Malaysische Barbecue-Spareribs

Malaysische Barbecue-Rippchen

Fleischige Schweine-Spareribs werden mit FischsauceSalzige Würzsauce aus fermentiertem Fisch oder Fischextrakten., Tow Cheong, dunkler SojasauceEine salzige Würzsauce aus Sojabohnen, häufig ergänzt durch Weizen und traditionell fermentiert., ZuckerDer Zucker unterstützt die Karamellisierung der Sauce. und ReisweinAlkoholisches, durch Fermentation von Reis oder reisbasierten Getreidemischungen gewonnenes Getränk. mariniert, über Holzkohle gegrillt und während des Garens mehrfach mit eingekochter MarinadeWürzende Mischung, in der Lebensmittel vor dem Garen Aroma aufnehmen. bestrichen. Gurkenscheiben sorgen für einen frischen, knackigen Ausgleich.

Zum Rezept
Malaysische Barbecue-Spareribs
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 40 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 5 Minuten
Gesamtzeit ca. 3 Stunden
Menge 2–3 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Braten und Schmorbraten
Prägende Zutatenfamilie Fleisch
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Würzanwendung Marinieren, Während des Garens bestreichen oder begießen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone, Indirekte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Kombination aus Fischsauce, Tow Cheong, dunkler Sojasauce, Zucker und Reiswein verbindet intensive Umami-, Salz- und Süßnoten.
  • Das Marinieren über zwei Stunden gibt den Rippchen Zeit, die Würzmischung aufzunehmen.
  • Das wiederholte Bestreichen während des Grillens unterstützt eine aromatische, glänzende Kruste.
  • Gurkenscheiben bringen Frische und Knackigkeit als Kontrast zum kräftigen Grillgeschmack.

Diese malaysische Hausküchen-Variante verbindet kräftige Fischsauce mit fermentierten Sojabohnen, dunkler Sojasauce und Zucker. Die marinierten Schweine-Spareribs werden über Holzkohle gegrillt und währenddessen mehrfach mit der würzigen Mischung bestrichen. Frische Gurkenscheiben bringen einen kühlen, knackigen Ausgleich zur süß-salzigen Kruste.

Außen entwickeln die Rippchen eine dunkle, süß-salzige und würzige Kruste. Im Inneren bleiben sie fleischig und saftig; die Gurke ergänzt einen kühlen, knackigen und milden Kontrast.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Rippchen vorbereiten

    Die Spareribs trocken tupfen und, falls nötig, in zwei bis drei handliche Stücke teilen. Lose Knochensplitter entfernen.

    • Handliche Stücke lassen sich auf dem Grill leichter wenden.

    Wichtig: Rohes Schweinefleisch getrennt von verzehrfertigen Zutaten und Arbeitsflächen handhaben.

  2. Marinade anrühren und marinieren

    Fischsauce, fermentierte SojabohnenpasteDie fermentierte Sojabohnenpaste ist meist in vietnamesischen oder größeren asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich., dunkle Sojasauce, Zucker und Reiswein gründlich verrühren. Etwa ein Drittel der Mischung in einem sauberen Gefäß beiseitestellen. Die Rippchen mit dem restlichen Anteil rundum einreiben und abgedeckt im Kühlschrank 2 Stunden marinierenLebensmittel vor dem Garen in einer würzenden Mischung einlegen.. Dabei alle 30 Minuten wenden.

    2 Stunden
    • Die beiseitegestellte Marinade bleibt von Anfang an getrennt und wird später aufgekocht.

    Wichtig: Die Marinade mit Kontakt zu rohem Fleisch nicht ungekocht zum Servieren verwenden.

  3. Basting-Sauce aufkochen

    Die beiseitegestellte Marinade in einem kleinen Topf einmal aufkochen und 2–3 Minuten leicht einkochenEine Sauce köcheln lassen, damit Wasser verdampft und sie konzentrierter wird. lassen. Sie dient später als sichere Basting-Sauce.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Marinade hat einmal vollständig aufgekocht und ist leicht eingedickt.

    • Nur die ausdrücklich beiseitegestellte Marinade verwenden.

    Wichtig: Die Sauce erst nach dem vollständigen Aufkochen zum Bestreichen verwenden.

  4. Rippchen grillen

    Einen HolzkohlegrillGrillgerät, bei dem Holzkohle die Garhitze und häufig ein rauchiges Aroma liefert. mit einem gleichmäßigen Grillfeuer vorbereiten. Die Rippchen aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit abtropfen lassen. Das Fleisch über der Holzkohle grillen, nicht in offenen Flammen. Insgesamt mindestens 15 Minuten pro Seite einplanen.

    40 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche beginnt zu bräunen, ohne in offenen Flammen zu verbrennen.

    • Während der Grill aufheizt, die Gurke in Scheiben schneiden, damit die Arbeitszeit parallel genutzt wird.

    Wichtig: Die Rippchen nicht in offene Flammen legen und rohes Fleisch nicht mit sauberem Grillgeschirr oder fertigen Speisen in Kontakt bringen.

