Vorgegarte Bambussprossen
Vorgegarte Bambussprossen sind meist im Asia-Markt im Glas oder Vakuumbeutel erhältlich, gelegentlich auch in gut sortierten Supermärkten.
Japanisches Gemüsegericht
Vorgegarte Bambussprossen werden direkt gegrillt und wiederholt mit einer dünnen Soja-Mirin-Glasur bestrichen. So entstehen kräftige Röstaromen, eine glänzende Oberfläche und ein knackig-zarter Biss.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Yaki takenoko bringt junge Bambussprossen mit intensiven Röstaromen auf den Grill. Die bereits gekochten Sprossen werden direkt über der Hitze gegrillt und mehrfach dünn mit einer Mischung aus japanischer Sojasauce und Mirin bestrichen. Dadurch karamellisiert die Oberfläche angenehm, während das Innere saftig und knackig-zart bleibt. Serviert wird das Gericht warm und in mundgerechten Stücken als eigenständiger Grillbegleiter.
Außen zeigen die Bambussprossen deutliche Rostspuren und eine glänzende, leicht karamellisierte Glasur. Innen bleiben sie saftig mit einem angenehm knackig-zarten Biss. Die Sojasauce bringt herzhafte Würze, während Mirin eine milde Süße und runde Aromen ergänzt.
Schritt für Schritt
Die Bambussprossen abgießen, kurz mit kaltem Wasser abspülen und gründlich trocken tupfen. Größere Sprossen längs halbieren; kleinere kannst du ganz lassen. Die Schnittflächen sollen möglichst eben auf dem Rost liegen.
Sojasauce und Mirin in einer kleinen Schale verrühren.
Den Grill für direkte Hitze auf etwa 220–240 °C am Rost vorheizen. Bei einem Holzkohlegrill die Sprossen erst auflegen, wenn die Kohlen von einer gleichmäßigen grauen Ascheschicht überzogen sind.
Daran erkennst du es: Der Grill ist vollständig vorgeheizt; beim Holzkohlegrill sind die Kohlen gleichmäßig grau überzogen.
Die Bambussprossen mit der Schnittfläche nach unten auf den heißen Rost legen und 3–4 Minuten grillen, bis deutliche Rostspuren entstehen.
Daran erkennst du es: Deutliche Rostspuren auf der Schnittfläche.
Die Oberseite dünn mit der Soja-Mirin-Mischung bestreichen, die Sprossen wenden und weitere 3–4 Minuten grillen.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet und die gewendete Seite zeigt deutliche Bräunung.
Erneut dünn bestreichen, wieder wenden und 3–4 Minuten grillen. Für eine kräftigere Farbe ein letztes Mal glasieren und je nach Hitze noch 2–3 Minuten grillen. Die Glasur soll haften und glänzen, aber nicht verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist glänzend, haftend und kräftig gebräunt, ohne verbrannte Glasur.
Die fertigen Bambussprossen 2 Minuten ruhen lassen, anschließend in mundgerechte Stücke schneiden und warm als eigenständigen Grillbegleiter servieren.
Daran erkennst du es: Die Glasur ist leicht abgekühlt und haftet an der Oberfläche.
Gut zu wissen
Vorgegarte Bambussprossen sind meist im Asia-Markt im Glas oder Vakuumbeutel erhältlich, gelegentlich auch in gut sortierten Supermärkten.
Mirin ist im Asia-Markt und in vielen größeren Supermärkten erhältlich. Der süßliche japanische Reiswein rundet die Sojasauce ab und lässt die Glasur leicht glänzen.
Die Sprossen vor dem Grillen gut abtropfen lassen und sorgfältig trocken tupfen.
Die Mischung mehrfach dünn auftragen und die Sprossen in der letzten Phase aufmerksam beobachten.
Häufig gefragt
Meist im Asia-Markt im Glas oder Vakuumbeutel, gelegentlich auch in gut sortierten Supermärkten.
Größere Sprossen längs halbieren, kleinere kannst du ganz lassen. Die Schnittflächen sollen möglichst eben auf dem Rost liegen.
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