Ssamjang finden oder ersetzen
Ssamjang ist meist im Asialaden oder in der internationalen Abteilung größerer Supermärkte erhältlich. Als Alternative helle Misopaste mit etwas Gochujang verrühren; die Mischung schmeckt milder und weniger süßlich.
Koreanischer Rindergrill
Saftige Rinderhüftsteaks werden mit Sesamöl, Knoblauch, Sojasauce und Frühlingszwiebeln gewürzt, kurz gekühlt und direkt über starker Hitze gegrillt. Dazu gibt es Salatblätter, Ssamjang und frischen Knoblauch zum Einwickeln.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Bei diesem Rindfleisch-Jumulleok wird eine würzige Mischung in dicke Rinderhüftsteaks einmassiert und darf kurz einziehen. Anders als eine süße, flüssige Marinade lässt diese leichte Sesamöl-Würzung den Eigengeschmack des Rindfleischs im Mittelpunkt. Die Steaks kommen direkt über starke Hitze auf den Grill und werden anschließend mit Salatblättern und Ssamjang als Ssam serviert.
Kräftig gebräunte Steaks duften nach geröstetem Sesam und Knoblauch. Das Fleisch bleibt saftig und herzhaft; Salatblätter sorgen beim Einwickeln für einen frischen, knackigen Kontrast.
Schritt für Schritt
Die Rinderhüftsteaks mit Küchenpapier trocken tupfen. Dicke Sehnen oder harte Fettstücke an den Rändern bei Bedarf entfernen. Die Steaks etwa 2 cm dick lassen.
Wichtig: Rohes Fleisch und verzehrfertigen Salat getrennt behandeln; Hände und Arbeitsflächen nach Kontakt mit rohem Fleisch reinigen.
Salz, Zucker, Pfeffer, gehackten Knoblauch, Sesamöl, Sojasauce und die weißen Frühlingszwiebelteile verrühren. Die Würzung rundum in die Steaks einmassieren. Abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen und anschließend 15 Minuten bei Raumtemperatur temperieren. Während die Steaks im Kühlschrank ziehen, den Salat und die Beilagen vorbereiten.
Wichtig: Die Steaks während der Ziehzeit abgedeckt im Kühlschrank lassen.
Salatblätter waschen und gründlich trocknen. Ssamjang in eine kleine Schale geben. Knoblauch in dünne Scheiben schneiden und die grünen Frühlingszwiebelteile in Ringe schneiden. Diese Beilagen bis zum Servieren bereithalten.
Einen Gas- oder Holzkohlegrill für direkte, starke Hitze vorbereiten. Den Rost sauber bürsten und auf etwa 230–250 °C erhitzen. Eine indirekte Grillphase ist bei dieser Zubereitung nicht vorgesehen.
Daran erkennst du es: Der Rost ist stark erhitzt und bereit für direktes Grillen.
Die Steaks über direkter Hitze auflegen und je nach gewünschtem Gargrad etwa 3–4 Minuten pro Seite grillen; dabei nur einmal wenden. Für die Lebensmittelsicherheit die Kerntemperatur an der dicksten Stelle mit einem Thermometer prüfen: mindestens 63 °C erreichen, bevor die Steaks vom Grill genommen werden. Falls nötig, länger grillen.
Daran erkennst du es: Kräftig gebräunte Oberfläche; für die angegebene sichere Mindesttemperatur mindestens 63 °C Kerntemperatur erreichen.
Wichtig: Für Rindersteaks mindestens 63 °C Kerntemperatur erreichen und anschließend mindestens 3 Minuten ruhen lassen.
Die Steaks vom Grill nehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Anschließend quer zur Faser in mundgerechte Stücke schneiden.
Daran erkennst du es: Nach der Ruhezeit quer zur Faser aufschneiden.
Wichtig: Die Ruhezeit nach dem Erreichen der Mindestkerntemperatur nicht auslassen.
Die Steaks mit Salatblättern, Ssamjang, Knoblauchscheiben und den grünen Frühlingszwiebelringen servieren. Zum Essen Fleisch mit etwas Ssamjang und Knoblauch in ein Salatblatt legen und zusammenfalten.
Gut zu wissen
Ssamjang ist meist im Asialaden oder in der internationalen Abteilung größerer Supermärkte erhältlich. Als Alternative helle Misopaste mit etwas Gochujang verrühren; die Mischung schmeckt milder und weniger süßlich.
Geröstetes Sesamöl bringt ein ausgeprägtes nussiges Aroma. Gewöhnliches Sesamöl kann ebenfalls verwendet werden, schmeckt aber weniger intensiv.
Die Würzung wird milder und weniger süßlich als mit Ssamjang.
Helle Misopaste mit wenig Gochujang verrühren und abschmecken. Die Mischung als Beilage zum Ssam servieren.
Das Aroma ist weniger intensiv und weniger nussig als bei geröstetem Sesamöl.
In gleicher Menge verwenden und wie im Rezept in die Würzung einrühren.
Steaks vor dem Würzen mit Küchenpapier trocken tupfen und den Rost auf die angegebene starke Hitze vorheizen.
Die Steaks auf dem heißen Rost weitergrillen, bis die Oberfläche gebräunt ist; die Kerntemperatur dabei prüfen.
Die Zeit als Richtwert behandeln und die Kerntemperatur an der dicksten Stelle messen.
Die Steaks quer zur Faser in dünne, mundgerechte Stücke schneiden und mit Salat und Ssamjang servieren.
Wenn geröstetes Sesamöl nicht verfügbar ist, kann gewöhnliches Sesamöl verwendet werden; das Aroma wird milder.
Eine Mischung aus heller Misopaste und etwas Gochujang dient als mildere, weniger süßliche Alternative zum Ssamjang.
Übrig gebliebenes gegartes Fleisch zeitnah in einem flachen, abgedeckten Behälter kühlen und innerhalb von 3–4 Tagen verbrauchen.
Bei Raumtemperatur nicht länger als 2 Stunden stehen lassen; bei Umgebungstemperaturen über 32 °C höchstens 1 Stunde.
Gegartes Fleisch portionsweise luftdicht verpacken und einfrieren.
Im Kühlschrank auftauen oder gefroren erneut erhitzen.
Nach dem Auftauen kann die Textur weniger saftig sein als frisch gegrillt.
Häufig gefragt
Die Grillzeit im Rezept ist ein Richtwert und der gewünschte Gargrad kann variieren. Für die angegebene sichere Mindesttemperatur die dickste Stelle mit einem Thermometer prüfen: mindestens 63 °C erreichen und die Steaks danach mindestens 3 Minuten ruhen lassen. Die Rezept-Ruhezeit beträgt 5 Minuten.
Würze die Steaks abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank und temperiere sie anschließend 15 Minuten bei Raumtemperatur, bevor du sie grillst.
Helle Misopaste mit etwas Gochujang verrühren. Die Alternative schmeckt milder und weniger süßlich als Ssamjang.
Das Grundrezept ist auf direktes Grillen ausgelegt. Eine Pfanne verändert die Zubereitungsart; bei einer Anpassung die Kerntemperatur prüfen und die Steaks nicht allein nach der Zeit garen.
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