Gurasa auf der Grillplatte

Leicht gesäuertes Fladenbrot

Weiches, leicht gesäuertes nordnigerianisches FladenbrotSesamfladenbrote kurz erwärmen und erst unmittelbar vor dem Servieren füllen, damit sie stabil und leicht knusprig bleiben. aus Weizenteig, das auf einer heißen gusseisernen Grillplatte über Holzkohle goldbraun gegart wird.

Zum Rezept
Gurasa auf der Grillplatte
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 54 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 80 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 40 Min.
Menge Gurasa
Gerichtsform und Gerichtsart Fladenbrote
Prägende Zutatenfamilie Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Garen auf heißer Platte, Grillen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegan, Vegetarisch (Ei und Milch möglich), Vegetarisch ohne Ei (Milch möglich)
Servierrolle Als Beilage vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die Gehzeit entwickelt ein lockeres, leicht gesäuertes Teigaroma.
  • Die dicke Form hält das Innere weich, während die Grillplatte eine goldbraune Oberfläche erzeugt.
  • Das kurze Bestreichen der heißen Platte mit Öl unterstützt die Bräunung, ohne das Brot fettig zu machen.

Gurasa ist ein dickes, weiches Fladenbrot aus Nordnigeria. Der gegangene HefeteigKuchen- oder Brotteig, bei dem Hefe als Treibmittel verwendet wird. wird in runde Scheiben geformt, auf der heißen Grillplatte gebacken und warm als Begleiter zu gegrilltem Fleisch serviert.

Außen goldbraun mit einzelnen Grill- und Bräunungsspuren, innen weich und zart mit einer milden Hefenote.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Teig zubereiten und gehen lassen

  1. Teig kneten

    Weizenmehl, TrockenhefeFeines Hefegranulat, dessen Triebkraft beim Trocknen weitgehend erhalten bleibt., Zucker und Salz in der großen Schüssel vermischen. 240 ml lauwarmes Wasser und 30 ml Pflanzenöl zugießen und alles zu einem weichen Teig verkneten. Falls der Teig noch trocken wirkt, portionsweise etwas mehr Wasser einarbeiten. Etwa 8 Minuten knetenBeim Kneten wird Teig durch wiederholtes Drücken, Falten und Dehnen zu einer gleichmäßigen, elastischen Masse verarbeitet., bis der Teig glatt und elastisch ist.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und weich, aber nicht flüssig.

    • Das Wasser nicht sofort vollständig zugeben, damit die Teigkonsistenz kontrollierbar bleibt.
  2. Teig gehen lassen

    Die Schüssel mit dem Teig abdecken und den Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 1 Stunde gehen lassenRuhezeit, in der Hefeteig durch Gärung lockerer wird und an Volumen gewinnt., bis er sich ungefähr verdoppelt hat.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig hat sich ungefähr verdoppelt und wirkt sichtbar aufgegangen.

    • Die Schüssel nicht an einen zugigen oder sehr heißen Ort stellen.

Gurasa formen und ruhen lassen

  1. Teig portionieren

    Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz entgasenBeim Entgasen wird gegangener Teig sanft zusammengedrückt, damit überschüssige Gärgase entweichen. und in 6 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer dicken runden Scheibe von etwa 14–15 cm Durchmesser und ungefähr 2 cm Höhe formen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Alle Teigscheiben sind möglichst gleich groß und gleich dick.

    • Gleichmäßige Teigdicke erleichtert das gleichzeitige Durchbacken von Rand und Mitte.
  2. Teigscheiben ruhen lassen

    Die geformten Teigscheiben mit dem sauberen Küchentuch abdecken und weitere 20 Minuten ruhen lassen.

    20 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Teigscheiben wirken leicht entspannt und lassen sich ohne starkes Zurückspringen bewegen.

    • Das Tuch nur locker auflegen, damit die Oberfläche nicht austrocknet.

