Fermentierte Sojabohnenpaste finden
Tow Cheong findest du meist bei den chinesischen Würzpasten in gut sortierten Asia-Supermärkten. Die Paste ist salzig und aromatisch und prägt die würzige Marinade.
Malaysische Barbecue-Rippchen
Fleischige Schweine-Spareribs werden mit FischsauceSalzige Würzsauce aus fermentiertem Fisch oder Fischextrakten., Tow Cheong, dunkler SojasauceEine salzige Würzsauce aus Sojabohnen, häufig ergänzt durch Weizen und traditionell fermentiert., ZuckerDer Zucker unterstützt die Karamellisierung der Sauce. und ReisweinAlkoholisches, durch Fermentation von Reis oder reisbasierten Getreidemischungen gewonnenes Getränk. mariniert, über Holzkohle gegrillt und während des Garens mehrfach mit eingekochter MarinadeWürzende Mischung, in der Lebensmittel vor dem Garen Aroma aufnehmen. bestrichen. Gurkenscheiben sorgen für einen frischen, knackigen Ausgleich.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Diese malaysische Hausküchen-Variante verbindet kräftige Fischsauce mit fermentierten Sojabohnen, dunkler Sojasauce und Zucker. Die marinierten Schweine-Spareribs werden über Holzkohle gegrillt und währenddessen mehrfach mit der würzigen Mischung bestrichen. Frische Gurkenscheiben bringen einen kühlen, knackigen Ausgleich zur süß-salzigen Kruste.
Außen entwickeln die Rippchen eine dunkle, süß-salzige und würzige Kruste. Im Inneren bleiben sie fleischig und saftig; die Gurke ergänzt einen kühlen, knackigen und milden Kontrast.
Schritt für Schritt
Die Spareribs trocken tupfen und, falls nötig, in zwei bis drei handliche Stücke teilen. Lose Knochensplitter entfernen.
Wichtig: Rohes Schweinefleisch getrennt von verzehrfertigen Zutaten und Arbeitsflächen handhaben.
Fischsauce, fermentierte SojabohnenpasteDie fermentierte Sojabohnenpaste ist meist in vietnamesischen oder größeren asiatischen Lebensmittelgeschäften erhältlich., dunkle Sojasauce, Zucker und Reiswein gründlich verrühren. Etwa ein Drittel der Mischung in einem sauberen Gefäß beiseitestellen. Die Rippchen mit dem restlichen Anteil rundum einreiben und abgedeckt im Kühlschrank 2 Stunden marinierenLebensmittel vor dem Garen in einer würzenden Mischung einlegen.. Dabei alle 30 Minuten wenden.
Wichtig: Die Marinade mit Kontakt zu rohem Fleisch nicht ungekocht zum Servieren verwenden.
Die beiseitegestellte Marinade in einem kleinen Topf einmal aufkochen und 2–3 Minuten leicht einkochenEine Sauce köcheln lassen, damit Wasser verdampft und sie konzentrierter wird. lassen. Sie dient später als sichere Basting-Sauce.
Daran erkennst du es: Die Marinade hat einmal vollständig aufgekocht und ist leicht eingedickt.
Wichtig: Die Sauce erst nach dem vollständigen Aufkochen zum Bestreichen verwenden.
Einen HolzkohlegrillGrillgerät, bei dem Holzkohle die Garhitze und häufig ein rauchiges Aroma liefert. mit einem gleichmäßigen Grillfeuer vorbereiten. Die Rippchen aus der Marinade nehmen und überschüssige Flüssigkeit abtropfen lassen. Das Fleisch über der Holzkohle grillen, nicht in offenen Flammen. Insgesamt mindestens 15 Minuten pro Seite einplanen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche beginnt zu bräunen, ohne in offenen Flammen zu verbrennen.
Wichtig: Die Rippchen nicht in offene Flammen legen und rohes Fleisch nicht mit sauberem Grillgeschirr oder fertigen Speisen in Kontakt bringen.
Die Rippchen während des Grillens etwa alle 5 Minuten wenden beziehungsweise drehen und jedes Mal dünn mit der eingekochten Marinade bestreichen. Wird die Oberfläche zu schnell dunkel, die Rippchen an den kühleren Rand des Rosts schieben und dort fertig garen.
Daran erkennst du es: Die Würzsauce haftet dünn an der Oberfläche, ohne zu verbrennen.
Wichtig: Nur die aufgekochte Basting-Sauce verwenden.
Die dickste Fleischstelle mit einem Thermometer prüfen. Die Rippchen sind fertig, wenn dort mindestens 63 °C erreicht sind. Anschließend 5 Minuten ruhen lassen, das Rack zwischen den Knochen teilen und mit Gurkenscheiben servieren.
Daran erkennst du es: An der dicksten Stelle werden mindestens 63 °C erreicht; danach ruhen die Rippchen 5 Minuten.
Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen, bevor das Fleisch serviert wird.
Gut zu wissen
Tow Cheong findest du meist bei den chinesischen Würzpasten in gut sortierten Asia-Supermärkten. Die Paste ist salzig und aromatisch und prägt die würzige Marinade.
Die Marinade wird milder und weniger bohnenbetont.
Die fermentierte Sojabohnenpaste durch die angegebene Menge helle Miso-Paste und leichte Sojasauce ersetzen und beides mit den übrigen Marinadezutaten verrühren.
Vor dem Marinieren etwa ein Drittel in einem sauberen Gefäß beiseitestellen und nur diesen Anteil aufkochen.
Die Sauce vor der weiteren Verwendung vollständig aufkochen und 2–3 Minuten leicht einkochen lassen.
Die Sauce dünn auftragen, häufig wenden und die Rippchen bei zu schneller Bräunung an den kühleren Rand schieben.
Verbrannte äußere Stellen vorsichtig entfernen und die Rippchen bei geringerer Hitze fertig garen.
Vor dem Servieren die dickste Fleischstelle mit einem Thermometer prüfen.
Die Rippchen weitergaren und die Temperatur erneut kontrollieren.
Die Rippchen können bis zu 2 Stunden abgedeckt im Kühlschrank mariniert werden. Dabei alle 30 Minuten wenden und die zurückbehaltene Marinade getrennt aufbewahren.
Häufig gefragt
Tow Cheong ist eine salzige, fermentierte Sojabohnenpaste, die der Marinade kräftige Würze und Umami verleiht. Du findest sie meist bei den chinesischen Würzpasten in gut sortierten Asia-Supermärkten.
Ersetze 1/2 EL Tow Cheong durch 1/2 EL helle Miso-Paste und 1 TL leichte Sojasauce. Die Marinade wird dadurch milder und weniger bohnenbetont.
Ein Drittel wird vor dem Kontakt mit den rohen Rippchen zurückbehalten und anschließend aufgekocht. Dieser Anteil kann danach sicher als Basting-Sauce verwendet werden.
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