Fleisch gleichmäßig klopfen
Die Scheiben sollten dünn und gleichmäßig sein, aber nicht so stark geklopft werden, dass sie reißen oder trocken werden.
Türkische Grillküche
Dünn geklopftes Rinder-KontrfiletEin längliches Teilstück aus dem Rinderrücken, das fachsprachlich auch als Contre-Filet bezeichnet wird. wird mit Knoblauch, Thymian und Pfeffer mariniert, direkt über kräftiger Holzkohle gegrillt und mit gegrillter Paprika, Tomate und roter Zwiebel serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dana Külbastı ist ein türkisches Fleischgericht aus dünn geklopftem Rinderfleisch. In dieser Grillversion sorgt die kurze Marinierzeit für Würze, während direkte starke Holzkohlehitze kräftige Röstaromen erzeugt, ohne die dünnen Fleischscheiben unnötig lange zu garen.
Außen kräftig geröstet und aromatisch, innen saftig und zart. Dazu kommen rauchige Grillnoten, würziger Knoblauch und Thymian sowie süßlich geröstete Paprika, Tomaten und Zwiebeln.
Schritt für Schritt
Die Rinder-Kontrfiletscheiben zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie legen und vorsichtig auf etwa 6–8 mm Dicke klopfen. Die Scheiben sollen gleichmäßig dünn sein, aber nicht zerreißen.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind gleichmäßig dünn, bleiben aber intakt.
Wichtig: Rohes Fleisch und benutzte Folie getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln halten.
Olivenöl, Knoblauch, Thymian und schwarzen Pfeffer in einer Schüssel verrühren. Das Fleisch rundum mit der Marinade bestreichen, abdecken und 3 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Wichtig: Das marinierte Fleisch bis zum Grillen gekühlt halten.
Das Fleisch 30 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Einen Holzkohlegrill für direkte, starke Hitze vorbereiten. Der Rost soll vollständig heiß sein; bei einem Grill mit Deckel sind etwa 250–300 °C am Rost ein geeigneter Richtwert. Den Rost säubern und leicht ölen.
Daran erkennst du es: Die Glut ist kräftig, der Rost vollständig aufgeheizt und sauber.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Glut und dem aufgeheizten Rost hitzefeste Werkzeuge verwenden.
Die Paprika ganz lassen, die Tomaten halbieren und die Zwiebel in etwa 1 cm dicke Ringe schneiden. Das Gemüse mit dem dafür vorgesehenen Olivenöl vermengen und mit dem Salz würzen.
Das Gemüse zuerst direkt über der Glut grillen. Paprika und Zwiebel brauchen etwa 4–6 Minuten, die Tomaten etwa 3–4 Minuten. Alles einmal wenden und anschließend an den kühleren Rand des Grills legen. Während das Gemüse am Rand warm bleibt, das Fleisch grillen.
Daran erkennst du es: Das Gemüse zeigt deutliche Grillspuren und ist an den Rändern weich, ohne auseinanderzufallen.
Wichtig: Das Gemüse mit der Zange wenden, nicht mit den Händen auf den heißen Rost legen.
Das Fleisch aus der Marinade nehmen und kurz abtropfen lassen. Die Scheiben direkt über der Glut je nach Dicke 2–3 Minuten pro Seite grillen. Nicht mehrfach wenden; die dünnen Stücke sollen kräftige Grillspuren bekommen, ohne auszutrocknen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist kräftig gebräunt, die Scheiben lösen sich leicht vom Rost und bleiben bei Druck noch saftig.
Wichtig: Kontaktflächen und Werkzeuge für rohes Fleisch nicht anschließend für fertiges Fleisch verwenden, ohne sie zu reinigen.
Das Fleisch vom Grill nehmen, erst jetzt mit Salz würzen und 5 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche bleibt saftig, während sich der Fleischsaft nach der kurzen Ruhezeit verteilt.
Dana Külbastı mit dem gegrillten Gemüse als Hauptgericht servieren.
Gut zu wissen
Die Scheiben sollten dünn und gleichmäßig sein, aber nicht so stark geklopft werden, dass sie reißen oder trocken werden.
Dieses Salz ist ausdrücklich für das fertige Fleisch vorgesehen und wird erst nach dem Grillen verwendet.
Das Salz für das Grillgemüse gehört in die vorbereitete Gemüseportion und wird nicht mit dem Salz zum späteren Würzen des Fleisches zusammengelegt.
Das Aroma wird etwas milder und erdiger als mit Thymian.
Den getrockneten Majoran anstelle des Thymians in die Marinade geben.
Das Grillgemüse wird süßer und farblich kräftiger.
Die Paprika ganz lassen und wie im Rezept direkt über der Glut grillen.
Das Fleisch kann etwas magerer und fester ausfallen.
Auf ähnliche Dicke schneiden oder klopfen und die Grillzeit an die tatsächliche Dicke anpassen.
Nur vorsichtig auf etwa 6–8 mm Dicke klopfen und die Scheiben nicht mehrfach wenden.
Sehr dünne Stücke sofort vom Grill nehmen und mit dem warmen Grillgemüse servieren.
Den Rost vollständig aufheizen, säubern und leicht ölen.
Das Fleisch an die heißeste freie Stelle des Rosts legen und erst wenden, wenn es sich leicht löst.
Das Gemüse zuerst grillen und anschließend an den kühleren Rand legen.
Verbrannte äußere Stellen entfernen und das Gemüse am kühleren Rand fertig garen.
Die beiden Salz-Zutaten getrennt halten und das Fleisch erst nach dem Grillen salzen.
Das fertige Fleisch ohne weiteres Salz mit dem Grillgemüse servieren.
Die grünen Spitzpaprika werden durch rote oder gelbe Paprika ergänzt oder ersetzt.
Die Marinade erhält statt Thymian ein milderes Majoranaroma.
Das Fleisch kann bis zu 3 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das Gemüse kann kurz vor dem Grillen vorbereitet werden.
Übrig gebliebenes Fleisch und Gemüse nach dem Abkühlen luftdicht verpacken und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren nur so viel entnehmen, wie benötigt wird.
Gekochte Reste nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Das gegrillte Fleisch und besonders die Tomaten können nach dem Einfrieren an Textur verlieren.
Häufig gefragt
Im Rezept wird dünn geklopftes Rinder-Kontrfilet verwendet. Entscheidend sind gleichmäßig dünne Scheiben, die schnell über direkter starker Hitze garen.
Das Fleisch zieht 3 Stunden abgedeckt im Kühlschrank in der Marinade. Anschließend wird es 30 Minuten vor dem Grillen herausgenommen.
Das Fleisch wird erst nach dem Grillen gesalzen. Das Salz für das Grillgemüse wird separat bereits vor dem Grillen verwendet.
Zum Rezept gehören grüne Spitzpaprika, Fleischtomaten und rote Zwiebel. Paprika und Zwiebel werden etwas länger gegrillt als die Tomaten.
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