Auf der Grillplatte garen und servieren

  1. Grill und Platte erhitzen

    Den HolzkohlegrillGrillgerät, bei dem Holzkohle die Garhitze und häufig ein rauchiges Aroma liefert. für direkte mittlere HitzeModerate Grillhitze, die Fisch gleichmäßig gart, ohne ihn zu schnell auszutrocknen. vorbereiten. Die gusseiserne Grillplatte direkt über die GlutGut durchgeglühte Holzkohle als Hitzequelle für direktes oder indirektes Grillen. setzen und vollständig heiß werden lassen. Sie soll heiß sein, aber nicht stark rauchen. Die Platte dünn mit 10 ml Pflanzenöl bestreichen.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Platte ist vollständig heiß, ohne stark zu rauchen.

    • Die Platte erst ölen, wenn sie heiß ist, und nur dünn bestreichen.

    Wichtig: Beim Arbeiten an Holzkohle und heißem Gusseisen hitzebeständige Grillhandschuhe verwenden und ausreichend Abstand zur Glut halten.

  2. Gurasa garen

    Die erste Teigscheibe auf die heiße Grillplatte legen und bei offenem Grill etwa 4–5 Minuten garen, bis die Unterseite goldbraun ist und sich Blasen zeigen. Wenden und die zweite Seite weitere 4–5 Minuten garen. Mit den übrigen Teigscheiben ebenso verfahren.

    54 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gebräunt, das Innere durchgebacken und bleibt weich.

    • Die Garzeit kann je nach Hitze und Plattentemperatur zwischen 48 und 60 Minuten für alle sechs Stück liegen.
    • Die Gurasa nicht zu früh wenden, damit sich eine stabile goldbraune Kruste bildet.

    Wichtig: Die Grillplatte und die Teigoberflächen sind sehr heiß; zum Wenden ein hitzefestes Grillwerkzeug verwenden.

  3. Warm halten und servieren

    Die fertigen Gurasa in ein sauberes Küchentuch einschlagen und warm servieren. So bleiben sie weich und eignen sich als eigenständiger Begleiter zu gegrilltem Fleisch.

    Daran erkennst du es: Die Brote sind warm, außen gebräunt und innen weich.

    • Die Brote erst kurz vor dem Servieren aus dem Tuch nehmen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Wasser schrittweise einarbeiten: Die Mehlaufnahme kann variieren. Mit 240 ml Wasser beginnen und nur so viel zusätzliches Wasser einarbeiten, bis ein weicher, elastischer Teig entsteht.
  • Teigscheiben gleich dick formen: Eine gleichmäßige Dicke von ungefähr 2 cm hilft dabei, dass die Gurasa innen weich, aber vollständig durchgebacken werden.
  • Im Tuch warm halten: Das Küchentuch bewahrt die weiche Oberfläche der frisch gegarten Fladenbrote, bis alle Stücke fertig sind.

Zutatenwissen

Mehltyp

Weizenmehl Type 550 ergibt einen elastischen Teig mit ausreichend Struktur für dicke, weiche Fladenbrote.

Wassermenge

Das Wasser innerhalb des angegebenen Bereichs an die Teigkonsistenz anpassen; zunächst nur 240 ml verwenden.

Öl getrennt verwenden

Das Öl für den Teig und das Öl zum Bestreichen der Grillplatte sind getrennte Mengen und werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingesetzt.

Sinnvolle Alternativen

Frische Hefe

Der Teig kann etwas hefiger und feuchter wirken; die Gehzeit bleibt nach Volumen zu beurteilen.

Die frische Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und anschließend mit den übrigen Zutaten verkneten.

Weizenvollkornmehl

Das Brot wird aromatischer und etwas kompakter; der Teig kann mehr Wasser benötigen.

Zunächst mit der angegebenen Wassermenge beginnen und bei Bedarf vorsichtig zusätzliches Wasser einarbeiten.

Ein anderes mildes Pflanzenöl

Der Geschmack verändert sich nur geringfügig, sofern das Ersatzöl mild und hitzestabil ist.

Für Teig und Grillplatte jeweils dieselbe Menge verwenden.

Typische Fehler und ihre Lösung

Der Teig ist bröselig oder lässt sich nur schwer verbinden.

Zunächst 240 ml Wasser verwenden und bei Bedarf portionsweise mehr einarbeiten.

Teelöffelweise zusätzliches lauwarmes Wasser einkneten, bis der Teig weich und elastisch ist.

