Besan finden
Besan ist Kichererbsenmehl und ist in südasiatischen Lebensmittelgeschäften, größeren Supermärkten und online erhältlich.
Seekh-Kebab aus Punjab, Pakistan
Würzige Seekh-Kebabs aus geknetetem Rinderhack mit Zwiebel, Kräutern, Chili, Ingwer-Knoblauch-Paste und Besan. Die länglichen Kebabs werden um flache Spieße geformt und direkt über Holzkohle gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Die Lahori-Variante wird der Küche Punjabs in Pakistan zugeordnet. Fein gewürztes Rinderhack wird kräftig geknetet, um flache Spieße gedrückt und direkt über Holzkohle gegrillt. So entsteht außen eine herzhafte Kruste, während die würzige Masse innen saftig bleibt. Seekh bedeutet Spieß; die längliche Form ist deshalb prägend für dieses Gericht.
Außen kräftig gebräunt und leicht rauchig, innen saftig und würzig. Koriander und Minze bringen frische Kräuternoten, Chili und Garam Masala Wärme, während Zitrone und rohe Zwiebel einen frischen Kontrast setzen.
Schritt für Schritt
Die geriebene Zwiebel in ein sauberes Tuch geben und so gründlich wie möglich ausdrücken. Die Flüssigkeit wegschütten. Dadurch wird die Hackmasse später fester und lässt sich besser um die Spieße formen.
Rinderhack, ausgedrückte Zwiebel, Koriander, Minze, Chilischoten, Ingwer-Knoblauch-Paste, Salz, Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Chilipulver, Garam Masala und Besan in eine Schüssel geben. Alles 5 Minuten kräftig mit den Händen kneten, bis eine klebrige, gut gebundene Masse entsteht.
Daran erkennst du es: Die Masse ist klebrig und hält zusammen, wenn sie angehoben wird.
Wichtig: Rohes Hackfleisch nach dem Arbeiten nur mit sauberen Händen und Geräten weiterverarbeiten; Arbeitsflächen anschließend gründlich reinigen.
Die Schüssel abdecken und die Hackmasse 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Danach in 8 gleich große Portionen teilen.
Daran erkennst du es: Die Masse ist gut gekühlt und lässt sich in Portionen teilen.
Wichtig: Die Hackmasse während der Ruhezeit durchgehend gekühlt halten.
Einen Holzkohlegrill für direkte, mittelhohe bis hohe Hitze vorbereiten. Die Kohlen sind bereit, wenn sie überwiegend grau überzogen und ohne offene Flammen sind. Der Grillrost sollte etwa 230–250 °C heiß sein.
Daran erkennst du es: Die Kohlen sind überwiegend grau überzogen und brennen ohne offene Flammen.
Wichtig: Den Grill nur in gut belüfteter Umgebung und auf einer standsicheren, feuerfesten Fläche betreiben.
Die Hände leicht anfeuchten. Jede Portion länglich um einen flachen Metallspieß drücken, etwa 12–14 cm lang und 2–3 cm dick. Die Enden sorgfältig andrücken, damit die Seekh-Kebabs beim Wenden nicht aufbrechen.
Daran erkennst du es: Die Masse sitzt gleichmäßig und ohne Risse am Spieß.
Wichtig: Die Spieße können heiß werden; beim späteren Wenden nur mit geeignetem Grillwerkzeug anfassen.
Die geformten Kebabs dünn mit dem Öl bestreichen und direkt über die Kohlen legen. 4–6 Minuten grillen, dann vorsichtig wenden und weitere 4–6 Minuten grillen. Bei Bedarf noch einmal drehen, bis die Oberfläche kräftig gebräunt ist und die Hackmasse im Inneren mindestens 71 °C erreicht.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist kräftig gebräunt und die Hackmasse erreicht im Inneren mindestens 71 °C.
Wichtig: Rinderhack vollständig durchgaren; die Kerntemperatur im dicksten Bereich prüfen und mindestens 71 °C erreichen.
Die fertigen Seekh-Kebabs 2 Minuten ruhen lassen. Anschließend vorsichtig von den Spießen lösen und mit Zitronenspalten und rohen Zwiebelringen servieren.
Daran erkennst du es: Die Kebabs lassen sich vorsichtig vom Spieß lösen, ohne auseinanderzufallen.
Gut zu wissen
Besan ist Kichererbsenmehl und ist in südasiatischen Lebensmittelgeschäften, größeren Supermärkten und online erhältlich.
Die Flüssigkeit der geriebenen Zwiebel wird entfernt, damit die Hackmasse nicht zu weich wird und besser am Spieß hält.
Die Textur wird etwas lockerer als mit Besan.
Besan im gleichen Mengenrahmen durch fein gemahlene Semmelbrösel ersetzen und wie im Rezept mit der Hackmasse verkneten.
Zwiebel sehr trocken ausdrücken, die Masse 5 Minuten kräftig kneten und 60 Minuten kühlen.
Die Masse erneut vorsichtig verkneten und weiter kühlen; falls sie weiterhin sehr weich ist, die Kebabs kleiner und dicker formen.
Die Kebabs zunächst 4–6 Minuten ungestört grillen und erst wenden, wenn sie sich vom Rost lösen.
Aufgerissene Stellen vorsichtig mit der Grillzange stabilisieren und bei geringerer Bewegung fertig grillen.
Erst grillen, wenn die Kohlen überwiegend grau überzogen und ohne offene Flammen sind.
Die Kebabs vorübergehend an eine weniger intensive Stelle des Grills legen und anschließend bei direkter Hitze fertig bräunen.
Besan wird durch fein gemahlene Semmelbrösel ersetzt, wenn kein Kichererbsenmehl verfügbar ist.
Häufig gefragt
Besan ist fein gemahlenes Kichererbsenmehl. Es bindet die Hackmasse leicht und ist in südasiatischen Lebensmittelgeschäften, größeren Supermärkten und online erhältlich.
Die Kühlzeit festigt die Masse und erleichtert das Formen um die flachen Spieße. Außerdem bleibt die rohe Hackmasse während dieser Zeit gekühlt.
Die Oberfläche soll kräftig gebräunt sein. Zusätzlich soll die Hackmasse im Inneren mindestens 71 °C erreichen.
Unabhängig von Google Analytics verwenden wir eine cookielose, selbst betriebene Reichweitenstatistik mit Plausible. Sie erhält keine Kontodaten, Suchbegriffe oder URL-Parameter. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Aus unserer Küche
Kommentare zum Rezept
Wie hat es dir geschmeckt? Teile deine Erfahrungen oder stelle eine Frage.
Kommentare werden geladen …