Hähnchenviertel mit Haut und Knochen
Haut und Knochen bleiben während des gesamten Rezepts am Teilstück. Die Haut schützt das Fleisch während des Räucherns und wird am Ende direkt knusprig gegrillt.
USA · Texas BBQ
Knochen- und hautbehaftete Hähnchenviertel werden mit Salz trocken gepökelt, indirekt über Post-Eichenrauch gegart und zum Abschluss direkt gegrillt, bis die Haut knusprig ist.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Texas-Style Smoked Chicken Quarters verbinden kräftigen Holzrauch mit saftigem dunklem Hähnchenfleisch. Die Viertel werden zunächst trocken gesalzen, anschließend bei niedriger indirekter Hitze geräuchert und zum Schluss kurz über direkter Hitze gegrillt. So bleibt die Würzung klar, während die Haut besonders knusprig wird.
Saftiges, dunkles Hähnchenfleisch mit kräftigem, aber mild-würzigem Eichenrauch, pfeffriger Knoblauchnote und gebräunter, knuspriger Haut.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenviertel mit Küchenpapier gründlich trocken tupfen. Das Salz gleichmäßig auf Haut und Fleisch verteilen und vorsichtig etwas unter die Haut am Oberschenkel schieben. Die Stücke auf einem Rost über einem Teller 8–12 Stunden unbedeckt im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen Grill mit Deckel oder Smoker für indirekte Hitze vorbereiten und auf 120–125 °C einregeln. Die Glut oder Feuerstelle auf eine Seite legen, sodass die Hähnchenviertel später nicht direkt über der Hitze liegen. Die Wasserschale auf der indirekten Seite einsetzen und mit dem heißen Wasser füllen. Die Post-Eichenholzstücke an die Glut oder in die vorgesehene Räucherbox geben.
Salzreste nicht abwaschen, sondern die Hähnchenviertel nur noch einmal trocken tupfen. Pfeffer, Knoblauchpulver und Paprikapulver vermischen. Die Haut dünn mit dem Öl bestreichen und die Gewürzmischung rundherum aufdrücken, auch unter der gelockerten Haut.
Die Hähnchenviertel mit der Hautseite nach oben auf den Rost über die indirekte Zone legen. Den Deckel schließen und bei 120–125 °C räuchern. Nach etwa 60 Minuten die Positionen der Stücke tauschen, damit sie gleichmäßig Rauch und Hitze bekommen.
Daran erkennst du es: Die Grilltemperatur bleibt möglichst konstant.
Nach etwa 1¾ Stunden mit einem Thermometer im dicksten Teil des Oberschenkels messen, ohne den Knochen zu berühren. Die Viertel sind sicher durchgegart, sobald mindestens 74 °C erreicht sind; für besonders zartes dunkles Fleisch darf die Kerntemperatur auf etwa 82–85 °C steigen. Je nach Größe dauert die Rauchphase insgesamt ungefähr 2–2½ Stunden.
Daran erkennst du es: Mindestens 74 °C im dicksten Teil des Oberschenkels, ohne den Knochen zu berühren; für besonders zartes dunkles Fleisch etwa 82–85 °C.
Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen und den Knochen nicht berühren.
Für die knusprige Haut die Hähnchenviertel zum Schluss über die direkte Zone legen. Bei etwa 220–240 °C pro Seite 2–4 Minuten grillen und die Hautseite besonders aufmerksam beobachten. Sobald die Haut gebräunt und knusprig ist, die Stücke vom Grill nehmen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und knusprig, ohne zu verbrennen.
Die Hähnchenviertel 10–15 Minuten locker ruhen lassen. Anschließend mit der knusprigen Haut servieren.
Daran erkennst du es: Die Ruhezeit ist beendet, die Haut bleibt knusprig.
Gut zu wissen
Haut und Knochen bleiben während des gesamten Rezepts am Teilstück. Die Haut schützt das Fleisch während des Räucherns und wird am Ende direkt knusprig gegrillt.
Post-Eichenholz wird in handtellergroßen Stücken zum Räuchern verwendet. Falls es nicht erhältlich ist, eignen sich unbehandeltes Eichenholz oder als kräftigere Alternative Buche.
Das heiße Wasser kommt in die Wasserschale auf der indirekten Seite des Grills oder Smokers und ist nicht als Zutat für das Hähnchen gedacht.
Das Raucharoma bleibt mild und würzig und liegt nahe am vorgesehenen Profil.
Post-Eichenholz im gleichen Mengenbereich durch unbehandeltes Räucherholz aus Eiche ersetzen. Nur unbehandeltes, für Lebensmittel geeignetes Holz verwenden.
Das Raucharoma wird etwas kräftiger als mit Post-Eiche.
Bei fehlender Eiche Buchen-Räucherholz in vergleichbarer Stückzahl verwenden und die Rauchintensität während des Garens beobachten.
Die Stücke gründlich trocken tupfen und die Trockenpökelzeit unbedeckt im Kühlschrank durchführen.
Die Hähnchenviertel am Ende länger, aber aufmerksam über direkter Hitze grillen und bei Aufflammen sofort in die indirekte Zone wechseln.
Die Hähnchenviertel während des Räucherns vollständig in der indirekten Zone platzieren.
Die Stücke in die indirekte Zone zurücklegen und bis zur sicheren Kerntemperatur weitergaren.
Seitlich in den dicksten Teil des Oberschenkels messen und den Knochen vermeiden.
An einer zweiten Stelle nachmessen und bei Unsicherheit weitergaren.
Nur wenige Stücke unbehandeltes Räucherholz verwenden und den Rauch mild halten.
Kein zusätzliches Räucherholz mehr nachlegen und das Hähnchen in der indirekten Zone fertig garen.
Eine etwas kräftigere Rauchvariante mit Buchenholz statt Post-Eichenholz.
Die Hähnchenviertel können 8–12 Stunden vor dem Räuchern gesalzen und unbedeckt im Kühlschrank trocken gepökelt werden.
Für die beste Hautqualität frisch servieren.
Häufig gefragt
Unbehandeltes Eichen-Räucherholz ist die naheliegendste Alternative. Buchenholz passt ebenfalls, erzeugt aber ein etwas kräftigeres Raucharoma.
Die indirekte Rauchphase läuft bei etwa 120–125 °C im Grill oder Smoker.
Im dicksten Teil des Oberschenkels sollten mindestens 74 °C erreicht sein. Für besonders zartes dunkles Fleisch kann die Kerntemperatur auf etwa 82–85 °C steigen.
Die Hähnchenviertel zunächst indirekt räuchern und erst zum Schluss bei etwa 220–240 °C jeweils 2–4 Minuten über direkter Hitze grillen.
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