Die Unterseite wird zu dunkel, bevor das Innere gar ist.

Direkte mittlere Hitze verwenden und die Platte vollständig heiß, aber nicht stark rauchend werden lassen.

Die Teigscheibe in einen weniger heißen Bereich der Platte legen und die Garzeit bei niedrigerer Hitze verlängern.

Einige Gurasa sind außen fertig, innen aber noch teigig.

Alle Stücke auf ungefähr 2 cm Höhe formen.

Das betreffende Brot bei etwas geringerer Hitze länger weitergaren.

Die fertigen Gurasa trocknen schnell aus.

Fertige Brote sofort in das saubere Küchentuch einschlagen und nur bis zur gewünschten Bräunung garen.

Die Brote kurz in ein leicht feuchtes, sauberes Tuch einschlagen und vorsichtig erwärmen.

Varianten

Kleinere Gurasa

Den Teig in mehr als 6 kleinere Stücke teilen und entsprechend kleinere, dicke Scheiben formen.

Vollkorn-Gurasa

Einen Teil oder die gesamte Mehlmenge durch Weizenvollkornmehl ersetzen.

Servieren und kombinieren

  • Als Begleiter zu gegrilltem Fleisch: Gurasa warm im Tuch auf den Tisch bringen und zu gegrilltem Fleisch servieren. Das weiche Brot eignet sich zum Aufnehmen von Bratensaft und Beilagen.
  • Warm aus der Hand: Die frisch gegarten Gurasa einzeln im Küchentuch warm halten und noch warm als unkomplizierten Brot-Snack servieren.

Planen und Reste genießen

Vorbereiten

Den gekneteten Teig abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Formen wieder auf Raumtemperatur kommen lassen. Die Gehzeit und das Volumen als Reifezeichen prüfen.

Aufbewahren

Die Gurasa vollständig ausdampfen lassen und anschließend luftdicht verpacken. Für beste Qualität möglichst am selben Tag servieren.

Vor dem Verzehr auf ungewöhnlichen Geruch, sichtbare Veränderungen oder Schimmel prüfen.

Einfrieren

Die vollständig abgekühlten Gurasa einzeln luftdicht verpacken und anschließend gemeinsam in einen Gefrierbeutel oder Behälter geben.

Im Kühlschrank oder bei Raumtemperatur auftauen lassen und anschließend kurz auf der Grillplatte oder in einer Pfanne erwärmen.

Nach dem Einfrieren kann die Oberfläche etwas weniger frisch wirken; luftdichtes Verpacken hilft gegen Austrocknen.

Aufwärmen

  • Grillplatte oder Pfanne: Das Brot bei mittlerer Hitze kurz von beiden Seiten erwärmen, bis es wieder warm und weich ist.
  • Ofen: Das Brot eingewickelt bei niedriger bis mittlerer Hitze erwärmen, bis es durchgehend warm ist.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide (Weizen): enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl Type 550.

Lebensmittelsicherheit

  • Arbeiten mit heißem Gusseisen und Holzkohle: Die Grillplatte vollständig erhitzen, beim Wenden hitzefeste Grillhandschuhe oder ein geeignetes Grillwerkzeug verwenden und den Grill nur in sicherer Umgebung betreiben.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Woran erkenne ich, dass Gurasa fertig ist?

Die Unterseite und Oberseite sind goldbraun, es zeigen sich Blasen und das Innere ist durchgebacken, bleibt aber weich.

Warum wird beim Wasser eine Spanne angegeben?

Die benötigte Wassermenge hängt von Mehl und Umgebung ab. Mit 240 ml beginnen und nur bei trockenem Teig schrittweise mehr Wasser einarbeiten.

Kann Gurasa auch ohne Holzkohlegrill zubereitet werden?

Ja. Eine schwere, gut vorgeheizte Grill- oder gusseiserne Pfanne kann die Grillplatte ersetzen. Der charakteristische Holzkohleeinfluss fällt dann geringer aus.

Wie bleibt Gurasa weich?

Die fertigen Fladenbrote direkt nach dem Garen in ein sauberes Küchentuch einschlagen und bis zum Servieren warm halten.

Aus unserer Küche

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