Reife Ananas wählen
Eine reife Ananas liefert genügend Saft und Süße und bleibt beim kurzen Grillen saftiger als eine unreife Frucht.
Gegrilltes Obst
Saftige Ananasscheiben werden kurz mariniert, direkt gegrillt und zum Schluss dünn mit einer Butter-Limetten-Honig-Glasur bestrichen. Röstaromen, karamellisierte Fruchtränder und milde bis pikante Würze verbinden sich zu einer warm servierten Süßspeise.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gegrillte Ananas mit Limetten-Chili-Glasur bringt saftige Frucht, feine Röstaromen und eine angenehm pikante Süße zusammen. Die kräftigen Scheiben werden direkt über mittlerer bis hoher Hitze gegrillt und erst am Ende glasiert, damit die Oberfläche glänzt und karamellisiert, ohne zu verbrennen. Das Rezept ist international angelegt und keiner einzelnen Landesküche zugeordnet.
Warm und saftig mit leicht faserigem Biss, dunklen Grillspuren und zart karamellisierten Rändern. Die Glasur schmeckt süß, buttrig und limettenfrisch mit einer warmen Zimtnote und je nach Menge angenehm pikantem Chili.
Schritt für Schritt
Den Grill auf 200 bis 220 °C direkte Hitze vorheizen. Den sauberen Rost dünn mit dem neutralen Öl bestreichen. Bei einem Holzkohlegrill die Ananas erst auflegen, wenn die Kohlen gleichmäßig glühen.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill auf ausreichenden Abstand zu Flammen und heißen Roststäben achten.
Boden und Krone der Ananas abschneiden. Die Schale rundherum entfernen und verbliebene dunkle Augen mit der Messerspitze herausschneiden. Die Frucht in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden und den holzigen Mittelstrunk aus jeder Scheibe lösen.
Wichtig: Die Ananas auf einem rutschfesten Schneidebrett bearbeiten und das Messer kontrolliert führen.
Die Butter vorsichtig schmelzen. Limettenabrieb, Limettensaft, Honig, ChiliflockenGetrocknete, grob zerkleinerte Chilischoten zum Würzen von Speisen mit variabler Schärfe und fruchtigem oder rauchigem Aroma., Zimt und Salz einrühren. Etwa ein Drittel der Mischung zum späteren Bestreichen beiseitestellen. Die Ananasscheiben mit der übrigen Mischung wenden und 15 Minuten bei Raumtemperatur ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind rundum dünn mit der Glasur überzogen.
Die marinierten Scheiben direkt auf den heißen Rost legen. Pro Seite 3 bis 4 Minuten grillen, bis deutliche Grillspuren sichtbar sind und die Frucht an den Rändern leicht karamellisiert. Bei aufflackernden Flammen die Scheiben kurz an den kühleren Rand ziehen und anschließend wieder direkt auflegen.
Daran erkennst du es: Deutliche Grillspuren und leicht karamellisierte Ränder, während die Scheiben innen saftig bleiben.
Wichtig: Bei aufflackernden Flammen die Scheiben vorübergehend an den kühleren Rand ziehen.
Die Scheiben nach dem ersten Wenden dünn mit der zurückbehaltenen Limetten-Chili-Glasur bestreichen. In den letzten 30 bis 45 Sekunden pro Seite nochmals vorsichtig glasieren. Die Glasur soll haften und glänzen, aber nicht dunkel verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Glasur haftet und glänzt, ohne dunkel zu verbrennen.
Wichtig: Den Pinsel nicht mit bereits benutzter Marinade und der zurückbehaltenen Glasur verwechseln.
Die gegrillte Ananas vom Rost nehmen und 2 Minuten ruhen lassen. Warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind warm, glänzend glasiert und lassen sich ohne Zerfallen servieren.
Gut zu wissen
Eine reife Ananas liefert genügend Saft und Süße und bleibt beim kurzen Grillen saftiger als eine unreife Frucht.
Da auch die Schale verwendet wird, ist eine Bio-Limette vorgesehen. Abrieb und Saft werden gemeinsam in die Glasur eingerührt.
Die Chilimenge kann für eine mildere oder pikante Glasur reduziert beziehungsweise erhöht werden, ohne die übrigen Mengen zu verändern.
Mit Margarine bleibt die Glasur ähnlich cremig; Kokosöl kann eine leichte Kokosnote und eine dünnere Glasur ergeben.
Die Butter in gleicher Menge durch eine ausdrücklich pflanzliche Margarine oder neutrales Kokosöl ersetzen und vorsichtig schmelzen.
Die Glasur wird etwas flüssiger und erhält eine eigene karamellige Ahornnote.
Ahornsirup in gleicher Menge verwenden und die Glasur besonders dünn auftragen, damit sie auf dem Grill nicht zu schnell verbrennt.
Die Säure bleibt erhalten, der Geschmack wird etwas weniger tropisch und geradliniger.
Abrieb und Saft einer unbehandelten Zitrone anstelle der Limette verwenden.
Die Glasur erst nach dem ersten Wenden dünn auftragen und nur in der Schlussphase wiederholen.
Dunkle Stellen vorsichtig abschneiden oder die weniger betroffene Seite servieren; verbrannte Glasur lässt sich nicht vollständig neutralisieren.
Den sauberen Rost dünn ölen und die Scheiben zunächst ungestört grillen, bis sich Grillspuren gebildet haben.
Die Scheiben mit der Grillzange vorsichtig lösen und nicht gewaltsam abreißen.
Eine reife, aber noch schnittfeste Frucht wählen und etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden.
Die betroffenen Stücke mit einem breiten Pfannenwender wenden oder als gegrillte Ananasstücke servieren.
Den Grill vollständig vorheizen und die Scheiben direkt über der Hitze auflegen.
Die Scheiben kurz weitergrillen, bis sichtbare Grillspuren entstehen, dabei die Glasur im Blick behalten.
Eine weichere Variante ohne deutliche Schärfe, bei der Limette, Honig und Zimt stärker im Vordergrund stehen.
Butter und Honig werden durch pflanzliche Alternativen ersetzt, sodass die Glasur ohne tierische Zutaten auskommt.
Häufig gefragt
Mit 1/2 TL Chiliflocken erhält die Glasur eine angenehm pikante Note. Für eine milde Version die Menge reduzieren oder die Chiliflocken weglassen.
Honig und Butter können über direkter Hitze schnell dunkel werden. Das späte, dünne Auftragen sorgt für Glanz und Karamellisierung, ohne die Glasur unnötig zu verbrennen.
Eine reife, saftige und noch schnittfeste Ananas ist ideal. Die Scheiben sollten etwa 2 cm dick sein, damit sie beim Wenden stabil bleiben.
Ja. Die Scheiben können in einer heißen, leicht geölten Grillpfanne gegart werden. Die Zubereitung bleibt ähnlich, die Einordnung als direktes Grillen bezieht sich jedoch auf den ausdrücklich verwendeten Grill.
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