Robalo vorbestellen
Ein ganzer Robalo von etwa 1,5 kg ist bei einem gut sortierten Fischhändler meist leichter auf Vorbestellung erhältlich. Der Fisch sollte küchenfertig, geschuppt und ausgenommen sein.
Ganzer Fisch vom Holzkohlegrill
Ein ganzer Robalo wird mit Zitrone, Öl, Zwiebel, Petersilie, Salz und Pfeffer gewürzt, direkt über Holzkohle gegrillt und während des Garens mit trockenem Lorbeerrauch aromatisiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Pescado asado, ahumado con laurel ist ein schlichtes Fischgericht aus Nayarit an Mexikos Pazifikküste. Ein ganzer Robalo wird mit Zitrone, Öl, Zwiebel und Petersilie gewürzt, über Holzkohle gegrillt und während des Garens mit trockenem Lorbeerrauch aromatisiert. Die Zubereitung bleibt bewusst nah am Fisch: gebräunte Haut, saftiges Fleisch und ein herber Rauchton statt einer schweren Sauce.
Die Haut wird gebräunt und leicht knusprig, das Fleisch bleibt saftig, opak und löst sich leicht von der Mittelgräte. Zitrone und Petersilie wirken frisch, während der Lorbeer einen trockenen, würzigen Rauchton beisteuert.
Schritt für Schritt
Den Robalo innen und außen kalt abspülen, sehr gründlich trocken tupfen und an beiden Seiten mehrmals leicht bis zur Gräte einschneiden. So gart der dicke Fisch gleichmäßiger.
Wichtig: Roher Fisch und Arbeitsflächen nach der Vorbereitung gründlich reinigen.
40 ml Öl, den Saft von 1 Zitrone, 40 g Zwiebel, 10 g Petersilie, 8 g Salz und 1 g Pfeffer verrühren. Den Fisch innen und außen sowie in den Einschnitten damit einreiben. Abgedeckt 15 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen und etwa 10 Minuten vor dem Grillen herausnehmen.
Wichtig: Den marinierten Fisch bis zum Grillen abgedeckt kühl halten.
Einen Holzkohlegrill für direkte mittlere bis hohe Hitze vorbereiten. Die Kohlen sollen vollständig durchgeglüht sein; bei geschlossenem Deckel sind etwa 200–220 °C geeignet. Rost und Fischkorb, falls verwendet, gründlich reinigen und dünn ölen.
Wichtig: Mit vollständig durchgeglühter Holzkohle arbeiten und den Grill auf einer standsicheren, hitzefesten Fläche betreiben.
Die restlichen 80 ml Öl, den Saft der halben Zitrone, das übrige Salz und den übrigen Pfeffer verrühren. Die restlichen 20 g Zwiebel und 5 g Petersilie bleiben für das Servieren zurück.
Den Robalo direkt über die Glut legen und zunächst etwa 6 Minuten grillen. Vorsichtig wenden.
Daran erkennst du es: Die Haut soll sich vom Rost lösen lassen, bevor der Fisch gewendet wird.
Wichtig: Beim Öffnen des Grills auf austretende Hitze und mögliche Flammen achten.
Nach dem ersten Wenden jeweils 3–4 getrocknete Lorbeerblätter auf die Glut unter dem Fisch legen, nicht in offene Flammen. Den Deckel sofort schließen, damit der Rauch den Fisch selbst erreicht. Die Lorbeerblätter nach den weiteren Wendungen portionsweise ergänzen. Den Fisch alle 4–5 Minuten drehen und bei jedem Wenden dünn mit der Zitronen-Öl-Mischung bestreichen. Insgesamt 25–35 Minuten grillen, bis die Haut gebräunt ist und das Fleisch an der dicksten Stelle mindestens 63 °C erreicht.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt, das Fleisch an der dicksten Stelle erreicht mindestens 63 °C und der Rauch hat den Fisch aromatisiert.
Wichtig: Lorbeerblätter nur auf die Glut legen, niemals in offene Flammen. Den Fisch vollständig durchgaren.
Den Fisch vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Das Fleisch sollte an der Rückenpartie opak sein und sich leicht von der Mittelgräte lösen. Mit der restlichen gehackten Zwiebel, Petersilie und den Zitronenspalten servieren.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist opak und löst sich leicht von der Mittelgräte.
Gut zu wissen
Ein ganzer Robalo von etwa 1,5 kg ist bei einem gut sortierten Fischhändler meist leichter auf Vorbestellung erhältlich. Der Fisch sollte küchenfertig, geschuppt und ausgenommen sein.
Für die Rauchentwicklung eignen sich trockene, ungewürzte Lorbeerblätter. Sie sind im Gewürzregal sowie in türkischen, mexikanischen oder mediterranen Lebensmittelgeschäften erhältlich.
Eineinhalb Zitronen werden ausgepresst: eine Zitrone für die erste Würzmischung und eine halbe für die Bestreichmischung. Die übrige Hälfte wird zum Servieren in Spalten geschnitten.
Wolfsbarsch schmeckt etwas milder, Red Snapper etwas kräftiger; beide haben ein ähnlich festes Fleisch.
Den Ersatzfisch küchenfertig, geschuppt und ausgenommen verwenden und nach denselben Schritten würzen und grillen. Die Garzeit richtet sich weiterhin nach der Dicke des Fisches und der Kerntemperatur.
Den Robalo vor dem Würzen gründlich trocknen und Rost beziehungsweise Fischkorb reinigen und dünn ölen.
Wenn die Haut haftet, den Fisch nicht gewaltsam lösen, sondern einige Augenblicke weitergrillen und anschließend mit breiten Grillwendern vollständig abstützen.
Die Blätter nur auf die Glut unter dem Fisch legen und den Deckel sofort schließen.
Verbrannte Blätter entfernen, die Glut beruhigen lassen und mit wenigen frischen trockenen Blättern fortfahren.
Die Garzeit als Bereich verstehen, die Dicke des Fisches berücksichtigen und an der dicksten Stelle messen.
Den Fisch sofort vom Grill nehmen und nach der Ruhezeit mit Zitronenspalten servieren.
Häufig gefragt
Nach dem ersten Wenden jeweils 3–4 trockene, ungewürzte Lorbeerblätter auf die Glut unter dem Fisch legen, niemals in offene Flammen. Den Deckel sofort schließen und die Blätter nach den weiteren Wendungen portionsweise ergänzen.
Bei einem gut sortierten Fischhändler sollte der Robalo möglichst vorbestellt werden. Als gekennzeichnete Alternativen eignen sich ein ganzer Wolfsbarsch oder Red Snapper von ähnlicher Größe.
Die Haut soll gebräunt sein, das Fleisch an der Rückenpartie opak und leicht von der Mittelgräte lösbar. Zusätzlich soll die dickste Stelle mindestens 63 °C erreichen.
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