Safranfäden statt Aroma
Echte Safranfäden sorgen für das typische Aroma und die Farbe der Marinade. Sie sind in gut sortierten Gewürzgeschäften, persischen Lebensmittelmärkten und größeren Supermärkten erhältlich.
Persische Rinderrippen
Zarte Rinderrippen mit Safran, Joghurt, Zitrone und Knoblauch: langsam über indirekter Holzkohle gegart, in Folie weich gezogen und zum Schluss direkt kräftig gebräunt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese persisch geprägte Grillvariante verbindet kräftige Rinderrippen mit einer milden Joghurt-Safran-Marinade. Die Rippchen garen zunächst langsam über indirekter Holzkohle, werden anschließend in Folie besonders zart und erhalten zum Schluss über direkter Hitze eine aromatische Kruste.
Zartes, saftiges Rindfleisch mit einer kräftigen Grillkruste, warmem Safranaroma, frischer Zitronensäure und würzigen Noten von Knoblauch, Kurkuma und schwarzem Pfeffer.
Schritt für Schritt
Safran zwischen den Fingern oder in einem Mörser leicht zerreiben und mit 30 ml heißem Wasser verrühren. Zehn Minuten ziehen lassen.
Joghurt, Zwiebelsaft, 45 ml Zitronensaft, Olivenöl, Safranwasser, Knoblauch, Kurkuma, Pfeffer und Salz in einer Schüssel gründlich verrühren.
Die Silberhaut an der Knochenseite der Rinderrippen abziehen und sehr dicke Fettstellen nur leicht zurückschneiden. Das Fleisch trocken tupfen, rundum mit der Marinade bedecken und abgedeckt 8–12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Daran erkennst du es: Die Rippchen sind vollständig mit Marinade bedeckt und stehen abgedeckt im Kühlschrank.
Wichtig: Die Rippchen während der gesamten Marinierzeit gekühlt und abgedeckt aufbewahren.
Einen Holzkohlegrill für indirekte Zwei-Zonen-Hitze vorbereiten und die Temperatur am Rost auf 150 °C einregeln. Die Rippchen aus der Marinade nehmen, überschüssige Marinade abstreifen und nicht weiterverwenden.
Wichtig: Überschüssige Marinade, die Kontakt mit rohem Fleisch hatte, nicht weiterverwenden.
Die Rippchen mit der Knochenseite nach unten in den indirekten Bereich legen. Den Deckel schließen und etwa 2 Stunden garen, bis die Oberfläche fest geworden ist und das Fett sichtbar austritt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist fest geworden und das Fett tritt sichtbar aus.
Die Rippchen in zwei Lagen hitzefeste Alufolie wickeln und dabei 60 ml heißes Wasser mit in das Folienpaket geben. Das Paket zurück in den indirekten Bereich legen und weitere 1¾–2¼ Stunden garen. Die Rippchen sind bereit, wenn ein Holzspieß oder eine Temperatursonde ohne großen Widerstand zwischen die Knochen gleitet und das Fleisch im Kern etwa 93–96 °C erreicht.
Daran erkennst du es: Ein Holzspieß oder eine Temperatursonde gleitet ohne großen Widerstand zwischen die Knochen; das Fleisch erreicht im Kern etwa 93–96 °C.
Wichtig: Beim Öffnen der Folie vor heißem Dampf schützen.
Die Rippchen vorsichtig auspacken und den Grill für direkte mittlere bis hohe Hitze von etwa 230–250 °C vorbereiten. Butter mit den restlichen 15 ml Zitronensaft verrühren. Die Rippchen rundum dünn damit bestreichen und über direkter Hitze jeweils 2–3 Minuten pro Seite grillen, bis die Oberfläche kräftig gebräunt ist. Bei aufflammendem Fett sofort in den indirekten Bereich wechseln.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundum kräftig gebräunt.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett die Rippchen sofort in den indirekten Bereich ziehen.
Die Rippchen 20 Minuten locker ruhen lassen. Anschließend zwischen den Knochen in einzelne Stücke schneiden und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Ruhezeit ist beendet; anschließend lassen sich die Stücke zwischen den Knochen sauber schneiden.
Gut zu wissen
Echte Safranfäden sorgen für das typische Aroma und die Farbe der Marinade. Sie sind in gut sortierten Gewürzgeschäften, persischen Lebensmittelmärkten und größeren Supermärkten erhältlich.
Am besten eignet sich ein Rinderrippenstück am Stück mit Knochen, idealerweise mit vier Knochen.
Vollmilchjoghurt bildet die milde, cremige Basis der Marinade.
Nur sehr dicke Fettstellen leicht zurückschneiden und die übrige Fettauflage belassen.
Überschüssige Marinade abstreifen und nicht weiterverwenden.
Zuerst indirekt und anschließend in Folie garen; die direkte Hitze erst für die abschließende Kruste verwenden.
Die Rippchen zurück in den indirekten Bereich legen und weitergaren, bis der Holzspieß ohne großen Widerstand zwischen die Knochen gleitet.
Die Folie vorsichtig und vom Körper weg öffnen.
Die Rippchen können 8–12 Stunden vor dem Grillen mit der Marinade bedeckt und abgedeckt im Kühlschrank mariniert werden.
Häufig gefragt
Die Rinderrippen sollten abgedeckt 8–12 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Ein Holzspieß oder eine Temperatursonde sollte ohne großen Widerstand zwischen die Knochen gleiten. Im Rezept wird außerdem eine Kerntemperatur von etwa 93–96 °C angegeben.
Für das typische Aroma und die Farbe werden möglichst echte Safranfäden empfohlen.
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