Rinderfilet gleichmäßig schneiden
Steaks mit möglichst ähnlicher Dicke garen gleichmäßiger und lassen sich gemeinsam auf dem Grill fertigstellen.
Brasilianischer Klassiker
Paniertes Rinderfilet vom Grill mit gerösteter Brasa-Tomatensauce und geschmolzener Muçarela.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Bife à parmegiana ist ein brasilianischer Rindersteak-Klassiker, der besonders mit der Küche São Paulos verbunden wird. Diese Grillfassung ersetzt die Ofenzubereitung durch direkte und indirekte Grillhitze: Gemüse wird auf der Brasa geröstet, die Steaks werden paniert und gegrillt, anschließend mit rustikaler Tomatensauce und Muçarela unter geschlossenem Deckel fertiggestellt.
Außen knusprig und goldbraun, innen zart und saftig; dazu eine rustikale, rauchig-süßliche Tomatensauce und weich schmelzende Muçarela.
Schritt für Schritt
Bereite den Grill für mittlere direkte Hitze von etwa 200 bis 220 °C vor und richte zusätzlich eine indirekte Zone ein. Bürste den Rost mit 1 TL des abgemessenen Olivenöls ein.
Daran erkennst du es: Der Grill ist auf mittlere direkte Hitze vorgeheizt und die indirekte Zone ist eingerichtet.
Wichtig: Verwende nur hitzefeste Grillutensilien und halte die Grillform von der direkten Flamme fern.
Gib Tomaten, Zwiebel, Knoblauch und Paprika in eine feuerfeste Grillpfanne oder einen Grillkorb. Grille das Gemüse über direkter mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten und wende es mehrmals, bis es weich ist und deutliche Röststellen hat.
Daran erkennst du es: Das Gemüse ist weich und weist deutliche Röststellen auf.
Wichtig: Die Grillpfanne oder der Grillkorb muss für die angegebene Hitze geeignet sein.
Fülle das heiße Grillgemüse in einen Mixer. Gib 55 ml Olivenöl, Paprikapulver, ½ TL Salz und ¼ TL Pfeffer dazu und püriere alles zu einer rustikalen Sauce. Stelle sie abgedeckt beiseite.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist rustikal püriert und noch warm.
Wichtig: Beim Mixen heißer Zutaten den Deckel sicher halten und Dampf entweichen lassen, sofern der Mixer dafür vorgesehen ist.
Lege die Rinderfiletsteaks zwischen zwei Stücke Backpapier und klopfe sie vorsichtig auf etwa 1,5 cm Dicke flach. Würze beide Seiten mit 1 TL Salz und ½ TL Pfeffer.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind gleichmäßig flach geklopft und beidseitig gewürzt.
Stelle drei flache Teller bereit. Gib das Mehl in den ersten, verquirle die Eier im zweiten und fülle das PankoJapanisches Paniermehl aus leichten, gröberen Brotflocken für besonders knusprige Krusten. in den dritten Teller. Wende jedes Steak zuerst im Mehl, dann im Ei und zuletzt im Panko. Drücke die Panade leicht an und lasse die panierten Steaks 5 Minuten ruhen.
Daran erkennst du es: Die Panade haftet rundum und ist vor dem Grillen leicht angetrocknet.
Wichtig: Rohe Eier und rohes Fleisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten.
Lege die Steaks über die direkte mittlere Hitze auf den geölten Rost. Grille sie 3 bis 4 Minuten pro Seite, bis die Panade goldbraun ist. Wenn sie zu schnell dunkel wird, ziehe die Steaks in die indirekte Zone.
Daran erkennst du es: Die Panade ist goldbraun und haftet fest am Steak.
Wichtig: Verwende für rohes Fleisch und gegarte Steaks getrennte Zangen oder reinige die Zange vor dem Servieren.
Lege die gegrillten Steaks in eine hitzefeste Grillform. Verteile die rustikale Tomatensauce darauf und belege jedes Steak mit Muçarela. Stelle die Form in die indirekte Zone, schließe den Deckel und lasse den Käse 3 bis 4 Minuten schmelzen.
Daran erkennst du es: Die Muçarela ist weich und vollständig geschmolzen.
Wichtig: Die Grillform wird sehr heiß; zum Herausnehmen hitzefeste Handschuhe verwenden.
Nimm die Form vom Grill und lasse die Bife à parmegiana 3 Minuten ruhen. Serviere die Steaks mit der gegrillten Tomatensauce aus der Form.
Daran erkennst du es: Die Sauce sitzt auf den Steaks und der Käse bleibt geschmolzen, ohne weiter stark zu blubbern.
Gut zu wissen
Steaks mit möglichst ähnlicher Dicke garen gleichmäßiger und lassen sich gemeinsam auf dem Grill fertigstellen.
Panko sorgt für eine grobe, knusprige Oberfläche. Die Brösel leicht andrücken, ohne die Panade zu verdichten.
Scheiben verteilen sich gleichmäßig über die vier Steaks und schmelzen in der indirekten Zone schnell.
Von den insgesamt 60 ml werden 1 TL zum Einölen des Rosts und 55 ml für die Sauce verwendet.
Die Panade wird feiner und meist etwas weniger luftig-knusprig als mit Panko.
Im dritten Teller anstelle des Panko verwenden und wie beschrieben andrücken.
Die Panade kann etwas spröder haften; eine für Panaden geeignete Mischung verwenden.
Die gleiche Menge verwenden und das Steak wie beschrieben zuerst in der Mehlmischung wenden.
Der Käse schmeckt kräftiger und schmilzt mit einer würzigeren Note.
In Scheiben auf die Sauce legen und in der indirekten Zone schmelzen lassen.
Den Grill auf mittlere direkte Hitze bringen und die Steaks nach Bedarf in die indirekte Zone ziehen.
Das Steak sofort in die indirekte Zone legen und dort mit Sauce und Käse fertigstellen.
Mehl, Ei und Panko in der angegebenen Reihenfolge verwenden, die Panade leicht andrücken und 5 Minuten ruhen lassen.
Lose Stellen vorsichtig wieder andrücken und das Steak nur einmal behutsam wenden.
Die Form zum Schmelzen in die indirekte Zone stellen und den Deckel schließen.
Die Form sofort in die indirekte Zone verschieben und die Garzeit verkürzen.
Das Gemüse nur rustikal pürieren und die Sauce nach dem Mixen kurz abgedeckt stehen lassen.
Die Sauce vor dem Verteilen etwas absetzen lassen und überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abnehmen.
Eine vereinfachte Grillfassung mit gewürztem Rinderfilet, Brasa-Tomatensauce und Muçarela ohne Mehl, Ei und Panko.
Die rustikale Sauce wird ohne rote Paprika zubereitet und schmeckt dadurch stärker nach gerösteten Tomaten, Zwiebel und Knoblauch.
Häufig gefragt
Der Grill wird für mittlere direkte Hitze von etwa 200 bis 220 °C vorbereitet; zusätzlich wird eine indirekte Zone eingerichtet.
Panko erzeugt eine gröbere, besonders knusprige Panade. Feines Paniermehl ist möglich, ergibt aber eine kompaktere Oberfläche.
Nein. Sie wird bewusst rustikal püriert, damit die geröstete Struktur des Grillgemüses erhalten bleibt.
Dort kann die Muçarela schmelzen, ohne dass die Panade oder die Sauce durch direkte Unterhitze zu schnell verbrennen.
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