Trockener Riesling
Ein trockener Riesling bringt Säure und eine feine Fruchtnote in Marinade und Bestreichmischung, ohne das Gericht deutlich zu süßen.
Deutschland · moderne Grillvariante
Ganze Hähnchenkeulen werden zwei Stunden in trockenem Riesling, Senf, Kräutern und Zitrone mariniert, überwiegend indirekt gegrillt und zum Schluss über direkter Hitze knusprig vollendet.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Riesling-Hähnchenkeulen vom Grill verbinden trockenen deutschen Riesling mit würzigem Senf, Majoran, Thymian und Zitrone. Die Hähnchenkeulen garen zunächst schonend im indirekten Grillbereich und erhalten am Ende direkte Hitze für eine goldbraune, knusprige Haut. Das Rezept ist eine moderne Grillvariante mit deutschem Geschmacksbezug.
Die Haut wird goldbraun und knusprig, während das Fleisch saftig und zart bleibt. Riesling, Zitrone und Senf sorgen für eine frische, leicht säuerliche Würze; Majoran und Thymian geben dem Grillgericht eine herzhafte Kräuternote.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenkeulen mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Lose Haut- oder Fettstücke sauber zurückschneiden. Die Haut mehrfach flach einschneiden, ohne tief in das Fleisch zu schneiden.
Wichtig: Rohes Geflügel getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Schalotte und Knoblauch fein hacken. 150 ml Riesling, 30 ml Öl, 1½ EL Senf, Schalotte, Knoblauch, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Majoran, Thymian, Lorbeer, Salz und Pfeffer in einer Rührschüssel verrühren.
Die übrigen 50 ml Riesling, 10 ml Öl und ½ EL Senf in einem sauberen kleinen Gefäß verrühren. Diese Mischung bleibt getrennt von rohem Geflügel und wird erst während des Grillens verwendet.
Wichtig: Die Bestreichmischung strikt von der gebrauchten Marinade und vom rohen Geflügel getrennt halten.
Die Hähnchenkeulen in einen verschließbaren Behälter legen, mit der Marinade übergießen und rundum wenden. Abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank marinieren; nach etwa 1 Stunde einmal wenden.
Wichtig: Das Geflügel während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Einen Grill mit geschlossenem Deckel für indirekte Hitze auf 180–190 °C vorbereiten. Beim Holzkohlegrill die Kohlen auf eine Seite schieben, beim Gasgrill nur die äußeren Brenner einschalten. Den Rost reinigen und dünn ölen.
Wichtig: Beim Arbeiten mit heißem Grill und Fett auf aufflammende Flammen achten.
Die Hähnchenkeulen aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit abtropfen lassen. Die gebrauchte Marinade entsorgen. Die Keulen mit der Hautseite nach oben über den indirekten Bereich legen und den Deckel schließen.
Wichtig: Gebrauchte Marinade nicht weiterverwenden und nicht als Sauce servieren.
Die Keulen 30 Minuten indirekt grillen. Danach mit der sauberen Riesling-Senf-Mischung bestreichen und weitere 15–25 Minuten grillen. Die dickste Stelle nahe am Knochen muss mindestens 75 °C erreichen; die Haut soll goldbraun und das Fleisch vollständig durchgegart sein.
Daran erkennst du es: Mindestens 75 °C an der dicksten Stelle nahe am Knochen; Haut goldbraun und Fleisch vollständig durchgegart.
Wichtig: Nur die saubere Bestreichmischung verwenden und Kontakt mit rohem Geflügel vermeiden.
Für besonders knusprige Haut die Keulen zum Schluss 1–2 Minuten über direkte Hitze legen. Die Hautseite aufmerksam beobachten und die Keulen bei aufflammendem Fett sofort zurück in den indirekten Bereich schieben.
Daran erkennst du es: Die Haut ist sichtbar knusprig und goldbraun, ohne verbrannte Stellen.
Wichtig: Grillflammen nicht unbeaufsichtigt lassen.
Die Hähnchenkeulen vom Grill nehmen und 5 Minuten locker ruhen lassen. Anschließend mit dem austretenden Fleischsaft servieren.
Gut zu wissen
Ein trockener Riesling bringt Säure und eine feine Fruchtnote in Marinade und Bestreichmischung, ohne das Gericht deutlich zu süßen.
Haut und Knochen schützen das Fleisch während der längeren indirekten Grillphase. Die flachen Einschnitte helfen der Haut, gleichmäßig zu garen und knusprig zu werden.
Der Senf wird auf Marinade und saubere Bestreichmischung verteilt. Dadurch bleibt die Bestreichmischung separat und kann während des Garens sicher verwendet werden.
Die Keulen überwiegend indirekt grillen und direkte Hitze erst für die kurze Schlussphase verwenden.
Die Keulen zurück in den indirekten Bereich legen und dort bis zur vollständigen Durchgarung weitergrillen.
Die Riesling-Senf-Mischung in einem sauberen Gefäß anrühren und einen sauberen Pinsel verwenden.
Eine verunreinigte Mischung entsorgen und keine bereits gebrauchte Marinade zum Bestreichen verwenden.
Die Keulen gründlich trocken tupfen, überschüssige Marinade abtropfen lassen und die direkte Schlussphase nutzen.
Die Keulen kurz über direkte Hitze legen und dabei wegen möglicher Fettflammen aufmerksam beobachten.
Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle nahe am Knochen prüfen und die Grillzeit nicht allein nach der Uhr bestimmen.
Im indirekten Bereich weitergrillen, bis der beschriebene Gargrad erreicht ist.
Häufig gefragt
150 ml Riesling aromatisieren die Marinade. Die übrigen 50 ml werden mit Öl und Senf separat angerührt, damit sie während des Grillens sauber zum Bestreichen verwendet werden können.
Ja. Beim Holzkohlegrill liegen die Kohlen auf einer Seite, beim Gasgrill bleiben die äußeren Brenner eingeschaltet. Entscheidend sind ein geschlossener Deckel und ein indirekter Bereich bei 180–190 °C.
Die direkte Schlussphase von 1–2 Minuten dient vor allem dazu, die Haut besonders knusprig zu machen. Sie sollte kurz bleiben, damit die Haut nicht verbrennt.
Die dickste Stelle nahe am Knochen sollte mindestens 75 °C erreichen. Zusätzlich soll die Haut goldbraun und das Fleisch vollständig durchgegart sein.
Nein. Sie hatte Kontakt mit rohem Geflügel und wird nach dem Herausnehmen der Keulen entsorgt. Zum Bestreichen ist nur die separat angerührte Mischung vorgesehen.
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