Schwarze Senfsaat
Schwarze Senfsaat ist in indischen oder gut sortierten Asia-Läden sowie im Gewürzhandel erhältlich. Sie trägt zur kräftigen Schärfe und dunkleren Farbe der Sauce bei.
Bengalische Senfsauce
Kräftige bengalische Senfsauce mit gelber und schwarzer Senfsaat, Essig, Senföl, Ingwer und Chili. Die dicke, säuerlich-würzige Sauce passt besonders gut zu gegrilltem Fisch, Fisch-Tikka und Kebabs.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Kasundi ist eine eigenständige bengalische Senfsauce mit deutlicher Senfschärfe und aromatischer Würze. Die Senfsaaten quellen zunächst in Wasser und Essig, werden anschließend mit Ingwer, Knoblauch, Chili und Gewürzen zu einer groben Paste verarbeitet und kurz gegart. Nach dem Abkühlen wird die dicke Sauce als würzender Begleiter zu gegrilltem Fisch, Fisch-Tikka oder Kebabs serviert.
Die Kasundi ist dick und löffelbar, mit einer groben, leicht körnigen Textur. Sie schmeckt säuerlich, intensiv senfig und würzig, mit pfeffriger Schärfe von den Chilis sowie warmen, leicht herben Noten von Schwarzkümmel, Kreuzkümmel und Senföl.
Schritt für Schritt
Gib die gelbe und schwarze Senfsaat in die Schüssel. Vermische sie mit 80 ml Wasser und 30 ml Weißweinessig und lasse sie 30 Minuten quellen.
Daran erkennst du es: Die Saaten sind sichtbar aufgequollen und vollständig benetzt.
Gib die gequollenen Senfsaaten mit Ingwer, Knoblauch, grüner Chilischote, getrockneter Chilischote, Kurkumapulver, Zucker, Salz und den übrigen 30 ml Weißweinessig in den Mixer. Verarbeite alles zu einer groben, dickflüssigen Paste. Falls nötig, gib esslöffelweise etwas Wasser aus den 50 ml Garwasser hinzu.
Daran erkennst du es: Die Mischung ist grob püriert, dickflüssig und ohne trockene Stellen.
Erhitze das Senföl in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze. Gib Schwarzkümmelsaat, Kreuzkümmelsaat und das Lorbeerblatt dazu und röste alles etwa 30 Sekunden, bis es duftet.
Daran erkennst du es: Die Gewürze duften deutlich, ohne dunkel zu werden oder zu rauchen.
Wichtig: Verwende ausschließlich Senföl, das ausdrücklich für Lebensmittel ausgewiesen ist.
Rühre die Senfpaste und das restliche Garwasser in das gewürzte Öl ein. Koche die Sauce unter regelmäßigem Rühren auf, reduziere dann die Hitze und lasse sie 8–10 Minuten sanft köcheln.
Daran erkennst du es: Die Paste ist sichtbar eingedickt, bleibt aber streich- und löffelbar und setzt nicht am Topfboden an.
Entferne das Lorbeerblatt. Prüfe die Konsistenz. Die Sauce soll dick, aber noch gut streich- und löffelbar sein. Bei Bedarf rühre einen kleinen Schluck Wasser ein und erhitze die Sauce nochmals kurz.
Daran erkennst du es: Die Sauce bleibt auf dem Löffel liegen, lässt sich aber ohne Mühe verstreichen.
Lasse die Kasundi 10 Minuten abkühlen und serviere sie anschließend als eigenständige Sauce zu gegrilltem Fisch, Fisch-Tikka oder Kebabs. Bereite die Sauce für den unmittelbaren Verzehr zu und bewahre Reste nicht als Vorrat auf.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist warm, aber nicht mehr heiß, und hat ihre dicke, löffelbare Konsistenz behalten.
Wichtig: Für den unmittelbaren Verzehr zubereiten und Reste nicht als Vorrat aufbewahren.
Gut zu wissen
Schwarze Senfsaat ist in indischen oder gut sortierten Asia-Läden sowie im Gewürzhandel erhältlich. Sie trägt zur kräftigen Schärfe und dunkleren Farbe der Sauce bei.
Schwarzkümmelsaat ist in indischen, türkischen und arabischen Lebensmittelgeschäften erhältlich. Ihr leicht herbes, zwiebeliges Aroma prägt die Sauce.
Achte beim Einkauf auf eine ausdrücklich für Lebensmittel ausgewiesene Qualität. Senföl gibt der Kasundi ihre markante, stechend-würzige Note.
Die Sauce wird milder und farblich heller.
Ersetze die schwarze Senfsaat vollständig durch 30 g gelbe Senfsaat und verfahre ansonsten wie beschrieben.
Die Sauce schmeckt milder und weniger stechend.
Verwende 40 ml Rapsöl anstelle des Senföls und röste die Gewürze darin wie im Rezept beschrieben.
Das leicht herbe, zwiebelige Aroma tritt in den Hintergrund.
Lasse die Schwarzkümmelsaat weg und röste Kreuzkümmelsaat und Lorbeerblatt allein im Öl.
Bei mittlerer Hitze arbeiten und die Gewürze nur etwa 30 Sekunden rösten, bis sie duften.
Wenn die Gewürze bereits verbrannt riechen, Öl und Gewürze verwerfen und den Schritt mit frischem Senföl wiederholen.
Während des Köchelns regelmäßig rühren und die Konsistenz in Schritt 5 prüfen.
Einen kleinen Schluck Wasser einrühren und die Sauce nochmals kurz erhitzen.
Nach dem Aufkochen die Hitze reduzieren und regelmäßig vom Topfboden lösen.
Die Sauce vorsichtig in einen sauberen Topf umfüllen, ohne angebrannte Stellen vom Boden mitzunehmen.
Die 30-minütige Einweichzeit einhalten und die Kasundi vor dem Servieren 10 Minuten abkühlen lassen.
Die Sauce vollständig abkühlen lassen und die Konsistenz mit einem kleinen Schluck Wasser ausgleichen.
Eine hellere und mildere Variante entsteht, wenn die schwarze Senfsaat vollständig durch gelbe Senfsaat ersetzt wird.
Rapsöl macht die Sauce milder und weniger stechend, während die Gewürze weiterhin im Öl aromatisiert werden.
Wenn Schwarzkümmelsaat nicht erhältlich ist, kann sie entfallen. Die Sauce bleibt kräftig würzig, verliert aber ihre leicht herbe, zwiebelige Note.
Häufig gefragt
Kasundi ist eine kräftige bengalische Senfsauce aus gelber und schwarzer Senfsaat, Essig, Gewürzen und Senföl. Sie wird als würzender Begleiter zu gegrillten Speisen serviert.
Ja. Ersetze 30 g schwarze Senfsaat durch 30 g gelbe Senfsaat. Die Sauce wird dadurch milder und farblich heller.
Ja. Verwende 40 ml Rapsöl. Der Geschmack wird milder und weniger stechend.
Kasundi passt besonders gut zu gegrilltem Fisch, Fisch-Tikka und Kebabs.
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