Zitronensäurepulver
Zitronensäurepulver ist meist bei den Backzutaten, in türkischen oder arabischen Lebensmittelgeschäften sowie online erhältlich. Es sorgt für eine deutlich frische Säure.
Kenianischer Grillstil
Kräftig gewürzte Hähnchenteile werden mariniert, direkt angegrillt und anschließend über indirekter Hitze saftig fertig gegart. Dazu gibt es eine gekochte Gewürz-Dip-Sauce aus derselben aromatischen Marinade.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Chicken Chooza ist eine kenianische Grillvariante für Hähnchenteile mit einer eigenständigen Gewürzpaste. Ingwer, Knoblauch, grüne ChiliGrüne Chilipaste findet sich häufig im Kühlregal internationaler Supermärkte., Garam MasalaKräftige Gewürzmischung für Gerichte der südasiatischen Küche., Kreuzkümmel, Koriander und weitere Gewürze geben der Marinade Wärme, Schärfe und Tiefe. Das Hähnchen erhält zuerst kräftige Röstaromen über direkter Hitze und gart danach schonend in der indirekten Zone bis zum saftigen Kern.
Außen kräftig gebräunt und würzig, innen saftig und zart. Die Sauce schmeckt aromatisch, pikant und deutlich säuerlich, mit warmen Noten von Garam Masala, Kreuzkümmel und Kurkuma.
Schritt für Schritt
Ingwerpulver, Ingwerpaste, Knoblauchpaste, grüne Chilipaste, Pfeffer, Garam Masala, Kreuzkümmel, Koriander, Zitronenpfeffer, Kurkuma, Paprikapulver, Chili-Knoblauch-Sauce, ZitronensäurepulverSäuerungsmittel, das in Lebensmitteln Geschmack und pH-Wert beeinflusst., Salz, Öl, Essig, Natron und Backpulver gründlich verrühren. 60 ml der Marinade abnehmen, mit dem Wasser in den kleinen Topf geben und 5 Minuten sprudelnd kochen. Die gekochte Sauce beiseitestellen.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist vollständig erhitzt und 5 Minuten sprudelnd gekocht.
Wichtig: Die zum Servieren vorgesehene Sauce muss aus dem abgenommenen Anteil gekocht werden; rohe Marinade nicht als Dip verwenden.
Die Hähnchenteile trocken tupfen und an den dicksten Stellen zwei bis drei tiefe Schnitte bis fast zum Knochen setzen. Die restliche Marinade rundum in Fleisch und Haut einarbeiten. Abgedeckt 2 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Wichtig: Das rohe Hähnchen getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln aufbewahren.
Einen Grill für zwei Zonen auf 220 °C vorheizen. Bei einem Holzkohlegrill die glühenden Kohlen auf eine Seite schieben; die andere Seite bleibt als indirekte Zone frei. Den Rost reinigen und mit dem Öl einreiben.
Wichtig: Beim Reinigen und Einölen des heißen Grills auf ausreichenden Abstand zur Hitze achten.
Die Hähnchenteile mit der Hautseite nach unten über die direkte Hitze legen und etwa 2 Minuten grillen, bis deutliche Röstspuren entstehen. Wenden und die zweite Seite ebenfalls etwa 2 Minuten angrillen.
Daran erkennst du es: Beide Seiten zeigen deutliche Röstspuren, ohne zu verbrennen.
Wichtig: Rohe Hähnchenteile mit einer separaten Grillzange handhaben oder die Zange anschließend gründlich reinigen.
Die Stücke in die indirekte Zone legen, den Deckel schließen und 30 Minuten grillen. Oberkeulen und Drumsticks nach etwa 15 Minuten drehen und mit einem Teil der gekochten Sauce bestreichen. Bei besonders großen Stücken weitere 10–15 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Stücke sind gleichmäßig gebräunt und an der dicksten Stelle fast vollständig durchgegart.
Wichtig: Zum Bestreichen ausschließlich die zuvor gekochte Sauce verwenden, nicht die rohe Restmarinade.