  5. Wenden und bestreichen

    Die Rippchen während des Grillens etwa alle 5 Minuten wenden beziehungsweise drehen und jedes Mal dünn mit der eingekochten Marinade bestreichen. Wird die Oberfläche zu schnell dunkel, die Rippchen an den kühleren Rand des Rosts schieben und dort fertig garen.

    Daran erkennst du es: Die Würzsauce haftet dünn an der Oberfläche, ohne zu verbrennen.

    • Dünne Schichten verhindern, dass der Zucker zu schnell dunkel wird.
    • Die Rippchen während des Garens nicht unbeaufsichtigt lassen.

    Wichtig: Nur die aufgekochte Basting-Sauce verwenden.

  6. Kerntemperatur prüfen und servieren

    Die dickste Fleischstelle mit einem Thermometer prüfen. Die Rippchen sind fertig, wenn dort mindestens 63 °C erreicht sind. Anschließend 5 Minuten ruhen lassen, das Rack zwischen den Knochen teilen und mit Gurkenscheiben servieren.

    5 Minuten 63 °C

    Daran erkennst du es: An der dicksten Stelle werden mindestens 63 °C erreicht; danach ruhen die Rippchen 5 Minuten.

    • Das Thermometer seitlich in die dickste Fleischstelle einführen und dabei den Knochen vermeiden.

    Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen, bevor das Fleisch serviert wird.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Tow Cheong: Fermentierte Sojabohnenpaste, auch Tow Cheong genannt, ist meist bei chinesischen Würzpasten in gut sortierten Asia-Supermärkten erhältlich.
  • Marinade getrennt halten: Etwa ein Drittel der Marinade wird vor dem Kontakt mit den rohen Rippchen zurückbehalten und erst danach aufgekocht. So entsteht eine sichere Sauce zum Bestreichen.
  • Zucker vor dem Verbrennen schützen: Durch Zucker und dunkle Sojasauce kann die Oberfläche schnell dunkel werden. Bei zu starker Bräunung die Rippchen an den kühleren Rand des Rosts schieben und dort fertig garen.

Zutatenwissen

Fermentierte Sojabohnenpaste finden

Tow Cheong findest du meist bei den chinesischen Würzpasten in gut sortierten Asia-Supermärkten. Die Paste ist salzig und aromatisch und prägt die würzige Marinade.

Sinnvolle Alternativen

helle Miso-Paste und leichte Sojasauce

Die Marinade wird milder und weniger bohnenbetont.

Die fermentierte Sojabohnenpaste durch die angegebene Menge helle Miso-Paste und leichte Sojasauce ersetzen und beides mit den übrigen Marinadezutaten verrühren.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Marinade wird nach dem Marinieren ungekocht zum Bestreichen verwendet.

Vor dem Marinieren etwa ein Drittel in einem sauberen Gefäß beiseitestellen und nur diesen Anteil aufkochen.

Die Sauce vor der weiteren Verwendung vollständig aufkochen und 2–3 Minuten leicht einkochen lassen.

Die Oberfläche wird sehr dunkel oder verbrennt, bevor die Rippchen fertig sind.

Die Sauce dünn auftragen, häufig wenden und die Rippchen bei zu schneller Bräunung an den kühleren Rand schieben.

Verbrannte äußere Stellen vorsichtig entfernen und die Rippchen bei geringerer Hitze fertig garen.

Die Rippchen werden ohne Prüfung der dicksten Stelle serviert.

Vor dem Servieren die dickste Fleischstelle mit einem Thermometer prüfen.

Die Rippchen weitergaren und die Temperatur erneut kontrollieren.

Servieren und kombinieren

  • Mit frischer Gurke servieren: Das Rack zwischen den Knochen teilen und mit frischen Gurkenscheiben servieren. Die kühle, knackige Gurke gleicht die süß-salzige Würze der Rippchen aus.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Die Rippchen können bis zu 2 Stunden abgedeckt im Kühlschrank mariniert werden. Dabei alle 30 Minuten wenden und die zurückbehaltene Marinade getrennt aufbewahren.

Allergene und Nährwerte

  • Fisch: enthält · Fischsauce ist ausdrücklich als Zutat enthalten.
  • Soja: enthält · Fermentierte Sojabohnenpaste und dunkle Sojasauce sind ausdrücklich als Zutaten enthalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Was ist Tow Cheong?

Tow Cheong ist eine salzige, fermentierte Sojabohnenpaste, die der Marinade kräftige Würze und Umami verleiht. Du findest sie meist bei den chinesischen Würzpasten in gut sortierten Asia-Supermärkten.

Wodurch kann ich Tow Cheong ersetzen?

Ersetze 1/2 EL Tow Cheong durch 1/2 EL helle Miso-Paste und 1 TL leichte Sojasauce. Die Marinade wird dadurch milder und weniger bohnenbetont.

Warum wird ein Teil der Marinade separat aufgekocht?

Ein Drittel wird vor dem Kontakt mit den rohen Rippchen zurückbehalten und anschließend aufgekocht. Dieser Anteil kann danach sicher als Basting-Sauce verwendet werden.

Aus unserer Küche

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