Birnensaft ersetzen
Klarer Birnensaft funktioniert ebenfalls, schmeckt aber etwas weniger floral und bringt ein schlichteres Fruchtaroma.
Südkoreanischer Grillklassiker
Flach geschnittene Rinderlendensteaks werden mit Birnensaft, Sojasauce, Sesamöl, Knoblauch und weiteren Würzzutaten mariniert, direkt über starker Holzkohlenhitze gegrillt und mit grob zerstoßenen Pinienkernen bestreut.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Neobiani ist ein südkoreanisches Grillgericht aus flach geschnittenem, mariniertem Rindfleisch. In dieser ungeformten Grillfassung werden Rinderlendensteaks zunächst kurz mit Birnensaft behandelt, anschließend mariniert und direkt über hoher Holzkohlenhitze gegart.
Saftige, sehr dünne Rindersteaks mit kräftigen Grillspuren, süß-herzhafter Marinade und einer leichten Ingwer-Knoblauch-Würze. Die Oberfläche schmeckt aromatisch und geröstet, während zerstoßene Pinienkerne nussigen Biss beisteuern.
Schritt für Schritt
Zünde den Kugelgrill rechtzeitig an und warte, bis die Holzkohle vollständig durchgeglüht ist. Verteile sie gleichmäßig für direkte, starke Hitze. Setze den Rost etwa 15 cm über die Glut und bringe ihn auf 230–250 °C. Öle den sauberen Rost dünn ein.
Daran erkennst du es: Die Holzkohle ist vollständig durchgeglüht und der Rost erreicht den Zielbereich.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Holzkohle und dem Grillrost hitzefeste Handschuhe und Grillwerkzeug verwenden.
Tupfe die Rindersteaks trocken und entferne sichtbare Sehnen. Schneide sie quer zur Faser in flache Stücke von etwa 5 mm Dicke. Setze mit einem scharfen Messer flache, über Kreuz verlaufende Schnitte in die Oberfläche, ohne das Fleisch zu zerkleinern.
Wichtig: Rohes Rindfleisch auf einem sauberen Schneidebrett verarbeiten und danach Hände sowie Arbeitsfläche gründlich reinigen.
Lege die Steaks 10 Minuten in den Birnensaft. Vermische währenddessen Sojasauce, Honig, Zucker, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Ingwersaft, Sesamöl, Sesamsalz und Pfeffer zu einer Marinade.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind vollständig mit Birnensaft benetzt und die Marinade ist gleichmäßig vermischt.
Nimm die Steaks aus dem Birnensaft, gib sie in die Marinade und wende sie gründlich. Decke die Schüssel ab und stelle sie 30 Minuten in den Kühlschrank. Länger sollte das dünne Fleisch nicht mariniert werden.
Daran erkennst du es: Die Marinade haftet gleichmäßig an allen Steaks.
Wichtig: Während der gesamten Marinierzeit im Kühlschrank aufbewahren.
Röste die PinienkerneGeschälte Samen von Kiefern mit mildem, leicht harzigem Nussaroma. in einer trockenen kleinen Pfanne oder zerdrücke sie direkt mit einem schweren Gegenstand grob. Halte sie für das Bestreuen bereit.
Daran erkennst du es: Die Pinienkerne sind grob zerstoßen und bei Verwendung der Pfanne leicht geröstet, aber nicht dunkel verbrannt.
Lege die marinierten Steaks einzeln über die direkte Holzkohlenglut. Grille sie je nach tatsächlicher Rosthitze etwa 2–3 Minuten auf der ersten Seite und 1,5–2 Minuten auf der zweiten Seite. Wende sie nur einmal und achte darauf, dass die süße Marinade nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Steaks zeigen deutliche Grillspuren, sind an der Oberfläche gegart und die Marinade ist gebräunt, nicht schwarz verbrannt.
Wichtig: Rohes Fleisch nicht mit demselben Werkzeug auf den Grill legen und danach wenden, ohne die Zange zu reinigen oder zu wechseln.
Nimm die Steaks vom Rost und lasse sie 3 Minuten ruhen. Bestreue sie mit den zerstoßenen Pinienkernen und serviere sie heiß.
Daran erkennst du es: Die Steaks haben drei Minuten geruht und die Pinienkerne haften auf der Oberfläche.
Gut zu wissen
Klarer Birnensaft funktioniert ebenfalls, schmeckt aber etwas weniger floral und bringt ein schlichteres Fruchtaroma.
Sesamsalz kann durch fein gemahlene geröstete Sesamsamen mit einer kleinen Prise Salz ersetzt werden.
Die Pinienkerne können weggelassen werden; dann fehlt lediglich der nussige Abschluss.
Das Fruchtaroma wird etwas schlichter und weniger floral.
Den asiatischen Birnensaft im gleichen Volumen durch klaren Birnensaft ersetzen.
Die Sesamnote bleibt erhalten, die Salzmenge kann je nach verwendetem Ersatz leicht variieren.
Geröstete Sesamsamen fein mahlen und mit einer kleinen Prise Salz vermischen. Die Mischung anstelle des Sesamsalzes in die Marinade geben.
Der nussige, leicht knusprige Abschluss entfällt.
Die Pinienkerne einfach weglassen und die gegrillten Steaks ohne Bestreuung servieren.
Die Steaks nur kurz grillen, nur einmal wenden und die Oberfläche während des Grillens beobachten.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die Steaks mit den nicht verbrannten Bereichen servieren; stark verbrannte Marinade lässt sich nicht vollständig ausgleichen.
Die Steaks quer zur Faser auf etwa 5 mm Dicke schneiden und die Oberfläche flach strukturieren.
Sehr dicke Stücke gegebenenfalls in dünnere Scheiben teilen und kurz weitergrillen.
Die 30-minütige Marinierzeit einhalten und die Steaks anschließend direkt grillen.
Den sauberen Rost dünn einölen und die Steaks erst nach ausreichender Oberflächenbräunung einmal wenden.
Mit einer Grillzange vorsichtig unter die Steaks gehen und lose haftende Stellen nicht gewaltsam abreißen.
Die Steaks werden statt über Holzkohle auf einem Gasgrill über direkter hoher Hitze zubereitet.
Die Steaks werden ohne die optionale nussige Bestreuung serviert.
Die Qualität der dünn geschnittenen, marinierten Steaks nach dem Einfrieren ist für dieses Rezept nicht näher belegt.
Häufig gefragt
Ja. Klarer Birnensaft funktioniert ebenfalls, schmeckt aber etwas weniger floral und bringt ein schlichteres Fruchtaroma.
Ja. Die Steaks können auf einem Gasgrill über direkter hoher Hitze bei etwa 230–250 °C am Rost gegrillt werden.
Ja. Die Pinienkerne sind optional; ohne sie fehlt lediglich der nussige Abschluss.
Die Steaks sind sehr dünn geschnitten. Die angegebene kurze Marinierzeit reicht für die Aromatisierung aus und schützt die Textur vor unnötig langem Kontakt mit der Marinade.
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