St. Louis Pork Steaks vom Grill

US-BBQ aus Missouri

2,5 cm dicke SchweineschultersteaksDer Schulterzuschnitt ist aromatisch, aber zunächst fester als Kurzbratstücke. werden direkt angegrillt, anschließend in tomaten-vinegar BBQ-Sauce und LagerbierDas Bier ergänzt die BBQ-Sauce während des indirekten Schmorens um eine malzige Flüssigkeits- und Aromakomponente. indirekt geschmort und zum Schluss glasiert.

Zum Rezept
St. Louis Pork Steaks vom Grill
Vorbereitung 30 Minuten
Kochen / Backen 105 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 20 Min.
Menge 4 Personen
Gerichtsform und Gerichtsart Braten und Schmorbraten
Prägende Zutatenfamilie Fleisch
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen, Schmoren
Würzanwendung Glasieren, Trocken einreiben, Während des Garens bestreichen oder begießen
Servierrolle Als Hauptgericht vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone, Indirekte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Das direkte Grillen erzeugt kräftige Grillspuren und eine gebräunte Oberfläche, bevor die Steaks in die feuchte Schmorphase wechseln.
  • Die Kombination aus Ketchup, Apfelessig, Senf, Worcestershiresauce und braunem Zucker verbindet Süße, Säure, Würze und eine haftende Glasur.
  • Das indirekte Schmoren in Sauce und Lagerbier macht den festen Schulterzuschnitt zarter, ohne auf die Grillkruste zu verzichten.

St. Louis Pork Steaks bringen kräftige Schweineschulter auf den Grill. Die Steaks bekommen zuerst direkte Hitze, schmoren danach abgedeckt in einer würzigen Tomaten-Essig-Sauce und werden zum Schluss noch einmal mit Sauce glasiert.

Außen kräftig gebräunt und leicht karamellisiert, innen saftig und schmorgarzart. Die Sauce schmeckt tomatig, süß-säuerlich, würzig und malzig.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Grill vorbereiten

    Bereite den Grill für zwei Temperaturzonen vor. Die direkte Zone soll etwa 220–240 °C erreichen, die indirekte Zone etwa 160–170 °C. Reinige den Grillrost und öle ihn dünn ein.

    230 °C
    • Die beiden Temperaturzonen vor dem Auflegen der Steaks stabilisieren lassen.

    Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzefeste Grillhandschuhe verwenden.

  2. Steaks würzen

    Vermische Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und Oregano. Trockne die Schweineschultersteaks mit Küchenpapier ab und würze sie rundherum mit der Mischung. Lass sie ruhen, während der Grill aufheizt.

    Daran erkennst du es: Die Würzmischung haftet rundum an den trockenen Steaks.

    • Trockene Oberflächen fördern eine kräftige Grillkruste.
  3. BBQ-Sauce kochen

    Gib Ketchup, Apfelessig, Wasser, braunen ZuckerDer Zucker unterstützt die Karamellisierung der Sauce., Senf, Worcestershiresauce, Paprikapulver, Zwiebelpulver und die geriebene Knoblauchzehe in einen kleinen Topf. Koche die Sauce unter Rühren 8 Minuten bei mittlerer Hitze. Nimm 150 ml Sauce ab und stelle sie abgedeckt beiseite.

    8 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Sauce ist gleichmäßig verbunden und leicht eingedickt.

    • Die Sauce regelmäßig rühren, damit Zucker und Ketchup nicht am Topfboden ansetzen.
    • Die zurückgestellten 150 ml nicht mit der Schmorflüssigkeit vermischen.
  4. Steaks direkt angrillen

    Grille die Steaks in der direkten Zone 4–5 Minuten pro Seite, bis sie kräftige Grillspuren und eine gebräunte Oberfläche haben. Sie müssen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig zart sein.

    10 Minuten 230 °C

    Daran erkennst du es: Deutliche Grillspuren und eine gebräunte Oberfläche, aber noch keine vollständige Schmorzartheit.

    • Die Steaks erst wenden, wenn sie sich vom Rost lösen und klare Grillspuren zeigen.

    Wichtig: Kontakt mit rohem Schweinefleisch vermeiden und benutzte Utensilien anschließend gründlich reinigen.

  5. Steaks indirekt schmoren

    Lege die angegrillten Steaks in eine grilltaugliche, hitzefeste Schmorform mit Deckel. Gieße die restliche Sauce und das Lagerbier darüber. Verschließe die Form und stelle sie in die indirekte Zone. Gare die Steaks 60–75 Minuten. Wende sie nach etwa 35 Minuten und verschließe die Form wieder.

    60 Minuten 165 °C

    Daran erkennst du es: Die Steaks sind deutlich weicher und die Schmorflüssigkeit hält die Form feucht.

    • Die Form während der Schmorphase möglichst geschlossen halten.
    • Das Wenden nach etwa 35 Minuten kann gleichzeitig mit einer kurzen Kontrolle der Flüssigkeit erfolgen.

    Wichtig: Die hitzefeste Form nur mit geeigneten Grillhandschuhen bewegen.

