Weicher Chhurpi
Weicher Chhurpi ist ein mild-säuerlicher Käse und wird für dieses Gericht in Würfel geschnitten. Fest gepresster Paneer kann verwendet werden, schmeckt jedoch milder und hat eine festere Struktur.
Käsecurry aus Nepals Hochland
Ein mild-würziges nepalesisches ChhurpiWeicher Chhurpi ist ein mild-säuerlicher Käse und wird für dieses Gericht in Würfel geschnitten.-Curry mit goldbraun angebratenen Käsewürfeln, Tomaten-Masala, Zwiebeln, Ingwer und TimurNepalesisches Gewürz aus den getrockneten Früchten von Zanthoxylum armatum..
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Chhurpi ko Tarkari verbindet weichen Chhurpi mit einer aromatischen Tomaten-Masala. Die Käsewürfel werden zuerst goldbraun angebraten und anschließend in der würzigen Sauce im Dutch Oven sanft gegart. Diese Fassung ist als Outdoor-Adaption für die Zubereitung über Holzkohle formuliert.
Goldbraune, weiche Käsewürfel liegen in einer sämigen roten Tomaten-Masala. Das Curry duftet warm und würzig nach Kreuzkümmel, Ingwer und Timur; im Geschmack treffen milder, leicht säuerlicher Käse, süßlich geröstete Zwiebeln und eine frische Chili-Würze aufeinander.
Schritt für Schritt
Bereite eine mittlere bis kräftige Holzkohlenglut vor. Stelle den Dutch Oven stabil auf die Glut. Für das spätere Schmoren kommen zusätzliche Kohlen auf den Deckel.
Daran erkennst du es: Die Glut ist gleichmäßig durchgeglüht und der Dutch Oven steht stabil.
Wichtig: Dutch Oven, Deckel und Kohlen werden sehr heiß; verwende hitzebeständige Handschuhe und geeignetes Werkzeug.
Tupfe die Chhurpiwürfel trocken. Erhitze das neutrale Öl im Dutch Oven und brate die Würfel portionsweise rundherum 2 bis 3 Minuten pro Seite an, bis sie goldbraune Stellen bekommen. Nimm den Käse mit der Küchenzange heraus und stelle ihn kurz beiseite.
Daran erkennst du es: Die Würfel zeigen rundherum goldbraune Stellen, bleiben aber als Stücke erhalten.
Wichtig: Beim Einlegen in heißes Öl vorsichtig arbeiten, damit kein Öl spritzt.
Gib das SenfölSenföl prägt die Würzbasis mit einer charakteristischen Schärfe. in den Topf. Sobald es heiß ist, streue die Kreuzkümmelsamen hinein. Füge die Zwiebeln hinzu und brate sie etwa 8 Minuten, bis sie weich und leicht goldbraun sind.
Daran erkennst du es: Die Zwiebeln sind weich und an den Rändern leicht goldbraun.
Rühre Knoblauch und Ingwer ein. Nach 1 Minute gib Kurkuma, Korianderpulver, Timur und die Chilischote dazu. Rühre alles kurz durch, bevor du die Tomaten unterhebst. Koche die Masala-Basis 8 bis 10 Minuten, bis die Tomaten weich sind und die Mischung dicklich wird.
Daran erkennst du es: Die Tomaten sind weich und die Masala ist deutlich eingedickt.
Gieße das Wasser an und rühre das Salz ein. Gib die angebratenen Chhurpiwürfel zurück in den Topf. Lege den Deckel auf, verteile zusätzliche Kohlen darauf und lasse das Curry bei leisem Simmern 8 bis 10 Minuten garen. Es soll sämig werden, aber nicht trocken einkochen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist sämig, die Chhurpiwürfel sind heiß und das Curry ist nicht trocken eingekocht.
Wichtig: Deckel nur mit hitzebeständigem Werkzeug oder Handschuhen anheben; heißer Dampf kann austreten.
