Stockbrot über der Glut

Deutsches Lagerfeuerbrot

Herzhaftes deutsches Lagerfeuerbrot aus einfachem HefeteigKuchen- oder Brotteig, bei dem Hefe als Treibmittel verwendet wird., spiralförmig um einen Holzstock gewickelt und über gleichmäßiger GlutGut durchgeglühte Holzkohle als Hitzequelle für direktes oder indirektes Grillen. gebacken.

Zum Rezept
Stockbrot über der Glut
Vorbereitung 25 Minuten
Kochen / Backen 17 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 63 Minuten
Gesamtzeit ca. 105 Minuten
Menge Stockbrote
Gerichtsform und Gerichtsart Brote
Prägende Zutatenfamilie Weizen
Prägende Zubereitungsverfahren Grillen
Geprüfte Rezept-Eignung Vegetarisch (Ei und Milch möglich)
Servierrolle Als Beilage vorgesehen
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Der Hefeteig lässt sich mit wenigen Grundzutaten unkompliziert vorbereiten.
  • Das langsame Drehen über gleichmäßiger Glut sorgt für eine rundum goldbraune Oberfläche.
  • Die fingerdicke Teigrolle gart gleichmäßig und lässt sich anschließend direkt vom Stock servieren.

Stockbrot ist ein beliebter Begleiter für Lagerfeuer und Grillabend. Der neutrale Hefeteig wird zu langen Rollen geformt, um einen vorbereiteten Holzstock gewickelt und langsam über der Glut gebacken.

Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und elastisch mit mildem Hefearoma. Warm schmeckt das Stockbrot besonders aromatisch und passt als herzhafter Grillbegleiter.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Vorbereiten und Teig herstellen

  1. Stöcke und Glut vorbereiten

    Die Holzstöcke an der Spitze auf etwa 20 bis 25 cm Länge entrinden, gründlich abspülen und vollständig trocknen lassen. Eine Feuerstelle oder einen HolzkohlegrillGrillgerät, bei dem Holzkohle die Garhitze und häufig ein rauchiges Aroma liefert. vorbereiten und warten, bis eine gleichmäßige Glut ohne hohe Flammen entstanden ist.

    • Nur saubere und unbehandelte Holzstöcke verwenden.
    • Die Glut erst nutzen, wenn keine hohen Flammen mehr aufsteigen.

    Wichtig: Die entrindete Spitze muss sauber und vollständig trocken sein. Nicht mit behandeltem oder lackiertem Holz arbeiten.

  2. Hefeteig kneten

    Weizenmehl, TrockenhefeFeines Hefegranulat, dessen Triebkraft beim Trocknen weitgehend erhalten bleibt., ZuckerDer Zucker unterstützt die Karamellisierung der Sauce. und Salz in der großen Rührschüssel vermischen. Das lauwarme Wasser und das OlivenölDas Öl trägt die langsame Garung und das Aroma der Gemüsezutaten. dazugießen und alles 8 bis 10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig knetenBeim Kneten wird Teig durch wiederholtes Drücken, Falten und Dehnen zu einer gleichmäßigen, elastischen Masse verarbeitet..

    10 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, elastisch und lässt sich zusammenhängend aus der Schüssel lösen.

    • Das Wasser nur lauwarm verwenden.
    • Die angegebene Knetzeit hilft, einen elastischen Teig zu entwickeln.
  3. Teig gehen lassen

    Die Schüssel abdecken und den Teig an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassenRuhezeit, in der Hefeteig durch Gärung lockerer wird und an Volumen gewinnt., bis er sichtbar aufgegangen ist.

    60 Minuten

    Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.

    • Die Schüssel während der Gehzeit abdecken, damit die Teigoberfläche nicht austrocknet.
  4. Teig portionieren

    Den Teig kurz durchkneten und in 8 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer etwa 35 bis 40 cm langen, gleichmäßig fingerdicken Rolle formen.

    Daran erkennst du es: Die acht Teigrollen sind möglichst gleich dick und gleich lang.

    • Gleichmäßige Dicke erleichtert das gleichzeitige Garen der einzelnen Teigrollen.
  5. Teig um die Stöcke wickeln

    Eine Teigrolle knapp unterhalb der entrindeten Spitze anlegen und spiralförmig um den Stock wickeln. Die Windungen sollen dicht aneinanderliegen, aber nicht dick übereinanderstehen. Das Teigende leicht andrücken, damit es sich beim Drehen nicht löst.

    Daran erkennst du es: Die Teigrolle liegt als gleichmäßige Spirale fest am Stock.

    • Zwischen den Windungen keine großen Lücken lassen.
    • Die Teigspirale nicht zu dick übereinanderlegen.

    Wichtig: Den Teig nur auf dem entrindeten und sauberen Bereich des Stocks befestigen.

Backen und Servieren

  1. Stockbrot über der Glut backen

    Die Stockbrote etwa 15 bis 20 cm über der Glut halten und den Stock langsam und regelmäßig drehen. Nicht direkt in die Flammen halten. Je nach Glut und Teigdicke 12 bis 18 Minuten backenGaren von Teigen, Massen oder geeigneten Speisen im Backofen durch trockene Hitze., bis die Oberfläche rundum goldbraun ist und der Teig auch an der dicksten Stelle nicht mehr roh wirkt.

