Doenjang
Doenjang ist eine kräftige fermentierte koreanische Sojabohnenpaste. Sie prägt die Glasur mit salzigen, tiefen Umami-Noten; helle Miso-Paste ist eine mildere und etwas süßere Alternative.
Südkoreanische Gemüsebeilage vom Grill
Längs halbierte Auberginen werden direkt gegrillt, mit einer würzig-süßen DoenjangTraditionelle koreanische Paste aus fermentierten Sojabohnen mit salzig-würzigem Umami-Aroma.-Glasur bestrichen und anschließend indirekt fertig gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Doenjang-gaji-gui bringt koreanisch gewürzte Aubergine direkt auf den Grill. Die Auberginen werden zunächst weich und leicht rauchig gegrillt, bevor die kräftige Glasur aus fermentierter Sojabohnenpaste, Honig, Knoblauch und Sesamöl aufgetragen wird. So entsteht eine zarte Gemüsebeilage mit würzig-süßer, leicht karamellisierter Oberfläche.
Die Auberginen werden weich und saftig, mit leicht gebräunten Rändern und einer glänzenden, würzig-süßen Glasur. Doenjang bringt kräftige fermentierte Umami-Noten, während Honig, geröstetes Sesamöl und Sesamsamen für Süße und nussige Röstaromen sorgen.
Schritt für Schritt
Heize einen Gas- oder Holzkohlegrill für direkte mittlere bis hohe Hitze auf etwa 220 °C vor. Bei Holzkohle legst du die Auberginen später nicht über die stärkste Glut, damit die Glasur nicht verbrennt. Während der Grill aufheizt, kannst du die Glasur anrühren und die Auberginen vorbereiten.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzebeständige Utensilien verwenden.
Verrühre Doenjang, Honig, Knoblauch, die fein geschnittene Frühlingszwiebel, Sojasauce und Sesamöl in einer kleinen Schüssel zu einer glatten Glasur. Stelle sie beiseite.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt und gleichmäßig verbunden.
Wasche die Auberginen, entferne die Stielansätze und halbiere sie längs. Schneide das Fruchtfleisch jeder Hälfte rautenförmig ein, ohne die Schale zu durchtrennen. Bestreiche Schnittflächen und Schalen dünn mit dem Pflanzenöl und würze alles mit Salz und Pfeffer.
Daran erkennst du es: Die Einschnitte reichen in das Fruchtfleisch, aber nicht durch die Schale.
Lege die Auberginen zunächst mit der Schalen- beziehungsweise Hautseite nach unten auf den direkten Grillbereich. Grille sie bei geschlossenem Deckel 3–5 Minuten, bis die Schale stellenweise dunkler wird und das Fruchtfleisch leicht nachgibt.
Daran erkennst du es: Die Schale ist stellenweise dunkler und das Fruchtfleisch gibt leicht nach.
Wichtig: Deckel und Grillrost vorsichtig öffnen, da heiße Dämpfe austreten können.
Drehe die Auberginen um und grille die eingeschnittene Seite weitere 3–5 Minuten. Sie sollen leicht gebräunt und so weich sein, dass du die Hälften mit einer Grillzange vorsichtig eindrücken kannst.
Daran erkennst du es: Die Schnittflächen sind leicht gebräunt und die Hälften lassen sich vorsichtig eindrücken.
Bestreiche die Schnittflächen mit der gesamten Doenjang-Glasur. Lege die Auberginen mit der glasierten Seite nach oben in den indirekten Bereich des Grills, schließe den Deckel und grille sie weitere 3–5 Minuten. Die Glasur soll blubbern und an einigen Stellen leicht karamellisieren, aber nicht dunkel verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Glasur blubbert, haftet an der Oberfläche und ist stellenweise leicht karamellisiert.
Wichtig: Glasur nicht dunkel verbrennen lassen; verbrannte Stellen entfernen.
Nimm die Auberginen vom Grill und bestreue sie mit den Sesamsamen und den Ringen der zweiten Frühlingszwiebel. Serviere sie als eigenständige Gemüsebeilage zu Reis oder zusammen mit weiteren Grillgerichten.
Daran erkennst du es: Die Auberginen sind weich und die Garnitur liegt frisch auf der Glasur.
Gut zu wissen
Doenjang ist eine kräftige fermentierte koreanische Sojabohnenpaste. Sie prägt die Glasur mit salzigen, tiefen Umami-Noten; helle Miso-Paste ist eine mildere und etwas süßere Alternative.
Asiatische Auberginen sind schlank und garen auf dem Grill gleichmäßig. Zwei schlanke normale Auberginen funktionieren ebenfalls, können aber wegen ihrer Größe 2–4 Minuten länger benötigen.
Die Glasur schmeckt milder und etwas süßer und verliert an kräftiger Fermentationstiefe.
Helle Miso-Paste in gleicher Menge verwenden und die Glasur wie beschrieben anrühren.
Die Hälften sind größer und benötigen möglicherweise etwas mehr Grillzeit.
Zwei schlanke normale Auberginen verwenden und die Grillzeit um etwa 2–4 Minuten verlängern, bis das Fruchtfleisch weich ist.
Nach dem Glasieren in den indirekten Grillbereich wechseln und die Glasur nur leicht karamellisieren lassen.
Verbrannte Oberflächen vorsichtig abkratzen und die Auberginen mit frischer, dünn aufgetragener Glasur servieren.
Auf die Weichheitsprobe achten und bei größeren Auberginen die Grillzeit verlängern.
Die Hälften nochmals indirekt grillen, bis sie sich mit der Grillzange vorsichtig eindrücken lassen.
Bei Holzkohle die stärkste Glut meiden und die Auberginen rechtzeitig in einen weniger heißen Bereich verschieben.
Stark verbrannte Haut entfernen und die Auberginen indirekt fertig garen.
Die Zubereitung funktioniert auch mit zwei schlanken normalen Auberginen anstelle der asiatischen Auberginen.
Die Glasur kann bis zu 4 Stunden vorher angerührt und abgedeckt gekühlt werden. Auberginen möglichst erst kurz vor dem Grillen schneiden und würzen.
Abgekühlte Auberginen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Die weiche Auberginentextur und die Glasur können nach dem Einfrieren deutlich an Qualität verlieren.
Häufig gefragt
Doenjang ist eine kräftige fermentierte koreanische Sojabohnenpaste. Sie verleiht der Glasur salzige, herzhafte Umami-Noten.
Ja. Verwende zwei schlanke normale Auberginen und rechne je nach Größe mit etwa 2–4 Minuten zusätzlicher Grillzeit.
Helle Miso-Paste ist eine brauchbare Alternative zu Doenjang und schmeckt milder sowie etwas süßer.
Sie passen als warme Gemüsebeilage zu Reis und zu weiteren Grillgerichten.
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