Nimm den Dutch Oven von der stärksten Glut. Streue den frischen Koriander darüber und lasse das Curry 3 Minuten ruhen. Serviere es direkt aus dem Topf.
Daran erkennst du es: Die Sauce hat sich kurz gesetzt und der frische Koriander liegt auf dem heißen Curry.
Wichtig: Den heißen Topf nur auf einer feuerfesten Unterlage abstellen.
Gut zu wissen
Weicher Chhurpi ist ein mild-säuerlicher Käse und wird für dieses Gericht in Würfel geschnitten. Fest gepresster Paneer kann verwendet werden, schmeckt jedoch milder und hat eine festere Struktur.
Timur bringt eine zitronige, leicht prickelnde Würze ein. Grob zerstoßen verteilt sich sein Aroma in der Masala, ohne vollständig zu Pulver zu werden.
Senföl prägt die Würzbasis mit einer charakteristischen Schärfe. Es wird erst zusammen mit den Kreuzkümmelsamen erhitzt, bevor die Zwiebeln dazukommen.
Das Curry wird milder und die Würfel bleiben etwas fester und weniger säuerlich.
Paneer in 2 cm große Würfel schneiden und wie den Chhurpi portionsweise im neutralen Öl anbraten.
Das Aroma wird meist weniger waldig und zitrisch, bleibt aber prickelnd und würzig.
Sichuanpfeffer grob zerstoßen und an derselben Stelle wie Timur in die Masala geben.
Nur bis zu goldbraunen Stellen anbraten und die Schmorphase auf 8 bis 10 Minuten begrenzen.
Mit etwas Wasser oder Masala vermengen und nur kurz weiter erhitzen.
Die Hitze nach dem Anschwitzen reduzieren und die Masala regelmäßig vom Boden lösen.
Den Inhalt vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen, ohne angebrannte Stellen vom Boden mitzunehmen.
Bei leisem Simmern garen und den Deckel während der Schmorphase geschlossen halten.
Schrittweise etwas Wasser einrühren und kurz weiter erwärmen.
Das Öl vorheizen und die Würfel portionsweise mit Abstand anbraten.
Die Würfel portionsweise erneut kurz anbraten, bevor sie in die Masala zurückkommen.
Das Curry wird in einem schweren Topf auf dem Herd statt im Dutch Oven über Holzkohle zubereitet.
Timur und grüne Chili werden reduziert, sodass die Tomaten-Masala milder und weniger prickelnd schmeckt.
Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Tomaten, Chili und Koriander können bis zu 12 Stunden vorher vorbereitet und getrennt abgedeckt gekühlt werden. Chhurpi erst kurz vor dem Anbraten würfeln oder ebenfalls gut verschlossen kühlen.
Das abgekühlte Curry innerhalb von 2 Stunden in einen flachen, gut verschlossenen Behälter geben und im Kühlschrank aufbewahren. Innerhalb von 2 Tagen verbrauchen.
Nicht über längere Zeit im warmen Dutch Oven stehen lassen.
Das Einfrieren wird nicht empfohlen, weil die Textur der Chhurpiwürfel und die Konsistenz der Masala nach dem Auftauen leiden können.
Häufig gefragt
Chhurpi ist ein Käseerzeugnis aus dem Himalaya-Raum. Für dieses Rezept wird weicher Chhurpi in Würfel geschnitten, angebraten und in einer würzigen Tomaten-Masala gegart.
Ja. Fest gepresster Paneer ist eine mögliche Alternative. Er schmeckt milder und bleibt meist etwas fester als weicher Chhurpi.
Sichuanpfeffer ist eine mögliche Alternative. Sein Aroma ist meist weniger waldig und zitrisch, bringt aber ebenfalls eine prickelnde Würze ein.
Ja. Verwende einen schweren Topf mit Deckel und führe die Schritte bei kontrollierter Herdhitze aus. Das Curry anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze zugedeckt schmoren lassen.
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