Auflegen abtropfen lassen, die Rippchen aufmerksam beobachten und regelmäßig wenden.
Verbrannte Stellen dünn abschneiden und die übrigen Rippchen an einer weniger heißen Stelle fertig garen.
Die Rippchen flach und mit Abstand auflegen; bei Bedarf in mehreren Durchgängen grillen.
Die noch nicht ausreichend gebräunten Stücke portionsweise auf dem wieder aufgeheizten Rost fertig grillen.
Das Fleisch gleichmäßig auf etwa 6 mm Dicke butterflyartig aufschneiden und die Garprobe über Farbe und Biss prüfen.
Die Stücke bei etwas geringerer Hitze kurz weitergrillen, damit die Oberfläche nicht weiter verbrennt.
Die Blätter sorgfältig trocken tupfen oder abtropfen lassen, bevor sie serviert werden.
Eine zugängliche Variante mit süßem, festem Apfel statt asiatischer Birne.
Eine Variante ohne Perillablätter, wenn diese nicht erhältlich sind.
Die Rippchen können bis zu 12 Stunden vor dem Grillen abgedeckt in der Marinade im Kühlschrank liegen. Salat und Perilla erst näher am Servieren waschen und trocknen.
Gegarte Rippchen nach dem Abkühlen dicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren. Salat- und Perillablätter getrennt lagern, damit sie nicht durchweichen.
Reste nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen lassen.
Häufig gefragt
Die Rippchen marinieren abgedeckt 6 bis 12 Stunden im Kühlschrank. Nach etwa der Hälfte der Zeit werden sie gewendet.
Das Fleisch wird oberhalb des Knochens eingeschnitten und aufgeklappt, ohne vollständig vom Knochen getrennt zu werden. Durch die entstehende lange, dünne Fleischfläche gart es schnell und nimmt viel Marinade auf.
Ja. Ein süßer, fester Apfel ist eine sinnvolle Alternative. Die Marinade schmeckt dann etwas weniger blumig und birnig.
Verwende mehr Blattsalat. Die leicht würzige, an Anis erinnernde Perilla-Note fehlt dann, die Ssam-Art des Servierens bleibt jedoch erhalten.
Nein. Da sie rohes Rindfleisch berührt hat, soll sie danach nicht ungekocht als Sauce verwendet werden.
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