Pflaumen-Chutney finden und ersetzen
Pflaumen-Chutney steht meist im Regal für internationale Saucen und Chutneys. Glattes Pflaumenmus macht die Marinade fruchtiger und homogener; Chutney ergibt eine würzigere, oft leicht stückige Glasur.
Südafrikanisches Braai
Knochenhaltige Hähnchenoberkeulen mit Haut, die langsam über mäßiger Glut garen, wiederholt mit einer Pflaumen-Soja-Mischung bestrichen werden und zum Schluss direkte Hitze für knusprige Haut bekommen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Slow Braaied Chicken Thighs sind südafrikanisch inspirierte Hähnchenoberkeulen für den Braai. Die Keulen werden zunächst bei mäßiger Hitze langsam gegart, während eine fruchtige Pflaumen-Soja-Marinade für Würze und Glanz sorgt. Zum Abschluss werden sie direkt über der Glut knusprig gegrillt.
Saftiges, zartes Geflügel mit knuspriger Haut, fruchtig-würziger Pflaumennote, salziger Umami-Tiefe und leichten Raucharomen vom Braai.
Schritt für Schritt
Pflaumen-Chutney, SojasauceEine salzige Würzsauce aus Sojabohnen, häufig ergänzt durch Weizen und traditionell fermentiert., Apfelessig, Wasser, neutrales Öl und Knoblauch glatt verrühren. 120 ml der Mischung in eine saubere Schale füllen, abdecken und bis zum Grillen kalt stellen. Diese Portion bleibt unberührt und wird später zum Bestreichen verwendet.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist glatt verrührt und gleichmäßig flüssig bis dickflüssig.
Wichtig: Die saubere Portion getrennt halten; benutzte Marinade wird später entsorgt.
Die Haut der Hähnchenoberkeulen im Abstand von etwa 1 cm bis zum Knochen einschneiden. Salz, geräuchertes Paprikapulver, gemahlenen Koriander und schwarzen Pfeffer mischen und die Gewürze rundum in die Stücke reiben. Die Keulen mit der übrigen Marinade in einen verschließbaren Behälter geben, wenden und abgedeckt 8–24 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Daran erkennst du es: Die Gewürzmischung haftet rundum, und die Keulen sind vollständig von Marinade umgeben.
Wichtig: Rohes Geflügel und benutzte Marinade getrennt von verzehrfertigen Lebensmitteln behandeln.
Einen Holzkohlegrill oder Braai für mittlere Glut vorbereiten. Die Kohlen auf eine Seite schieben und den Rost möglichst hoch einsetzen, sodass eine mäßige Hitzezone mit einer kühleren Ausweichzone entsteht. Es sollen keine offenen Flammen mehr aufsteigen.
Daran erkennst du es: Die Kohlen glühen gleichmäßig, und offene Flammen sind erloschen.
Wichtig: Den Grill standsicher aufstellen und offene Flammen vor dem Auflegen des Geflügels abklingen lassen.
Die Hähnchenoberkeulen aus der Marinade nehmen und überschüssige Marinade abstreifen. Die benutzte Marinade entsorgen. Die Stücke mit der Hautseite nach oben in einen Grillkorb legen oder auf den hohen Rost über der mäßigen Glut setzen.
Daran erkennst du es: Die Keulen liegen mit Abstand zueinander in der mäßigen Hitzezone.
Wichtig: Die benutzte Marinade nicht weiterverwenden.
Die Keulen etwa 40–50 Minuten langsam grillen und alle 8–10 Minuten wenden. Dabei wiederholt dünn mit der zurückbehaltenen, sauberen Pflaumen-Soja-Mischung bestreichen. Bei aufflammendem Fett die Stücke sofort in die kühlere Zone schieben und mit geschlossenem Deckel weitergaren.
Daran erkennst du es: Die Keulen sind außen gebräunt und fast durchgegart; die Haut nimmt wiederholt eine glänzende Würzschicht an.
Wichtig: Aufflammendes Fett kontrollieren und das Geflügel bei Bedarf in die kühlere Zone verschieben.
Wenn die Keulen fast durchgegart sind, den Grillkorb öffnen oder die Stücke direkt über die Glut legen. Die Hautseite 2–4 Minuten knusprig grillen, wenden und die zweite Seite kurz anrösten. Wegen des Zuckers im Pflaumen-Chutney aufmerksam bleiben, damit die Glasur nicht verbrennt.
Daran erkennst du es: Die Haut ist knusprig und die Glasur glänzt dunkel, aber nicht verbrannt.
Wichtig: Die zuckerhaltige Glasur kann bei direkter Hitze rasch verbrennen.
Die dickste Stelle einer Oberkeule mit einem Grillthermometer prüfen, ohne den Knochen zu berühren. Das Geflügel ist fertig, wenn dort mindestens 74 °C erreicht sind. Die Hähnchenoberkeulen 5 Minuten ruhen lassen und anschließend als Braai-Hauptgericht servieren.
Daran erkennst du es: Mindestens 74 °C Kerntemperatur; anschließend 5 Minuten Ruhezeit.
Wichtig: Geflügel erst servieren, wenn die angegebene Kerntemperatur erreicht ist.
Gut zu wissen
Pflaumen-Chutney steht meist im Regal für internationale Saucen und Chutneys. Glattes Pflaumenmus macht die Marinade fruchtiger und homogener; Chutney ergibt eine würzigere, oft leicht stückige Glasur.
Sojasauce liefert salzige Umami-Würze. Die feste Salzmenge bleibt trotzdem als eigene Zutatenzeile bestehen und wird nicht mit der Sojasauce zusammengeführt.
Die Marinade wird fruchtiger und homogener, während die stückige Würze des Chutneys entfällt.
Das Pflaumenmus in gleicher Menge verwenden und mit Sojasauce, Apfelessig, Wasser, Öl und Knoblauch glatt verrühren.
Vor dem Kontakt mit dem rohen Geflügel 120 ml in eine saubere, abgedeckte Schale füllen.
Die benutzte Marinade entsorgen und nur die zurückgestellte saubere Mischung verwenden.
Dünn bestreichen, die Keulen während des Finishs beobachten und bei Bedarf in die kühlere Zone schieben.
Verbrannte Hautstellen entfernen und die Keulen in der kühleren Zone bis zur sicheren Kerntemperatur fertig garen.
Eine kühlere Ausweichzone vorbereiten und bei Aufflammen sofort dorthin wechseln.
Mit geschlossenem Deckel in der kühleren Zone weitergaren und die Kerntemperatur prüfen.
Die Hähnchenoberkeulen können 8–24 Stunden vor dem Grillen mariniert und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die saubere Bestreichmischung separat kalt stellen.
Häufig gefragt
Ja. Glattes Pflaumenmus kann in gleicher Menge verwendet werden. Die Marinade wird dadurch fruchtiger und homogener, während Chutney eine würzigere und oft leicht stückige Glasur ergibt.
Die Hähnchenoberkeulen marinieren abgedeckt 8–24 Stunden im Kühlschrank.
Die Stücke sofort in die kühlere Grillzone schieben und mit geschlossenem Deckel weitergaren.
Die dickste Stelle einer Oberkeule mit einem Grillthermometer prüfen, ohne den Knochen zu berühren. Das Geflügel ist fertig, wenn dort mindestens 74 °C erreicht sind.
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