Post Oak beschaffen
Post Oak ist in BBQ-Fachgeschäften, bei Räucherholz-Händlern und teilweise in gut sortierten Baumärkten als ausdrücklich unbehandeltes Räucherholz erhältlich.
Großes BBQ-Stück
Eine ganze RinderbrustLangfaseriges, mäßig durchwachsenes Teilstück aus dem Vorderviertel des Rindes. wird mit grobem Salz und schwarzem Pfeffer gewürzt, über Post OakDie englische Bezeichnung für Quercus stellata und das daraus gewonnene Rauchholz. langsam geräuchert, in Metzgerpapier fertig gegart, lange geruht und anschließend getrennt nach Point und Flat gegen die Faser aufgeschnitten.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Eine ganze Rinderbrust wird mit Salz und grobem Pfeffer gewürzt, über Post Oak langsam geräuchert und erst nach langer Ruhe in Scheiben geschnitten. Die texanische Variante setzt auf Low-and-slow-Garen, eine dunkle Rauchrinde und den unverfälschten Geschmack des Rindfleischs. Point und Flat bleiben beim Garen zusammen und werden erst zum Servieren getrennt.
Außen entsteht eine dunkle, trockene und würzige Rauchrinde. Im Inneren wird das Fleisch sehr zart und saftig; das Flat liefert gleichmäßige Scheiben, während das stärker marmorierte Point besonders saftig und kräftig schmeckt.
Schritt für Schritt
Schneide die kalte Rinderbrust mit einem scharfen Messer zu. Entferne harte Fettklumpen und silbrige Häute, lasse die weiche Fettschicht aber etwa 6 mm dick stehen. Runde sehr dünne Randstücke ab, damit sie beim langen Garen nicht austrocknen.
Daran erkennst du es: Die weiche Fettschicht bleibt gleichmäßig stehen; harte Fett- und Hautpartien sind entfernt.
Wichtig: Rohes Fleisch und verwendete Arbeitsflächen nach dem Zuschneiden gründlich reinigen.
Vermische Salz und Pfeffer. Reibe die Rinderbrust rundum gleichmäßig damit ein und lege sie auf ein Gitter über ein Blech. Decke sie nicht ab und lasse sie 8–24 Stunden im Kühlschrank ruhen.
Daran erkennst du es: Die Würzung haftet gleichmäßig an allen Seiten; das Fleisch bleibt während der Ruhezeit gekühlt.
Wichtig: Während der gesamten Ruhezeit im Kühlschrank aufbewahren.
Bereite einen Offset-Smoker, Kamado oder Kugelgrill für indirektes Garen vor. Stabilisiere die Temperatur auf 110–120 °C an der Rosthöhe und gib das Post Oak so dazu, dass ein stetiger, dünner Rauch entsteht. Stelle bei Bedarf das Blech als Tropfschale unter das Fleisch.
Daran erkennst du es: Die Temperatur bleibt stabil im Bereich von 110–120 °C und der Rauch ist dünn und stetig.
Wichtig: Nur ausdrücklich unbehandeltes Räucherholz verwenden.
Lege die Rinderbrust mit der Fettseite zur stärksten Hitzequelle auf den Rost; bei einem Kugelgrill mit Hitze von unten zeigt die Fettseite nach unten. Räuchere sie zunächst 6–8 Stunden, bis sich eine dunkle, trockene Rinde gebildet hat und die Kerntemperatur im dicksten Teil etwa 70–75 °C erreicht.
Daran erkennst du es: Dunkle, trockene Rinde und etwa 70–75 °C Kerntemperatur im dicksten Teil.
Wichtig: Beim Öffnen des Smokers auf heiße Flächen und austretenden Rauch achten.
Nimm die Rinderbrust vorsichtig vom Rost und wickle sie eng in unbeschichtetes Metzgerpapier. Lege sie wieder auf den Grill und halte die indirekte Temperatur weiter bei 110–120 °C.
Daran erkennst du es: Das Papier liegt eng an und bleibt unbeschichtet sowie unbeschädigt.
Wichtig: Das Papier muss für den vorgesehenen Garbereich geeignet und unbeschichtet sein.
Gare weiter, bis ein Einstichthermometer im dicken Teil des Flat fast ohne Widerstand hineingleitet. Als Orientierung dienen etwa 93–96 °C, entscheidend ist jedoch die weiche, probezarte Textur und nicht allein die Temperatur.
Daran erkennst du es: Das Thermometer gleitet im dicken Teil des Flat fast ohne Widerstand hinein; etwa 93–96 °C dienen nur als Orientierung.
Wichtig: Beim Öffnen und Umsetzen auf austretenden heißen Dampf und Fleischsaft achten.
Nimm die eingewickelte Rinderbrust vom Grill und lasse sie 1–2 Stunden auf einem Blech ruhen. Öffne das Papier erst kurz vor dem Schneiden, damit sich der Fleischsaft wieder verteilt und die Rinde nicht unnötig aufweicht.
Daran erkennst du es: Die Ruhezeit ist abgeschlossen und das Papier bleibt bis kurz vor dem Schneiden geschlossen.
Trenne Point und Flat an ihrer natürlichen Naht. Schneide beide Stücke quer zur jeweiligen Faser in etwa 5–8 mm dicke Scheiben und serviere sie direkt.
Daran erkennst du es: Die Scheiben zeigen einen klaren Querschnitt zur Faser und bleiben zusammenhängend, ohne zu zerfallen.
Gut zu wissen
Post Oak ist in BBQ-Fachgeschäften, bei Räucherholz-Händlern und teilweise in gut sortierten Baumärkten als ausdrücklich unbehandeltes Räucherholz erhältlich.
Die ganze Rinderbrust enthält Point und Flat. Beide Teile bleiben während des Garens zusammen und werden erst nach der Ruhephase an ihrer natürlichen Naht getrennt.
Den Smoker vor dem Auflegen stabilisieren und die Temperatur regelmäßig an der Rosthöhe kontrollieren.
Die Temperatur wieder in den Bereich von 110–120 °C bringen und das Stück weitergaren, bis das Flat probezart ist.
Die eingewickelte Rinderbrust 1–2 Stunden ruhen lassen und erst kurz vor dem Schneiden öffnen.
Die geschnittenen Scheiben mit dem aufgefangenen Fleischsaft servieren und nicht weiter erhitzen.
Die natürliche Naht suchen und die Faserrichtung beider Teilstücke vor dem Schneiden prüfen.
Die Scheiben dünner und nochmals quer zur Faser schneiden.
Die gewürzte Rinderbrust kann vor dem Garen 8–24 Stunden abgedeckt beziehungsweise unbedeckt auf einem Gitter im Kühlschrank ruhen, wie im Rezept beschrieben.
Häufig gefragt
Beide Teile bleiben während des Garens zusammen, damit die ganze Rinderbrust gleichmäßig als großes Stück gegart werden kann. Nach der Ruhe werden sie an ihrer natürlichen Naht getrennt.
Für das Flat dienen etwa 93–96 °C als Orientierung. Entscheidend ist, dass ein Einstichthermometer im dicken Teil fast ohne Widerstand hineingleitet.
Das unbeschichtete Metzgerpapier unterstützt die Fertigstellung im Smoker und lässt die Rinde stärker erhalten als eine vollständig dichte Umhüllung.
Post Oak ist in BBQ-Fachgeschäften, bei Räucherholz-Händlern und teilweise in gut sortierten Baumärkten als ausdrücklich unbehandeltes Räucherholz erhältlich.
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