Gleichmäßige Scheiben
Etwa 1,5 cm dicke Scheiben erleichtern ein gleichmäßiges Garen auf dem direkten Grill.
Deutsche Grillküche
Direkt gegrillte Schweineleber mit MajoranEin mildes, süßlich-holziges Küchenkraut, das besonders deftige Speisen abrundet., cremigem Kartoffelpüree und frischem Tomatensalat für 4 Portionen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gegrillte Schweineleber mit Majoran ist ein bodenständiges deutsches Grillgericht. Die Leber erhält auf dem heißen Rost kräftige Röstaromen, während Majoran den herzhaften Geschmack abrundet. Kartoffelpüree und Tomatensalat ergänzen die Leber zu einem vollständigen Teller, ohne ihren charakteristischen Geschmack zu überdecken.
Die Leber ist kräftig gewürzt, außen aromatisch geröstet und vollständig durchgegart. Dazu kommen cremiges, buttriges Kartoffelpüree und saftiger Tomatensalat mit feiner Säure.
Schritt für Schritt
Die Schweineleber kontrollieren und mit Küchenpapier trocken tupfen. Sichtbare Häute, feste Sehnen und größere Gefäße mit einem scharfen Messer entfernen. Die Scheiben sollten gleichmäßig etwa 1,5 cm dick sein.
Daran erkennst du es: Gleichmäßig etwa 1,5 cm dicke, von sichtbaren Häuten und groben Sehnen befreite Scheiben.
Wichtig: Rohe Leber getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln verarbeiten und Arbeitsfläche sowie Hände anschließend gründlich reinigen.
Die Kartoffeln schälen, vierteln und in einem Topf mit Wasser und 1 TL Salz aufsetzen. Zum Kochen bringen und 18–20 Minuten garen, bis sie weich sind.
Daran erkennst du es: Die Kartoffeln lassen sich leicht mit einer Gabel oder einem Messer einstechen.
Während die Kartoffeln garen, die Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden. Die rote Zwiebel halbieren, in feine Streifen schneiden und mit Tomaten, Rapsöl, Apfelessig, 0,5 TL Salz und Pfeffer vermengen. Den Salat bis zum Servieren ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Tomaten und Zwiebeln sind gleichmäßig mit Öl und Essig vermengt.
Die weichen Kartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen. Milch und Butter erwärmen, zu den Kartoffeln geben und alles zu einem cremigen Püree stampfen. Das Püree zugedeckt warm halten.
Daran erkennst du es: Das Püree ist cremig und weist keine größeren harten Kartoffelstücke auf.
Den Grill auf etwa 220 °C direkte Hitze vorheizen und den Rost sorgfältig reinigen. Die Leberscheiben beidseitig mit Öl bepinseln und mit Pfeffer würzen. Salz kommt erst nach dem Grillen dazu.
Wichtig: Den heißen Grill vorsichtig bedienen und die rohe Leber nicht mit verzehrfertigen Speisen oder Serviergeschirr in Kontakt bringen.
Die Schweineleber direkt auf den heißen Rost legen und bei geschlossenem Deckel 4–5 Minuten grillen. Wenden und weitere 4–5 Minuten grillen. Die Scheiben sollen vollständig durchgegart sein und mindestens 70 °C Kerntemperatur erreichen.
Daran erkennst du es: Die Leber ist vollständig durchgegart und erreicht mindestens 70 °C Kerntemperatur.
Wichtig: Schweineleber vollständig durchgaren und die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen.
Die Leber vom Grill nehmen, sofort mit Salz und Majoran würzen und 5 Minuten ruhen lassen. So verteilen sich die Säfte, ohne dass die Scheiben unnötig lange auf der Hitze bleiben.
Daran erkennst du es: Die Leber ist vollständig durchgegart und nach der Ruhezeit servierbereit.
Das Kartoffelpüree auf Teller verteilen, die gegrillte Schweineleber darauf oder daneben anrichten und den Tomatensalat dazu servieren.
Daran erkennst du es: Püree, Leber und Tomatensalat sind gemeinsam auf den Tellern angerichtet.
Gut zu wissen
Etwa 1,5 cm dicke Scheiben erleichtern ein gleichmäßiges Garen auf dem direkten Grill.
Der getrocknete Majoran wird nach dem Grillen auf die ruhende Leber gegeben und bleibt dadurch deutlich wahrnehmbar.
Die Salzmengen dienen unterschiedlichen Zwecken: Leberwürzung nach dem Grillen, Würzung des Kochwassers und Abschmecken des Tomatensalats.
Das Püree kann etwas weniger vollmundig schmecken; ein neutraler Pflanzendrink verändert das Aroma am wenigsten.
Milch im gleichen Volumen durch einen ungesüßten, möglichst neutralen Pflanzendrink ersetzen.
Das Püree bleibt cremig, kann aber je nach Produkt anders salzig oder aromatisch schmecken.
Butter im gleichen Gewicht durch pflanzliche Margarine ersetzen und das Püree anschließend vorsichtig abschmecken.
Der Tomatensalat bleibt säuerlich, schmeckt jedoch etwas klarer und weniger fruchtig.
Apfelessig im gleichen Volumen durch Weißweinessig ersetzen.
Gleichmäßig etwa 1,5 cm dicke Scheiben verwenden und die Leber nach 4–5 Minuten je Seite prüfen.
Die Leber sofort vom Grill nehmen und ruhen lassen; sehr trockene Scheiben mit dem cremigen Püree servieren.
Die feste Salzmenge für die Leber erst nach dem Grillen zusammen mit dem Majoran auftragen.
Die Kartoffeln nur stampfen und Milch sowie Butter warm zugeben.
Etwas warme Milch vorsichtig unterheben und das Püree nicht weiter kräftig rühren.
Den Salat erst während der Kartoffelgarzeit zubereiten und bis zum Servieren ziehen lassen.
Überschüssige Flüssigkeit vorsichtig abgießen und den Salat unmittelbar servieren.
Die getrocknete Majoranmenge wird durch frischen Majoran ergänzt oder ersetzt, wodurch das Kräuteraroma frischer und grüner wirkt.
Das Püree wird mit weniger Butter und etwas mehr Milch zubereitet und schmeckt dadurch leichter.
Das Kartoffelpüree wird ohne Milch und Butter zubereitet; die Schweineleber bleibt unverändert.
Die Qualität von gegrillter Leber und Kartoffelpüree kann durch Einfrieren und Auftauen leiden.
Häufig gefragt
Die Leberscheiben sollen vollständig durchgegart sein. Im Rezept wird die Kerntemperatur an der dicksten Stelle geprüft; sie soll mindestens 70 °C erreichen.
Das Salz wird in diesem Rezept bewusst erst nach dem Grillen zusammen mit dem Majoran aufgetragen, damit die Leber nicht unnötig lange gesalzen auf dem Grill liegt.
Für das cremige Püree werden mehligkochende Kartoffeln verwendet.
Das Rezept sieht Kartoffelpüree und Tomatensalat als Beilagen vor.
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