Ersatz für Timur
Szechuanpfeffer kann Timur ersetzen. Das Aroma wird dadurch etwas weniger zitronig.
Nepalesischer Grillklassiker
Eine ganze Forelle wird mit einer würzigen Paste aus Senf, Chili, Ingwer, Knoblauch, TimurNepalesisches Gewürz aus den getrockneten Früchten von Zanthoxylum armatum. und Zitrone mariniert, in ein geöltes Bananenblatt gewickelt und über indirekter Holzkohlehitze mit Rauch gegart.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Fish Poleko ist ein nepalesisch inspiriertes Fischgericht mit einer ganzen Forelle im Mittelpunkt. Die Forelle wird mit Senf, Chili, Ingwer, Knoblauch und dem zitrusartig pfeffrigen Timur gewürzt, anschließend in ein Bananenblatt gewickelt und über Holzkohle geräuchert gegrillt. Das Blatt hält die Würzpaste am Fisch und schützt ihn während des Garens vor dem Austrocknen.
Die Forelle ist saftig und zart, mit opakem Fleisch, einer würzigen Senf-Chili-Kruste und feinen Rauch- und Bananenblattnoten. Timur bringt eine klar erkennbare zitrusartige Schärfe, während Zitrone, Ingwer und Knoblauch den kräftigen Fischgeschmack ausbalancieren.
Schritt für Schritt
Die Forelle innen und außen kalt abspülen, gründlich trocken tupfen und auf beiden Seiten jeweils vier tiefe schräge Einschnitte bis nahe an die Gräten setzen. Die Hälfte von Salz und Pfeffer innen und außen verteilen.
Wichtig: Rohe Forelle getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln bearbeiten und Hände sowie Arbeitsfläche anschließend gründlich reinigen.
Senfkörner, Chilischoten, Kurkuma, Muskatnuss, Timur, Zitronensaft, Ingwerpaste, Knoblauchpaste, 30 ml Senföl und das restliche Salz zu einer möglichst glatten Paste mixen.
Die Gewürzpaste in die Einschnitte und in die Bauchhöhle der Forelle einarbeiten. Den Fisch abgedeckt 45 Minuten im Kühlschrank marinieren und 20 Minuten vor dem Grillen herausnehmen.
Wichtig: Die Forelle während der Marinierzeit durchgehend gekühlt und abgedeckt halten.
Den Holzkohlegrill für indirektes Grillen auf 180–200 °C Garraumtemperatur vorheizen. Die Kohlen auf eine Seite schieben. Die gewässerten Räucherchips auf die Glut geben, damit der Fisch während des Garens tatsächlich Rauch ausgesetzt ist.
Wichtig: Beim Umgang mit heißer Holzkohle, Rauch und dem geschlossenen Grill vorsichtig arbeiten.
Das Bananenblatt 20–30 Sekunden über der direkten Hitze erwärmen, bis es biegsam wird. Mit 10 ml Senföl bestreichen. Die Forelle mittig darauflegen und das Blatt vollständig um den Fisch schlagen. Mit Küchengarn oder Holzspießen verschließen.
Wichtig: Das Bananenblatt nur kurz über der direkten Hitze erwärmen und es mit Grillzange oder geeignetem Werkzeug handhaben.
Das Paket mit der Nahtseite nach unten auf die indirekte Grillzone legen, den Deckel schließen und 25–35 Minuten räuchergrillen. Das Paket vorsichtig alle 7–8 Minuten wenden, damit die Hitze gleichmäßig einwirkt.
Wichtig: Das Paket wegen heißem Dampf und austretender Flüssigkeit vorsichtig wenden.
An der dicksten Stelle ein Thermometer durch das Blatt in das Fischfleisch stecken. Die Forelle ist verzehrfertig, wenn mindestens 63 °C erreicht sind und das Fleisch opak ist und sich leicht mit einer Gabel lösen lässt.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist opak und lässt sich leicht mit einer Gabel lösen.
Wichtig: Fisch erst servieren, wenn die angegebene Kerntemperatur erreicht und das Fleisch vollständig gegart ist.
Das Paket vom Grill nehmen und 3 Minuten ruhen lassen. Das Bananenblatt öffnen, die Forelle mit Zitronenspalten servieren und die Haut nach Wunsch direkt aus dem Blatt abheben.
Daran erkennst du es: Das Paket ist geöffnet und der Fisch lässt sich sauber portionieren.
Wichtig: Beim Öffnen des Pakets auf heißen Dampf achten.
Gut zu wissen
Szechuanpfeffer kann Timur ersetzen. Das Aroma wird dadurch etwas weniger zitronig.
Bananenblätter sind frisch oder tiefgekühlt in vielen Asia-Märkten erhältlich.
Die Gesamtmenge von 40 ml wird getrennt verwendet: 30 ml kommen in die Marinade, 10 ml werden zum Einölen des Bananenblatts verwendet.
Das Aroma wird etwas weniger zitronig, bleibt aber pfeffrig und aromatisch.
Timur in gleicher Menge durch gemahlenen Szechuanpfeffer ersetzen und mit den übrigen Marinadenzutaten mixen.
Das typische Bananenblattaroma fehlt; die Grillmethode bleibt möglich.
Die Forelle zunächst in zwei Lagen Backpapier wickeln und anschließend locker in Aluminiumfolie einschlagen. Das Paket indirekt grillen und die Kerntemperatur wie angegeben prüfen.
Das Blatt 20–30 Sekunden über direkter Hitze erwärmen, bis es biegsam wird, und den Fisch mittig platzieren.
Rissige Stellen mit einem zweiten Blatt oder ersatzweise mit Backpapier und Aluminiumfolie abdichten.
Das Blatt vollständig verschließen, das Paket auf die indirekte Zone legen und die Kerntemperatur prüfen.
Den Fisch sofort vom Grill nehmen und beim Servieren mit den vorhandenen Zitronenspalten reichen.
Die gewässerten Chips auf die Glut geben und den Deckel während des Garens möglichst geschlossen halten.
Das Paket mit der Nahtseite nach unten auf die indirekte Zone legen und vorsichtig alle 7–8 Minuten wenden.
Das Paket zurück auf die indirekte Zone legen und die Kerntemperatur an der dicksten Stelle erneut prüfen.
Wenn kein Bananenblatt verfügbar ist, wird die Forelle in zwei Lagen Backpapier und anschließend locker in Aluminiumfolie gewickelt.
Häufig gefragt
Fish Poleko ist ein nepalesisch inspiriertes Fischgericht, bei dem ein ganzer Fisch gewürzt und gegrillt beziehungsweise geröstet wird. In dieser Fassung wird die Forelle in ein Bananenblatt gewickelt und über Holzkohle mit Rauch gegart.
Timur ist ein nepalesischer Bergpfeffer mit zitrusartiger Schärfe. Falls er nicht erhältlich ist, kann Szechuanpfeffer verwendet werden; das Aroma wird dann etwas weniger zitronig.
Die Forelle kann in zwei Lagen Backpapier und anschließend locker in Aluminiumfolie gewickelt werden. Das typische Blattaroma fehlt dann, die Grillmethode bleibt jedoch möglich.
An der dicksten Stelle sollte das Fischfleisch mindestens 63 °C erreichen. Zusätzlich soll es opak sein und sich leicht mit einer Gabel lösen lassen.
Durch das kurze Erwärmen über direkter Hitze wird das Blatt biegsam und lässt sich vollständig um die Forelle schlagen, ohne leicht zu reißen.
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