Die dickste Stelle eines Stücks mit dem Thermometer prüfen. Das Hähnchen ist fertig, wenn dort mindestens 74 °C erreicht sind. Die Haut darf kräftig gebräunt sein, sollte aber nicht verbrennen. Falls nötig, die Stücke zum Schluss noch einmal kurz über direkte Hitze legen.
Daran erkennst du es: Mindestens 74 °C im dicksten Bereich; die Haut ist gebräunt und nicht verbrannt.
Wichtig: Das Hähnchen erst bei mindestens 74 °C Kerntemperatur servieren.
Das gegrillte Hähnchen 5 Minuten ruhen lassen. Mit der restlichen gekochten Sauce servieren.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit ist der Fleischsaft besser verteilt und die Sauce servierbereit.
Gut zu wissen
Zitronensäurepulver ist meist bei den Backzutaten, in türkischen oder arabischen Lebensmittelgeschäften sowie online erhältlich. Es sorgt für eine deutlich frische Säure.
Grüne Chilipaste findet sich häufig im Kühlregal internationaler Supermärkte. Fertige Paste ist meist salziger und runder, während frische grüne Chili heller und kräuteriger schmeckt.
Garam Masala gibt es in gut sortierten Supermärkten, Gewürzläden und indischen Lebensmittelgeschäften. Eine einfache Mischung aus Kardamom, Zimt, Nelke und schwarzem Pfeffer ist ein möglicher Ersatz.
Die Marinade wird etwas flüssiger und erhält eine frische Zitronennote.
Das Zitronensäurepulver durch 2 TL Zitronensaft ersetzen und die Marinade wie beschrieben verrühren.
Der Geschmack wird heller und kräuteriger; die Schärfe kann stärker schwanken.
Grüne Chilischoten mit etwas Öl zu einer Paste mixen und anstelle der fertigen grünen Chilipaste verwenden.
Die Mischung schmeckt etwas wärmer und weniger ausgewogen als fertiges Garam Masala.
Die genannten Gewürze zu einer einfachen Mischung kombinieren und anstelle des Garam Masala verwenden.
Den Sauceanteil vor dem Marinieren abnehmen und 5 Minuten sprudelnd kochen.
Nur die gekochte Sauce servieren; rohe Marinade entsorgen oder vollständig durchgaren.
Nach dem kurzen direkten Angrillen in die indirekte Zone wechseln und den Deckel schließen.
Die Stücke in die indirekte Zone legen und bei Bedarf mit geschlossenem Deckel fertig garen.
An den dicksten Stellen zwei bis drei tiefe Schnitte bis fast zum Knochen setzen.
Bei Bedarf länger indirekt garen und die Kerntemperatur erneut prüfen.
Die dickste Stelle mit einem Thermometer prüfen und mindestens 74 °C abwarten.
Bei Bedarf in der indirekten Zone weitergaren und erneut messen.
Die säuernde Komponente wird mit Zitronensaft statt Zitronensäurepulver zubereitet.
Statt fertiger grüner Chilipaste wird eine Paste aus frischen grünen Chilischoten und etwas Öl verwendet.
Das Hähnchen kann nach dem Einschneiden mit der Marinade bedeckt bis zu 2 Stunden im Kühlschrank marinieren. Die gekochte Sauce separat beiseitestellen und erst zum Bestreichen und Servieren verwenden.
Häufig gefragt
Ja. Entscheidend ist ein Grill mit zwei Zonen: zuerst direkte Hitze für die Röstspuren, anschließend indirekte Hitze mit geschlossenem Deckel zum Fertiggaren.
Die Zitronensäure kann durch 2 TL Zitronensaft ersetzt werden. Dadurch wird die Marinade etwas flüssiger.
Der abgenommene Anteil wird als sichere Dip- und Bestreichsauce verwendet. Durch das Kochen wird er für diesen Zweck vorbereitet.
Die dickste Stelle eines Stücks soll mindestens 74 °C erreichen. Die Haut darf kräftig gebräunt sein, sollte aber nicht verbrennen.
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