Schweineschultersteaks
Der Schulterzuschnitt ist aromatisch, aber zunächst fester als Kurzbratstücke. Die Kombination aus direkter Kruste und anschließender abgedeckter Schmorphase ist für die gewünschte Zartheit entscheidend.
US-BBQ aus Missouri
2,5 cm dicke SchweineschultersteaksDer Schulterzuschnitt ist aromatisch, aber zunächst fester als Kurzbratstücke. werden direkt angegrillt, anschließend in tomaten-vinegar BBQ-Sauce und LagerbierDas Bier ergänzt die BBQ-Sauce während des indirekten Schmorens um eine malzige Flüssigkeits- und Aromakomponente. indirekt geschmort und zum Schluss glasiert.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
St. Louis Pork Steaks bringen kräftige Schweineschulter auf den Grill. Die Steaks bekommen zuerst direkte Hitze, schmoren danach abgedeckt in einer würzigen Tomaten-Essig-Sauce und werden zum Schluss noch einmal mit Sauce glasiert.
Außen kräftig gebräunt und leicht karamellisiert, innen saftig und schmorgarzart. Die Sauce schmeckt tomatig, süß-säuerlich, würzig und malzig.
Schritt für Schritt
Bereite den Grill für zwei Temperaturzonen vor. Die direkte Zone soll etwa 220–240 °C erreichen, die indirekte Zone etwa 160–170 °C. Reinige den Grillrost und öle ihn dünn ein.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzefeste Grillhandschuhe verwenden.
Vermische Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und Oregano. Trockne die Schweineschultersteaks mit Küchenpapier ab und würze sie rundherum mit der Mischung. Lass sie ruhen, während der Grill aufheizt.
Daran erkennst du es: Die Würzmischung haftet rundum an den trockenen Steaks.
Gib Ketchup, Apfelessig, Wasser, braunen ZuckerDer Zucker unterstützt die Karamellisierung der Sauce., Senf, Worcestershiresauce, Paprikapulver, Zwiebelpulver und die geriebene Knoblauchzehe in einen kleinen Topf. Koche die Sauce unter Rühren 8 Minuten bei mittlerer Hitze. Nimm 150 ml Sauce ab und stelle sie abgedeckt beiseite.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist gleichmäßig verbunden und leicht eingedickt.
Grille die Steaks in der direkten Zone 4–5 Minuten pro Seite, bis sie kräftige Grillspuren und eine gebräunte Oberfläche haben. Sie müssen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig zart sein.
Daran erkennst du es: Deutliche Grillspuren und eine gebräunte Oberfläche, aber noch keine vollständige Schmorzartheit.
Wichtig: Kontakt mit rohem Schweinefleisch vermeiden und benutzte Utensilien anschließend gründlich reinigen.
Lege die angegrillten Steaks in eine grilltaugliche, hitzefeste Schmorform mit Deckel. Gieße die restliche Sauce und das Lagerbier darüber. Verschließe die Form und stelle sie in die indirekte Zone. Gare die Steaks 60–75 Minuten. Wende sie nach etwa 35 Minuten und verschließe die Form wieder.
Daran erkennst du es: Die Steaks sind deutlich weicher und die Schmorflüssigkeit hält die Form feucht.
Wichtig: Die hitzefeste Form nur mit geeigneten Grillhandschuhen bewegen.
Prüfe die Steaks nach 60 Minuten mit einem Einstichthermometer. Sie müssen vollständig durchgegart sein und mindestens 70 °C im Kern erreichen. Für die gewünschte Schmor-Zartheit sollte die Kerntemperatur im dicksten Stück etwa 90–95 °C betragen. Bei Bedarf garen sie weitere 10–15 Minuten.
Daran erkennst du es: Mindestens 70 °C im Kern und im dicksten Stück etwa 90–95 °C für die gewünschte Schmor-Zartheit.
Wichtig: Die Kerntemperatur an mehreren Steaks prüfen; bei Unterschreitung weitergaren.
Nimm den Deckel ab und bestreiche die Steaks mit der zurückgestellten Sauce. Lege sie für 1–2 Minuten pro Seite in die direkte Zone und bestreiche sie beim Wenden noch einmal. Die Sauce soll leicht karamellisieren, aber nicht verbrennen.
Daran erkennst du es: Die Sauce haftet als glänzende, leicht karamellisierte Schicht, ohne dunkel zu verbrennen.
Wichtig: Rohe und gegarte Lebensmittel nicht mit demselben ungewaschenen Pinsel oder Besteck behandeln.
Lass die Steaks 10 Minuten ruhen. Serviere sie ganz auf dem Teller und reiche die übrige zurückgestellte BBQ-Sauce dazu.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gesetzt und der Fleischsaft verteilt sich beim Ruhen.
Gut zu wissen
Der Schulterzuschnitt ist aromatisch, aber zunächst fester als Kurzbratstücke. Die Kombination aus direkter Kruste und anschließender abgedeckter Schmorphase ist für die gewünschte Zartheit entscheidend.
Das Bier ergänzt die BBQ-Sauce während des indirekten Schmorens um eine malzige Flüssigkeits- und Aromakomponente.
Der Zucker unterstützt die Karamellisierung der Sauce. Bei der abschließenden direkten Hitze deshalb aufmerksam arbeiten, damit die Glasur nicht verbrennt.
Der malzige Charakter bleibt weitgehend erhalten; die Sauce kann etwas weniger alkoholische Tiefe haben.
Das alkoholfreie Lagerbier in gleicher Menge zusammen mit der restlichen BBQ-Sauce in die Schmorform geben.
Die Sauce wird etwas klarer und weniger fruchtig, behält aber die erforderliche Säure.
Den Weißweinessig in gleicher Menge verwenden und die Sauce wie beschrieben kochen.
Die Steaks erst nach dem Schmoren glasieren, nur 1–2 Minuten pro Seite grillen und beim Wenden erneut kontrollieren.
Verbrannte Oberflächen vorsichtig abkratzen und mit der zurückgestellten, nicht verbrannten Sauce dünn nachglasieren.
Die indirekte Zone auf etwa 160–170 °C stabil halten und die Form geschlossen lassen.
Weitere 10–15 Minuten indirekt und abgedeckt garen, anschließend die Kerntemperatur und Zartheit erneut prüfen.
Die Sauce 8 Minuten unter Rühren kochen und nur die vorgesehene Menge Bier in die Schmorform geben.
Die zurückgestellte Sauce separat kurz einkochen und anschließend dünn auftragen.
Die BBQ-Aromatik wird rauchiger, ohne die Grillzonen oder die Schmorlogik des Rezepts zu verändern.
Die Sauce wird stärker als begleitender Würzanteil auf dem Teller eingesetzt.
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