Terasi verwenden
Terasi ist eine fermentierte Garnelenpaste mit kräftigem, salzig-würzigem Aroma. Die Paste vor dem Mitbraten zerbröseln und sparsam weiter abschmecken, da sie bereits deutlich salzig sein kann.
Indonesisches Grillgemüse
Direkt gegrillte Auberginenhälften mit rauchigem, grob zerstoßenem Sambal aus Chilis, Tomaten, Schalotten, Knoblauch und TerasiTraditionelle fermentierte Würzpaste aus Südostasien, meist aus kleinen Garnelen oder Fisch und Salz..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Terong Bakar Sambal Terasi bringt rauchige Aubergine und frische Schärfe auf den Grill. Die Auberginenhälften werden direkt gegart, bis das Fruchtfleisch weich und die Schale kräftig geröstet ist. Dazu kommt ein grob zerstoßenes Sambal aus Chili, Tomate, Schalotten, Knoblauch und Terasi, das warm unter den Auberginen serviert wird.
Die Aubergine ist innen weich und saftig, außen rauchig und stellenweise kräftig geröstet. Das Sambal bleibt grob strukturiert und schmeckt scharf, würzig, leicht süß und frisch säuerlich.
Schritt für Schritt
Bereite einen Holzkohle- oder Gasgrill für direkte mittlere bis hohe Hitze von etwa 220 °C vor. Wasche die Auberginen, entferne die Stielansätze und stich die Schalen rundum einige Male ein. Halbiere sie längs, ritze das Fruchtfleisch flach ein und bestreiche die Schnittflächen mit 1 EL des Auberginenöls. Würze sie mit dem Auberginensalz.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzefeste Grillhandschuhe verwenden.
Lege die Auberginen mit der Schnittfläche nach unten direkt über die Hitze. Grille sie 6–8 Minuten, bis deutliche Rostspuren entstehen. Drehe sie um und grille sie weitere 6–7 Minuten mit der Schale nach unten und geschlossenem Deckel. Wenn sie außen zu dunkel werden, schiebe sie in die indirekte Zone und gare sie dort fertig.
Daran erkennst du es: Ein Holzspieß gleitet ohne Widerstand bis zur Mitte.
Wichtig: Deckel und Grillroste können sehr heiß sein; die Auberginen mit einer Grillzange wenden.
Erhitze während des Grillens das Sambalöl in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze. Brate Schalotten und Knoblauch 2 Minuten an. Gib Chilis und Tomaten dazu und brate alles 5–6 Minuten, bis die Zutaten weich sind. Rühre den zerbröselten Terasi ein und brate ihn 1 Minute mit.
Daran erkennst du es: Schalotten, Knoblauch, Chilis und Tomaten sind weich, aber nicht vollständig zerfallen.
Gib die Pfannenmischung mit Palmzucker und Sambalsalz in einen Mörser. Zerstoße alles zu einem groben Sambal, sodass noch etwas Struktur erhalten bleibt. Rühre den Limettensaft unter und schmecke das Sambal ab.
Daran erkennst du es: Das Sambal ist grob zerstoßen und verbindet sich zu einer feuchten, strukturierten Mischung.
Nimm die Auberginen vom Grill und lasse sie 5 Minuten ruhen. Entferne nur lose verkohlte Hautstellen; die übrige Schale darf dranbleiben.
Daran erkennst du es: Das Fruchtfleisch ist weich und lässt sich leicht mit der Gabel lösen.
Wichtig: Die Auberginen bleiben zunächst sehr heiß; vor dem Anrichten vorsichtig handhaben.
Verteile das Sambal auf einer Servierplatte, lege die warmen Auberginen darauf und drücke das weiche Fruchtfleisch leicht in die Würzmischung. Sofort warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Auberginen liegen warm auf dem Sambal und das Fruchtfleisch nimmt etwas Würzmischung auf.
Gut zu wissen
Terasi ist eine fermentierte Garnelenpaste mit kräftigem, salzig-würzigem Aroma. Die Paste vor dem Mitbraten zerbröseln und sparsam weiter abschmecken, da sie bereits deutlich salzig sein kann.
Das Sambal wird pflanzlich und erhält eine dunkle, fermentierte Würze, schmeckt aber weniger nach Garnelen und etwas anders salzig.
Terasi im Sambal durch dieselbe ungefähr gleiche Menge fermentierte schwarze Bohnenpaste ersetzen und die zusätzliche Salzmenge erst nach dem Zerstoßen beurteilen.
Mit etwa 220 °C arbeiten und die Auberginen bei zu starker Bräunung in die indirekte Zone schieben.
Lose verkohlte Hautstellen entfernen und die Auberginen in der indirekten Zone fertig garen.
Nur so lange zerstoßen, bis sich die Zutaten verbinden und noch sichtbare Stücke erhalten bleiben.
Etwas fein gehackte Tomate oder Chili unterheben, falls vorhanden.
Vor dem Garen einen Teil der Kerne und Scheidewände entfernen oder die Chili-Menge reduzieren.
Mehr Tomate und etwas Palmzucker unter das Sambal zerstoßen; anschließend mit Limettensaft ausbalancieren.
Ein weniger scharfes Sambal mit gleicher rauchiger Auberginenbasis.
Eine pflanzliche Abwandlung ohne Garnelenpaste.
Das Sambal kann bis zu 4 Stunden im Voraus zubereitet und abgedeckt aufbewahrt werden. Auberginen möglichst erst kurz vor dem Servieren grillen; alternativ gegrillte Auberginen vor dem Anrichten vorsichtig erwärmen.
Übrig gebliebene Auberginen und Sambal getrennt oder zusammen abgedeckt kühlen und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Reste nach dem Abkühlen zeitnah in den Kühlschrank stellen und nicht längere Zeit warm stehen lassen.
Die Aubergine kann nach dem Einfrieren weich und wässrig werden; auch die Struktur des Sambals leidet.
Häufig gefragt
Terasi ist eine fermentierte Garnelenpaste aus Südostasien. Sie verleiht dem Sambal eine kräftige, salzig-würzige Tiefe.
Ja. Das Rezept ist ausdrücklich für einen Holzkohle- oder Gasgrill mit direkter mittlerer bis hoher Hitze beschrieben.
Entferne einen Teil der Kerne und Scheidewände der Chilis oder reduziere die Anzahl der Vogelaugenchilis.
Nur lose verkohlte Stellen werden entfernt. Die übrige Schale darf an der Aubergine bleiben.
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