Pils als Marinadenbasis
Helles Pils bringt Flüssigkeit und malzige Noten in die Marinade. Ein Teil wird separat für die gegarte Glasur zurückbehalten.
Moderne deutsche Grillküche
Zarte Putenbruststeaks werden in einer würzigen Marinade aus hellem Pils, mittelscharfem Senf, Honig und Gewürzen mariniert, direkt angegrillt und anschließend indirekt fertig gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Putensteaks mit Bier-Senf-Marinade verbinden kräftige Grillröstaromen mit einer würzig-süßen Glasur. Helles Pils lockert die Senfbasis, während Honig beim kurzen Finish für Glanz und eine herzhafte Süße sorgt. Durch die Kombination aus direkter und indirekter Hitze bleiben die Steaks aromatisch und garen gleichmäßig.
Die Putensteaks duften nach geröstetem Fleisch, Senf und malzigem Bier. Außen zeigen sie kräftige Grillspuren und einen würzig glänzenden Überzug, innen bleiben sie saftig und fest. Paprika und Kümmel runden die herzhafte Marinade mit warmer Würze ab.
Schritt für Schritt
Die Putensteaks mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Sind die Stücke deutlich dicker als 2,5 cm, vorsichtig auf eine möglichst gleichmäßige Stärke bringen, damit sie auf dem Grill gleichmäßig garen.
Wichtig: Rohes Geflügel nach der Verarbeitung getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln halten.
Pils, Senf, Honig, Öl, Knoblauch, Paprikapulver, Kümmel, Salz und Pfeffer in einer Schüssel glatt verrühren. 60 ml der Marinade abnehmen und abgedeckt kalt stellen. Die übrige Marinade über die Putensteaks geben und das Fleisch rundum wenden.
Wichtig: Für die zurückbehaltene Marinade ein sauberes Gefäß verwenden.
Die Steaks abgedeckt 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank marinieren und einmal wenden. Vor dem Grillen 20 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.
Wichtig: Das rohe Geflügel während der gesamten Marinierzeit gekühlt halten.
Einen Grill mit Deckel für zwei Temperaturzonen vorbereiten: Die direkte Zone auf etwa 220 °C bringen, die indirekte Zone auf etwa 180 °C. Beim Holzkohlegrill die Glut auf eine Seite schieben, beim Gasgrill nur die Brenner unter der direkten Zone voll aufheizen.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzebeständige Grillwerkzeuge verwenden.
Die zurückbehaltene Marinade in einem kleinen Topf mindestens 3 Minuten sprudelnd erhitzen und anschließend kurz abkühlen lassen. Sie wird später als gegarte Bier-Senf-Glasur verwendet. Die Marinade, die mit dem rohen Fleisch in Kontakt war, nicht weiterverwenden.
Wichtig: Nur die getrennt aufbewahrte Marinadenportion verwenden; Kontakt mit rohem Geflügel macht sie erst nach ausreichendem Erhitzen verwendbar.
Die Steaks aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit abtropfen lassen. Auf der direkten Zone 2 bis 3 Minuten pro Seite grillen, bis deutliche Rostspuren entstanden sind. Danach in die indirekte Zone legen und den Deckel schließen.
Daran erkennst du es: Deutliche Rostspuren auf beiden Seiten
Wichtig: Rohes Geflügel nicht mit derselben Zange oder auf derselben Fläche mit gegartem Fleisch vermischen.
Die Steaks in der indirekten Zone je nach Dicke weitere 6 bis 10 Minuten garen und einmal wenden. In den letzten 2 Minuten dünn mit der erhitzten Bier-Senf-Glasur bestreichen. Das Fleisch ist fertig, wenn es im dicksten Stück 74 °C Kerntemperatur erreicht.
Daran erkennst du es: 74 °C Kerntemperatur im dicksten Stück
Wichtig: Putenfleisch vollständig durchgaren; die Kerntemperatur im dicksten Stück prüfen.
Die Putensteaks vom Grill nehmen und 5 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen. Vor dem Servieren mit dem restlichen eingekochten Bier-Senf-Glanz bestreichen.
Gut zu wissen
Helles Pils bringt Flüssigkeit und malzige Noten in die Marinade. Ein Teil wird separat für die gegarte Glasur zurückbehalten.
Honig unterstützt den glänzenden Überzug. Die Glasur deshalb erst in den letzten Minuten dünn auftragen und zum Servieren nochmals verwenden.
Steaks aus ganzen, nicht gewolften Putenbruststücken behalten eine klare Stückstruktur und lassen sich auf dem Grill gleichmäßig garen.
60 ml vor dem Kontakt mit dem rohen Fleisch abnehmen und kalt stellen. Nur diese Portion erhitzen und verwenden.
Die Kontaktmarinade entsorgen und ausschließlich die getrennt aufbewahrte, erhitzte Portion einsetzen.
Nach den Rostspuren in die indirekte Zone wechseln, einmal wenden und die dickste Stelle kontrollieren.
Die Steaks kurz ruhen lassen und dünn aufschneiden; mit dem eingekochten Bier-Senf-Glanz servieren.
Die Steaks vor dem Auflegen gut abtropfen lassen und die Grillfläche für direkte und indirekte Hitze vorbereiten.
Die Steaks vorübergehend in die indirekte Zone legen und den Deckel schließen, bis die Flammen nachlassen.
Die Steaks vorab auf möglichst gleiche Stärke bringen und dünnere Stücke früher prüfen.
Bereits fertige Stücke vom Grill nehmen und die dickeren Steaks indirekt weitergaren.
Die Putensteaks können bis zu 12 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die separat abgenommene Glasur ebenfalls gekühlt halten.
Häufig gefragt
Die Steaks marinieren abgedeckt 4 bis 12 Stunden im Kühlschrank. Vor dem Grillen sollten sie 20 Minuten bei Raumtemperatur stehen.
Die direkte Zone erzeugt deutliche Rostspuren. In der indirekten Zone garen die Steaks anschließend gleichmäßiger weiter, ohne dass die Oberfläche zu dunkel wird.
Nur die vor dem Kontakt mit dem rohen Fleisch abgenommene Portion. Sie wird mindestens 3 Minuten sprudelnd erhitzt und anschließend als Glasur verwendet.
Die Steaks sind fertig, wenn das dickste Stück 74 °C Kerntemperatur erreicht hat. Danach ruhen sie 5 Minuten locker abgedeckt.
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