Cassava richtig vorbereiten
Frische Cassava schälen, waschen und den holzigen Mittelstrang vollständig entfernen. Nach dem Reiben die Flüssigkeit kräftig ausdrücken und erst danach 375 g abwiegen.
Gegrillter philippinischer Kakanin
Geriebene Cassava, Saba-Banane und junge Kokosnuss werden mit braunem Zucker und Margarine vermengt, in Bananenblätter gewickelt und direkt über Grillkohle gegart. Die zwölf Tupig-Päckchen servierst du warm aus dem gerösteten Blatt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Buko Balinghoy Tupig ist ein gegrillter philippinischer Kakanin mit geriebener Cassava, Saba-Banane und junger Kokosnuss. Die Masse wird in Bananenblätter gewickelt und über mittlerer direkter Hitze gegart. Dabei rösten die Blätter kräftig, während die Füllung innen klebrig-zart bleibt und eine feine Rauchnote annimmt.
Außen sind die Bananenblätter deutlich gebräunt und stellenweise dunkel geröstet. Innen ist die Cassavafüllung fest, weich-klebrig und saftig, mit süßer Saba-Banane, zarter Kokosnuss und einer feinen Rauchnote.
Schritt für Schritt
Einen Grill für mittlere direkte Hitze vorbereiten, etwa 180 °C am Rost. Die Bananenblätter kurz über eine Flamme halten, bis sie weich und biegsam sind. Nicht verkohlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Bananenblätter sind weich und biegsam, aber nicht verkohlt.
Wichtig: Beim Erwärmen über der Flamme ausreichend Abstand halten und die Blätter ständig bewegen.
Die Cassava gründlich schälen, waschen und den holzigen Mittelstrang vollständig entfernen. Das Fruchtfleisch fein reiben. Die geriebene Cassava in ein sauberes Tuch oder ein feines Sieb geben und so kräftig ausdrücken, bis sie sich trocken anfühlt. 375 g der ausgedrückten Masse abwiegen.
Daran erkennst du es: Die ausgedrückte Cassava fühlt sich trocken an.
Saba-Bananen schälen und klein würfeln. Cassava, Bananenwürfel, Buko, Zucker, 115 g geschmolzene Margarine, Kokoswasser und Vanilleextrakt gründlich vermengen.
Daran erkennst du es: Alle Zutaten sind gleichmäßig verteilt und die Masse ist zusammenhängend feucht.
Je etwa 1½ Esslöffel der Masse mittig auf ein Bananenblatt setzen und zu einer schmalen Rolle formen. Das Blatt eng darumwickeln und die Enden nach innen falten, sodass zwölf geschlossene Päckchen entstehen.
Daran erkennst du es: Alle Päckchen sind geschlossen und die Masse liegt vollständig im Bananenblatt.
Die Päckchen mit der Nahtseite nach unten auf den heißen Grill legen. Bei mittlerer direkter Hitze etwa 8 Minuten grillen, dann vorsichtig wenden und weitere 8 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Blätter sind deutlich gebräunt und stellenweise dunkel geröstet; die Cassavafüllung ist vollständig fest und klebrig-zart.
Wichtig: Beim Wenden auf austretende heiße Margarine und starke Hitze achten.
Die Tupig-Päckchen 5 Minuten ruhen lassen. Anschließend die Blätter vorsichtig öffnen und die Stücke mit der restlichen Margarine bestreichen. Warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Päckchen sind kurz abgekühlt und lassen sich vorsichtig öffnen, ohne dass die Füllung zerfällt.
Wichtig: Die gefüllten Päckchen und die Blätter können direkt nach dem Grillen sehr heiß sein.
Gut zu wissen
Frische Cassava schälen, waschen und den holzigen Mittelstrang vollständig entfernen. Nach dem Reiben die Flüssigkeit kräftig ausdrücken und erst danach 375 g abwiegen.
Feste Saba-Bananen geben der Füllung Struktur. Gewöhnliche Dessertbananen sind süßer und weicher und verändern dadurch die Konsistenz.
Junge Kokosnuss kann frisch, tiefgekühlt oder bereits in Streifen geschnitten verwendet werden. Tiefgekühlte Streifen vollständig auftauen und gut abtropfen lassen.
Frische oder aufgetaute Bananenblätter kurz erwärmen, bis sie biegsam sind. So lassen sie sich eng falten, ohne zu reißen.
Die Textur wird meist etwas weicher.
Vollständig auftauen lassen und genauso gründlich ausdrücken wie frische Cassava. Anschließend 375 g der ausgedrückten Masse abwiegen.
Die Füllung wird süßer und weicher und kann weniger formstabil sein.
Nur verwenden, wenn Saba-Bananen nicht erhältlich sind. Die Bananen klein würfeln und die geänderte Konsistenz beim Formen berücksichtigen.
Das Kokosaroma bleibt erhalten; überschüssige Flüssigkeit kann die Masse weicher machen.
Vollständig auftauen, gründlich abtropfen lassen und erst danach abmessen.
Die Masse in einem sauberen Tuch oder feinen Sieb ausdrücken, bis sie sich trocken anfühlt, und erst dann 375 g abwiegen.
Die Masse vor dem Einwickeln erneut ausdrücken, sofern sie noch nicht mit allen Zutaten vermengt ist.
Die Blätter kurz über der Flamme erwärmen, bis sie weich und biegsam sind, und die Rollen nicht überfüllen.
Ein gerissenes Blatt mit einem zweiten erwärmten Blatt umwickeln.
Bei mittlerer direkter Hitze um 180 °C grillen und nach etwa 8 Minuten vorsichtig wenden.
Die Päckchen an eine etwas weniger heiße Stelle legen und weitergaren, bis die Füllung fest und klebrig-zart ist.
Für eine praktische Alternative kannst du tiefgekühlte geriebene Cassava verwenden. Nach dem vollständigen Auftauen wird sie genauso gründlich ausgedrückt wie frische Cassava.
Häufig gefragt
Ja. Die Cassava vollständig auftauen lassen und ebenso gründlich ausdrücken wie frische Cassava. Dadurch kann die Textur etwas weicher werden.
Ja, wenn Saba-Bananen nicht erhältlich sind. Dessertbananen sind jedoch süßer und weicher und verändern dadurch die Struktur der Füllung.
Die Streifen vollständig auftauen und gut abtropfen lassen, bevor du sie zur Cassava-Masse gibst.
Das kurze Erwärmen macht die Blätter weich und biegsam. Dadurch reißen sie beim Falten und Rollen weniger leicht.
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