    17 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist rundum goldbraun und der Teig an der dicksten Stelle nicht mehr roh.

    • Den Stock regelmäßig drehen, damit das Brot gleichmäßig bräunt.
    • Bei zu starker Hitze den Abstand zur Glut vergrößern.

    Wichtig: Nicht direkt in die Flammen halten und den Stock während des Backens sicher festhalten.

  2. Kurz abkühlen und servieren

    Das fertige Stockbrot kurz 3 Minuten abkühlen lassen und vorsichtig vom Stock lösen. Direkt warm als eigenständigen Grillbegleiter servieren.

    3 Minuten

    Daran erkennst du es: Das Brot lässt sich vorsichtig vom Stock lösen und ist noch warm.

    • Beim Lösen vorsichtig vorgehen, damit die Kruste nicht einreißt.
    • Direkt warm servieren.

    Wichtig: Stock und Brot können sehr heiß sein; vor dem Lösen kurz abkühlen lassen.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Gleichmäßige Glut verwenden: Hohe Flammen können die Oberfläche zu schnell bräunen, während der Teig innen noch roh bleibt. Eine gleichmäßige Glut und regelmäßiges Drehen sorgen für ein gleichmäßigeres Ergebnis.
  • Auf die Teigdicke achten: Die Teigrollen sollten möglichst gleichmäßig fingerdick sein. Dicke Stellen benötigen länger und können innen noch roh sein, wenn die Oberfläche bereits gebräunt ist.
  • Vorsichtig vom Stock lösen: Das Brot erst kurz abkühlen lassen und dann vorsichtig vom Stock lösen, damit es nicht reißt und die heiße Stockspitze sicher gehandhabt werden kann.

Zutatenwissen

Weizenmehl Type 550

Type 550 eignet sich für einen elastischen Hefeteig und bildet die Grundlage für die formbaren Teigrollen.

Wassertemperatur

Das Wasser lauwarm verwenden, damit der Hefeteig nicht durch zu heißes Wasser beeinträchtigt wird.

Sinnvolle Alternativen

Frische Hefe

Der Teig kann etwas weicher wirken und benötigt je nach Triebkraft möglicherweise eine abweichende Gehzeit.

Die frische Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und anschließend mit den übrigen Zutaten verkneten. Den Teig gehen lassen, bis er sichtbar aufgegangen ist.

Typische Fehler und ihre Lösung

Das Stockbrot wird außen dunkel oder verbrennt, bleibt innen aber roh.

Eine gleichmäßige Glut ohne hohe Flammen abwarten und den Stock etwa 15 bis 20 cm über der Glut halten.

Den Abstand zur Glut vergrößern und das Brot bei niedrigerer Hitze langsam weiterdrehen, bis die dickste Stelle durchgegart ist.

Einzelne Stellen garen deutlich schneller als andere.

Die Teigstücke gleichmäßig teilen, fingerdicke Rollen formen und die Windungen dicht, aber nicht übereinander wickeln.

Das Brot weiter von der Hitze entfernt langsam drehen, damit die dickeren Stellen nachgaren.

Das Teigende oder einzelne Windungen lösen sich beim Drehen vom Stock.

Das Teigende leicht andrücken und die Spirale eng am Stock anlegen.

Das lose Ende vorsichtig wieder anlegen, solange der Teig noch formbar ist.

Varianten

Kräuter-Stockbrot

Der neutrale Hefeteig kann mit fein gehackten Kräutern aromatisiert werden.

Servieren und kombinieren

  • Direkt vom Stock servieren: Das Stockbrot nach der kurzen Abkühlzeit vorsichtig lösen und noch warm als eigenständigen Grillbegleiter reichen.
  • Zu herzhaften Grillspeisen: Das warme Stockbrot passt als zusätzliche Beilage zu einem herzhaften Grillabend.

Allergene und Nährwerte

  • Glutenhaltiges Getreide und Weizen: enthält · Das Rezept enthält Weizenmehl Type 550.

Lebensmittelsicherheit

  • Geeignete Holzstöcke: Nur saubere, unbehandelte Holzstöcke verwenden. Die Spitze entrinden, gründlich abspülen und vollständig trocknen lassen.
  • Sicherer Abstand zur Glut: Das Stockbrot über der Glut und nicht direkt in den Flammen backen. Den Stock regelmäßig drehen und sicher festhalten.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Wie dick sollten die Teigrollen für Stockbrot sein?

Die Teigrollen sollten möglichst gleichmäßig fingerdick und etwa 35 bis 40 cm lang sein. So garen sie gleichmäßiger über der Glut.

Woran erkenne ich, dass Stockbrot fertig ist?

Die Oberfläche sollte rundum goldbraun sein. An der dicksten Stelle darf der Teig nicht mehr roh wirken.

Kann Stockbrot direkt in den Flammen gebacken werden?

Nein. Das Stockbrot sollte etwa 15 bis 20 cm über einer gleichmäßigen Glut gehalten und langsam gedreht werden. Direkte Flammen können die Oberfläche zu schnell verbrennen.

Welche Holzstöcke eignen sich?

Verwendet werden sollten saubere, unbehandelte Holzstöcke. Die Spitze wird auf etwa 20 bis 25 cm Länge entrindet, abgespült und vollständig getrocknet.

Aus unserer Küche

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