Ganze Forelle verwenden
Die Forelle bleibt mit Haut und Mittelgräte ganz, damit sie gefüllt und im Folienpaket gegart werden kann.
Ganze Forelle, gefüllt
Eine ganze Forelle wird mit Zwiebeln, Petersilie, Zitrone, BrotkrumeLockeres Inneres eines Brotes, das von der festen Kruste umgeben wird. und Ei gefüllt, in Folie verpackt und über sanfter Holzkohle gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese patagonisch inspirierte Forelle verbindet zarten Fisch mit einer saftigen, aromatischen Brotkrumenfüllung. Das dicht verschlossene Folienpaket schützt die Forelle auf dem Grill und erleichtert das schonende Garen.
Die Forelle bleibt saftig und zart, mit leicht rauchigen Grillaromen. Die Füllung ist weich, kräutrig und zitronig, während die Haut je nach Grillhitze sanft gart und sich leicht ablösen lässt.
Schritt für Schritt
Die Forelle kalt abspülen, sorgfältig trocken tupfen und innen sowie außen auf verbliebene Gräten prüfen. Die Haut bleibt am Fisch; die Forelle wird nicht filetiert.
Wichtig: Rohen Fisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Hände sowie Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
30 g Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Weiße Zwiebel und Frühlingszwiebel 4 bis 5 Minuten weich dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Vom Herd nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und nur leicht gebräunt.
Die abgekühlte Zwiebelmischung mit Petersilie, Zitronensaft, Brotkrume, Ei, Salz und Pfeffer verrühren. Die Füllung soll feucht, aber formbar sein.
Daran erkennst du es: Die Masse hält zusammen, ohne flüssig zu sein.
Die Forelle mit der Füllung füllen, ohne sie straff zu stopfen. Die Öffnung mit Küchengarn in wenigen lockeren Schlaufen schließen.
Wichtig: Küchengarn vor dem Servieren vollständig entfernen.
Zwei Folienbögen über Kreuz legen und die Kontaktfläche mit der Hälfte der weichen Butter bestreichen. Die Forelle daraufsetzen und außen mit der restlichen Butter bestreichen.
Die Forelle in die Folie einschlagen und das Paket dicht verschließen, ohne es direkt an die Fischhaut zu pressen. Den Grill auf sanfte bis mittlere Holzkohle bringen. Das Paket auf den Rost über die weniger heiße Seite legen und den Deckel schließen.
Wichtig: Beim Wenden und Öffnen des Pakets hitzebeständige Grillhandschuhe verwenden.
Das Folienpaket 15 Minuten über der weniger heißen Grillseite garen.
Das Paket vorsichtig wenden und weitere 15 Minuten garen. Je nach Größe und Hitze kann die Garzeit etwas abweichen. Die dickste Fischstelle soll mindestens 63 °C erreichen, die Mitte der ei-haltigen Füllung mindestens 71 °C. Das Fischfleisch ist dann nicht mehr glasig und löst sich leicht von der Mittelgräte.
Daran erkennst du es: Das Fischfleisch ist nicht mehr glasig und löst sich leicht von der Mittelgräte; die dickste Fischstelle erreicht mindestens 63 °C und die Füllungsmitte mindestens 71 °C.
Wichtig: Fisch und ei-haltige Füllung erst servieren, wenn die angegebenen Kerntemperaturen erreicht sind.
Das Paket vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Die Folie öffnen, die Haut bei Bedarf abheben, die Mittelgräte entfernen und die gefüllte Forelle vorsichtig in vier Portionen teilen.
Daran erkennst du es: Die Forelle lässt sich nach der Ruhezeit vorsichtig von der Mittelgräte lösen.
Wichtig: Küchengarn vor dem Portionieren vollständig entfernen.
Gut zu wissen
Die Forelle bleibt mit Haut und Mittelgräte ganz, damit sie gefüllt und im Folienpaket gegart werden kann.
Brotkrume und Ei geben der Füllung Struktur. Die Masse soll feucht bleiben, aber beim Einfüllen nicht auslaufen.
Die 30 g Butter gehören in die Zwiebelmischung. Die 50 g weiche Butter sind ausschließlich für Folie und Fischhaut vorgesehen.
Das Fleisch bleibt mild und fest; die Garzeit kann je nach Körperhöhe abweichen.
Die Dorade wie die Forelle vorbereiten, füllen und im Folienpaket garen. Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen.
Die Kräuternote wird kräftiger und deutlich zitrischer.
Koriander im gleichen Arbeitsschritt wie die Petersilie in die Füllung geben.
Die Füllung wird etwas körniger und erhält eine mildere Getreidenote.
Mit der gleichen Menge beginnen und die Konsistenz der Füllung prüfen; bei Bedarf geringfügig anpassen.
Die Füllung nur locker einlegen und das Küchengarn in wenigen lockeren Schlaufen anbringen.
Ausgetretene Füllung im Folienpaket belassen und die Garzeit anhand der Kerntemperatur beurteilen.
Das Paket über die weniger heiße Grillseite legen und den Deckel schließen.
Das Paket vorsichtig in eine kühlere Grillzone verschieben und die Kerntemperatur weiter kontrollieren.
Die Zwiebelmischung abkühlen lassen und die Füllung kurz stehen lassen, bevor die Forelle gefüllt wird.
Die Forelle vorsichtig portionieren und die Füllung mit einem Löffel aus dem Paket schöpfen.
Die Füllung erhält eine deutlich frischere Zitronennote.
Die Forelle wird aromatischer und kräuterbetonter.
Die gefüllte Forelle wird im verschlossenen Folienpaket statt auf dem Grill im Ofen gegart.
Die gefüllte Forelle wird wegen der empfindlichen Fischstruktur und der ei-haltigen Füllung nicht zum Einfrieren empfohlen.
Häufig gefragt
Die Füllung soll feucht, aber formbar sein. Sie darf zusammenhalten, ohne flüssig aus der Forelle zu laufen.
Die indirektere, sanftere Hitze gart den ganzen Fisch gleichmäßiger und schützt Folie, Haut und Füllung vor zu starker Hitze.
Das Fischfleisch ist nicht mehr glasig, löst sich leicht von der Mittelgräte und erreicht an der dicksten Stelle mindestens 63 °C. Die Mitte der ei-haltigen Füllung soll mindestens 71 °C erreichen.
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