  6. Kerntemperatur und Zartheit prüfen

    Prüfe die Steaks nach 60 Minuten mit einem Einstichthermometer. Sie müssen vollständig durchgegart sein und mindestens 70 °C im Kern erreichen. Für die gewünschte Schmor-Zartheit sollte die Kerntemperatur im dicksten Stück etwa 90–95 °C betragen. Bei Bedarf garen sie weitere 10–15 Minuten.

    15 Minuten 70 °C

    Daran erkennst du es: Mindestens 70 °C im Kern und im dicksten Stück etwa 90–95 °C für die gewünschte Schmor-Zartheit.

    • Das Thermometer in den dicksten Teil des Fleisches einführen und dabei den Knochen vermeiden.

    Wichtig: Die Kerntemperatur an mehreren Steaks prüfen; bei Unterschreitung weitergaren.

  7. Glasieren und fertig grillen

    Nimm den Deckel ab und bestreiche die Steaks mit der zurückgestellten Sauce. Lege sie für 1–2 Minuten pro Seite in die direkte Zone und bestreiche sie beim Wenden noch einmal. Die Sauce soll leicht karamellisieren, aber nicht verbrennen.

    4 Minuten 230 °C

    Daran erkennst du es: Die Sauce haftet als glänzende, leicht karamellisierte Schicht, ohne dunkel zu verbrennen.

    • Die Steaks während der Glasur aufmerksam beobachten, weil Zucker schnell verbrennt.

    Wichtig: Rohe und gegarte Lebensmittel nicht mit demselben ungewaschenen Pinsel oder Besteck behandeln.

  8. Ruhen lassen und servieren

    Lass die Steaks 10 Minuten ruhen. Serviere sie ganz auf dem Teller und reiche die übrige zurückgestellte BBQ-Sauce dazu.

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gesetzt und der Fleischsaft verteilt sich beim Ruhen.

    • Die Steaks während der Ruhezeit locker liegen lassen und nicht anschneiden.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Sauce für die Glasur reservieren: Vor dem Zugeben des Lagerbiers 150 ml Sauce abnehmen und abgedeckt beiseitestellen. Diese Portion wird erst für die abschließende Glasur und zum Servieren verwendet.
  • Zartheit vor der letzten Glasur prüfen: Die Schultersteaks werden erst nach der indirekten Schmorphase auf Zartheit und Kerntemperatur geprüft. Die letzte direkte Grillphase dient vor allem der Glasur und sollte deshalb kurz bleiben.

Zutatenwissen

Schweineschultersteaks

Der Schulterzuschnitt ist aromatisch, aber zunächst fester als Kurzbratstücke. Die Kombination aus direkter Kruste und anschließender abgedeckter Schmorphase ist für die gewünschte Zartheit entscheidend.

Lagerbier

Das Bier ergänzt die BBQ-Sauce während des indirekten Schmorens um eine malzige Flüssigkeits- und Aromakomponente.

Brauner Zucker

Der Zucker unterstützt die Karamellisierung der Sauce. Bei der abschließenden direkten Hitze deshalb aufmerksam arbeiten, damit die Glasur nicht verbrennt.

Sinnvolle Alternativen

Alkoholfreies helles Lagerbier

Der malzige Charakter bleibt weitgehend erhalten; die Sauce kann etwas weniger alkoholische Tiefe haben.

Das alkoholfreie Lagerbier in gleicher Menge zusammen mit der restlichen BBQ-Sauce in die Schmorform geben.

Weißweinessig

Die Sauce wird etwas klarer und weniger fruchtig, behält aber die erforderliche Säure.

Den Weißweinessig in gleicher Menge verwenden und die Sauce wie beschrieben kochen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Sauce wird in der letzten Grillphase schwarz oder bitter.

Die Steaks erst nach dem Schmoren glasieren, nur 1–2 Minuten pro Seite grillen und beim Wenden erneut kontrollieren.

Verbrannte Oberflächen vorsichtig abkratzen und mit der zurückgestellten, nicht verbrannten Sauce dünn nachglasieren.

Die Steaks sind nach der angegebenen Zeit noch nicht zart.

Die indirekte Zone auf etwa 160–170 °C stabil halten und die Form geschlossen lassen.

Weitere 10–15 Minuten indirekt und abgedeckt garen, anschließend die Kerntemperatur und Zartheit erneut prüfen.

Die Sauce haftet beim Glasieren kaum an den Steaks.

Die Sauce 8 Minuten unter Rühren kochen und nur die vorgesehene Menge Bier in die Schmorform geben.

Die zurückgestellte Sauce separat kurz einkochen und anschließend dünn auftragen.

Varianten

Kräftigere Rauchnote

Die BBQ-Aromatik wird rauchiger, ohne die Grillzonen oder die Schmorlogik des Rezepts zu verändern.

Mehr Sauce zum Servieren

Die Sauce wird stärker als begleitender Würzanteil auf dem Teller eingesetzt.

Servieren und kombinieren

  • Mit zusätzlicher BBQ-Sauce servieren: Die Steaks ganz auf dem Teller anrichten und die zurückgestellte Sauce separat dazu reichen, damit jeder die gewünschte Saucenmenge wählen kann.

Allergene und Nährwerte

  • Senf: enthält · Gelber Senf ist ausdrücklich als Zutat enthalten.

Aus unserer Küche

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