Scotch Bonnet
Die fruchtig-scharfe Chilischote prägt die Schärfe des Escovitch-Gemüses. Sie ist meist in karibischen Lebensmittelgeschäften, größeren internationalen Supermärkten oder gut sortierten Wochenmärkten erhältlich.
Ganzer Fisch vom Grill
Ganzer Red Snapper wird direkt über mittelhoher Grillhitze gegart und mit warmem, säuerlich-scharfem Escovitch-Gemüse aus Essig, Limette, Zwiebel, Karotte, Paprika, Sellerie, Scotch BonnetSehr scharfe Chilischote aus der Art Capsicum chinense mit fruchtigem Aroma. und PimentPiment, auch Nelkenpfeffer genannt, ist ein aromatisches Gewürz aus getrockneten Beeren mit Noten von Nelke, Muskat, Zimt und Pfeffer. serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gegrillter Red Snapper mit Escovitch-Dressing verbindet saftigen Fisch vom Grill mit einem warmen, säuerlich-scharfen Gemüse. Die jamaikanisch inspirierte Zubereitung setzt auf direkt gegrillten ganzen Fisch und ein kurz erhitztes Escovitch-Gemüse, das anschließend ziehen darf.
Die Haut ist gegrillt und aromatisch, während das Fleisch undurchsichtig, saftig und leicht von der Mittelgräte lösbar bleibt. Das Escovitch-Gemüse schmeckt säuerlich, leicht süß, knackig und je nach Scotch Bonnet deutlich scharf.
Schritt für Schritt
Den Grill für direkte mittelhohe Hitze auf etwa 200–220 °C vorbereiten. Den Rost gründlich reinigen und dünn ölen. Eine kleine hitzefeste Pfanne oder einen kleinen Topf für das Escovitch-Gemüse bereitstellen.
Wichtig: Beim Erhitzen von Grill und Pfanne auf ausreichenden Abstand zu brennbaren Gegenständen achten.
Weißweinessig, Limettensaft, braunen Zucker, Salz, Pimentkörner und Thymian in die Pfanne geben. Die Mischung auf dem Seitenbrenner oder über einer gemäßigten Grillzone bis knapp zum Simmern erhitzen.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist heiß und beginnt gerade zu dampfen, kocht aber nicht stark.
Wichtig: Heiße Essigmischung vorsichtig bewegen und Spritzer vermeiden.
Rote Zwiebel, Karotte, Paprika, Sellerie, Scotch Bonnet und Frühlingszwiebeln in die heiße Essigmischung einlegen. Das Gemüse 2 Minuten darin ziehen lassen, aber nicht weich kochen. Die Pfanne vom Grill nehmen und das Escovitch-Gemüse 10 Minuten ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse bleibt deutlich knackig und nimmt den säuerlich-scharfen Geschmack auf.
Die Fische innen und außen mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Jede Seite drei- bis viermal schräg bis knapp zum Rückgrat einschneiden. Öl, Salz, Pfeffer und gemahlenen Piment mischen und die Fische außen sowie in den Einschnitten damit einreiben. Thymianzweige und grob geschnittene Frühlingszwiebeln in die Bauchhöhlen legen.
Daran erkennst du es: Die Würzmischung haftet gleichmäßig an Haut und Einschnitten.
Wichtig: Rohen Fisch getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Hände sowie Arbeitsfläche anschließend gründlich reinigen.
Die Fische mit zwei breiten Grillwendern auf den direkten Grillbereich legen. Den Deckel schließen und je nach Dicke 5–7 Minuten grillen. Die Fische vorsichtig wenden und weitere 5–7 Minuten grillen. Nur einmal wenden, damit die Haut möglichst intakt bleibt.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und der Fisch lässt sich vorsichtig wenden, ohne auseinanderzufallen.
Wichtig: Beim Wenden auf heißes Fett und herabtropfende Flüssigkeit achten.
Die Garreife im dicksten Fleisch nahe der Mittelgräte prüfen. Der Fisch ist verzehrfertig, wenn dort 63 °C erreicht sind und das Fleisch undurchsichtig ist und sich leicht mit einer Gabel lösen lässt. Wird die Haut zu dunkel, bevor die Kerntemperatur erreicht ist, die Fische zum Fertiggaren in den indirekten Grillbereich legen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist undurchsichtig und löst sich leicht mit einer Gabel.
Wichtig: Fisch erst servieren, wenn die angegebene Kerntemperatur und die beschriebene Garprobe erreicht sind.
Die Fische vom Grill nehmen und 3 Minuten ruhen lassen. Thymian und Frühlingszwiebeln aus den Bauchhöhlen entfernen. Das warme Escovitch-Gemüse mit etwas von seiner Essigmischung über die Fische geben und sofort servieren.
Daran erkennst du es: Der Fisch hat kurz geruht und lässt sich sauber portionieren.
Gut zu wissen
Die fruchtig-scharfe Chilischote prägt die Schärfe des Escovitch-Gemüses. Sie ist meist in karibischen Lebensmittelgeschäften, größeren internationalen Supermärkten oder gut sortierten Wochenmärkten erhältlich.
Piment wird auch Jamaikapfeffer genannt. Gemahlener Piment würzt den Fisch gleichmäßig, während ganze Pimentkörner im Escovitch-Gemüse kleine aromatische Akzente setzen.
Ähnliche Schärfe, meist etwas weniger fruchtiges Aroma.
Die Scotch Bonnet durch Habanero ersetzen, entkernen und fein hacken. Die Menge vorsichtig an die gewünschte Schärfe anpassen.
Das Aroma verteilt sich gleichmäßiger und die kleinen aromatischen Akzente der ganzen Körner entfallen.
Statt der ganzen Pimentkörner gemahlenen Piment in die Essigmischung geben und sparsam dosieren.
Den Rost gründlich reinigen und dünn ölen. Den Fisch erst wenden, wenn sich die Haut ausreichend gegrillt hat, und dafür zwei breite Wender verwenden.
Lose Haut vorsichtig vom Rost lösen und den Fisch im indirekten Bereich fertig garen.
Die Essigmischung nur bis knapp zum Simmern erhitzen, das Gemüse kurz einlegen und anschließend außerhalb der Hitze ziehen lassen.
Das Gemüse sofort aus der heißen Pfanne nehmen und mit etwas frischem, fein geschnittenem Gemüse ausgleichen.
Die Grilltemperatur im Bereich von etwa 200–220 °C halten und die indirekte Grillzone vorbereiten.
Den Fisch in den indirekten Bereich legen und dort bis zur beschriebenen Garreife fertig garen.
Die charakteristische Säure und das Gemüse bleiben erhalten, während die Schärfe des Dressings reduziert wird.
Eine intensivere Chiliwürze betont den scharf-säuerlichen Charakter des Escovitch-Gemüses.
Häufig gefragt
Im dicksten Fleisch nahe der Mittelgräte sollten 63 °C erreicht sein. Zusätzlich soll das Fleisch undurchsichtig sein und sich leicht mit einer Gabel lösen lassen.
Ja. Habanero eignet sich als Alternative und ist ähnlich scharf, wirkt aber oft etwas weniger fruchtig.
Den Rost gründlich reinigen und dünn ölen, den Fisch trocken tupfen, nur einmal wenden und dafür zwei breite Grillwender verwenden.
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