Rinderfaschiertes nicht zu mager wählen
Ein nicht zu mageres Rinderfaschiertes bleibt auf dem Grill saftiger und verzeiht die direkte Hitze besser als sehr mageres Hackfleisch.
Österreichische Grilllaibchen
Flache Rinderlaibchen mit Chili, Knoblauch, Petersilie und Semmelbröseln, direkt über mittlerer Grillhitze gegart und mit frischer Chili-Petersilien-Salsa serviert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Feurige Fleischlaibchen bringen österreichisch eingeordnete Laibchen-Küche direkt auf den Grill. Die gebundene Rindfleischmasse ruht zunächst im Kühlschrank, damit sich die Laibchen gut formen und wenden lassen. Eine frische Chili-Petersilien-Salsa sorgt für Schärfe, Säure und Kräuteraroma.
Außen kräftig gebräunt mit leichten Röstaromen, innen saftig und würzig. Die Salsa schmeckt frisch, kräuterig, leicht säuerlich und je nach Chili angenehm bis deutlich scharf.
Schritt für Schritt
Zwiebel und Knoblauch für die Laibchen schälen und sehr fein würfeln. Die erste Chilischote längs halbieren, nach gewünschter Schärfe entkernen und fein hacken.
Rinderfaschiertes mit Eidotter, Semmelbröseln, Zwiebel, Knoblauch, Chili, Salz, Pfeffer, Thymian und Worcestersauce gründlich verkneten, bis eine formbare, gebundene Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse hält zusammen und lässt sich ohne Risse formen.
Wichtig: Rohes Hackfleisch nach der Verarbeitung nicht bei Raumtemperatur stehen lassen und Hände sowie Arbeitsflächen gründlich reinigen.
Die Masse in vier gleich große Portionen teilen und zu etwa 2 cm dicken Laibchen formen. Auf einen Teller legen, abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Die Laibchen sind gut gekühlt und stabil genug zum Wenden.
Wichtig: Die geformten Laibchen während der Ruhezeit durchgehend gekühlt halten.
Für die Salsa die zweite Chilischote und die zweite Knoblauchzehe fein hacken. Petersilie fein schneiden und alles mit Apfelessig, Olivenöl und Salz verrühren. Die Salsa bis zum Servieren durchziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Zutaten sind gleichmäßig vermischt und die Salsa schmeckt ausgewogen säuerlich, salzig und scharf.
Einen Gas- oder Holzkohlegrill für direkte mittlere bis mittelhohe Hitze auf etwa 200–220 °C am Rost vorheizen. Den sauberen Rost dünn mit dem neutralen Öl bestreichen.
Wichtig: Öl sparsam verwenden und nicht direkt in offene Flammen geben.
Die gekühlten Laibchen direkt über der Hitze auflegen. Je nach Dicke 5–7 Minuten grillen, bis sie sich vom Rost lösen, dann einmal wenden und weitere 5–7 Minuten grillen. Die Laibchen vollständig durchgaren; im Kern sollen mindestens 70 °C für 2 Minuten erreicht werden.
Daran erkennst du es: Die Laibchen sind beidseitig gebräunt, lösen sich vom Rost und erreichen im Kern mindestens 70 °C für 2 Minuten.
Wichtig: Hackfleischlaibchen vollständig durchgaren und die angegebene Kerntemperatur einhalten.
Die fertigen Fleischlaibchen 3 Minuten ruhen lassen und mit der Chili-Petersilien-Salsa servieren.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gesetzt und der Fleischsaft verteilt sich nach der kurzen Ruhezeit.
Gut zu wissen
Ein nicht zu mageres Rinderfaschiertes bleibt auf dem Grill saftiger und verzeiht die direkte Hitze besser als sehr mageres Hackfleisch.
Das Entkernen reduziert die Schärfe, entfernt sie aber nicht vollständig. Für eine besonders feurige Variante Kerne und helle Innenhäute teilweise mitverwenden.
Worcestersauce kann je nach Produkt weitere kennzeichnungspflichtige Zutaten enthalten. Bei Allergien das konkrete Produktetikett prüfen.
Die Laibchen bleiben ähnlich gebunden; je nach Produkt kann die Masse etwas trockener oder saugfähiger werden.
Die glutenfreien Brösel in gleicher Menge verwenden und die Masse vor dem Formen kurz quellen lassen.
Die Laibchen werden meist etwas saftiger und milder im Rindfleischaroma.
In gleicher Menge verwenden und vollständig durchgaren.
Die Salsa schmeckt etwas heller und zitroniger als mit Apfelessig.
Zitronensaft in gleicher Menge einrühren und bei Bedarf mit Salz ausgleichen.
Die Masse gründlich verkneten, gleichmäßig formen und 30 Minuten abgedeckt kühlen.
Falls die Masse noch roh ist, etwas mehr Semmelbrösel einarbeiten und die Laibchen erneut kühlen.
Den sauberen Rost vorheizen, dünn ölen und erst wenden, wenn sich die Laibchen lösen.
Mit einer breiten Grillzange vorsichtig an einer gelösten Stelle anheben und erst danach vollständig wenden.
Nicht zu mageres Rinderfaschiertes verwenden und die Kerntemperatur statt nur der Zeit beachten.
Die Laibchen kurz ruhen lassen und großzügig mit der Salsa servieren.
Chilischoten nach gewünschter Schärfe entkernen und zunächst vorsichtig dosieren.
Mehr Petersilie, Olivenöl und bei Bedarf etwas Essig unterrühren.
Eine weniger scharfe Version mit entkernten Chilischoten und reduzierter Chili-Menge.
Eine besonders scharfe Version mit schärferer Chili und teilweise erhaltenen Kernen.
Eine frischere Salsa mit erhöhtem Petersilienanteil und etwas weniger Chili.
Häufig gefragt
Der Grillrost soll auf etwa 200–220 °C vorgeheizt sein. Die Laibchen werden direkt über der Hitze gegrillt.
Die Chilischoten vollständig entkernen, die hellen Innenhäute entfernen und die Chili-Menge in der Salsa reduzieren.
Je nach Dicke grillen sie insgesamt etwa 10–14 Minuten, jeweils 5–7 Minuten pro Seite. Sie sollen vollständig durchgegart sein.
Die 30-minütige Kühlzeit stabilisiert die Fleischmasse und hilft, dass die Laibchen beim Auflegen und Wenden besser zusammenhalten.
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