Öl und Zitronensaft
Olivenöl und Zitronensaft bilden die dünnflüssige Grundlage des Mops. Vor jedem Auftragen kräftig rühren, weil sich die Bestandteile während des Stehens wieder trennen können.
Marokkanischer Grill-Mop
Dünnflüssiger, erwärmter Grill-Mop aus mildem Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Kreuzkümmel, Paprika, Koriander und frischen Kräutern zum wiederholten Bestreichen eines Hähnchens während des indirekten Grillens.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieser marokkanisch inspirierte Zitronen-Kreuzkümmel-Mop wird nicht als Marinade angesetzt und nicht als Tischsauce serviert. Die dünnflüssige Mischung wird kurz erwärmt, mit frischen Kräutern ergänzt und während des indirekten Grillens in mehreren dünnen Schichten auf das Hähnchen aufgetragen. So verbindet sie frische Zitronensäure mit erdigen Gewürzen und hält die Oberfläche geschmeidig.
Der Mop ist dünnflüssig und glänzend, duftet nach Zitrone, Knoblauch und warmen Gewürzen und schmeckt würzig, frisch, leicht pikant und kräuterbetont.
Schritt für Schritt
Olivenöl, Zitronensaft, Wasser, Knoblauch, Kreuzkümmel, Paprikapulver, gemahlenen Koriander, Cayennepfeffer und Salz in den kleinen Topf geben.
Die Mischung bei niedriger Hitze 3–5 Minuten erwärmen und dabei gründlich verrühren. Sie soll heiß werden, aber nicht kochen.
Daran erkennst du es: Heiß und gut verbunden, aber nicht kochend
Wichtig: Den Topf während des Erwärmens nicht unbeaufsichtigt lassen.
Den Topf vom Herd nehmen. Petersilie und Koriandergrün einrühren und den Mop 10 Minuten abkühlen lassen. Vor jedem Auftragen erneut kräftig durchrühren.
Daran erkennst du es: Nur noch warm und gut durchmischt
Den Mop auf zwei saubere, hitzefeste Schälchen verteilen. So bleibt eine Portion für die Schlussphase unangetastet. Der Mop wird nicht als Marinade verwendet und nicht vor dem Grillen auf das Hähnchen gegeben.
Einen Kugelgrill für indirekte mittlere Hitze von 180–200 °C vorbereiten. Die Kohlen auf eine Seite schieben und eine Tropfschale unter die indirekte Zone stellen. Den Deckel schließen und die Temperatur stabilisieren.
Daran erkennst du es: Die indirekte Grillzone hält stabil 180–200 °C.
Wichtig: Den Grill standsicher und mit ausreichendem Abstand zu brennbaren Materialien aufstellen.
Ein ganzes Hähnchen von 1,5–1,8 kg mit Haut flach auflegen und mit der Hautseite nach oben über der Tropfschale platzieren. Den Deckel schließen und etwa 20 Minuten indirekt grillen.
Daran erkennst du es: Die Haut beginnt zu trocknen und leicht Farbe anzunehmen.
Das Hähnchen erstmals dünn mit dem Mop bestreichen. Danach alle 8–10 Minuten erneut auftragen und den Deckel jeweils schnell wieder schließen. In den letzten 10 Minuten die bisher unangetastete zweite Portion verwenden, damit die Oberfläche würzig und saftig bleibt, ohne dass die Kräuter zu lange direkter Hitze ausgesetzt sind.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist wiederholt dünn benetzt und würzig überzogen.
Wichtig: Nur die saubere, unangetastete Portion für die Schlussphase verwenden; kontaktierte Flüssigkeit nicht zurückgießen.
Das Hähnchen ist fertig, wenn die dickste Stelle der Keule mindestens 74 °C erreicht hat und der austretende Fleischsaft klar ist. Vom Grill nehmen und 10 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Mindestens 74 °C an der dicksten Stelle der Keule und klarer austretender Fleischsaft
Wichtig: Das Hähnchen erst vom Grill nehmen, wenn der beschriebene Gargrad erreicht ist.
Mop, der mit dem Pinsel oder dem rohen Hähnchen in Kontakt gekommen ist, nicht zurück in eine saubere Schale geben und nicht als Tischsauce verwenden. Übrig gebliebene, kontaktierte Flüssigkeit entsorgen.
Wichtig: Kontaktierte Flüssigkeit aus hygienischen Gründen vollständig entsorgen.
Gut zu wissen
Olivenöl und Zitronensaft bilden die dünnflüssige Grundlage des Mops. Vor jedem Auftragen kräftig rühren, weil sich die Bestandteile während des Stehens wieder trennen können.
Kreuzkümmel, Paprika, Koriander und Cayennepfeffer geben dem Mop seine warme, erdige und leicht pikante Würzrichtung.
Petersilie und Koriandergrün erst nach dem Erwärmen einrühren. So bleibt der Kräutercharakter frischer und die Kräuter werden nicht unnötig lange erhitzt.
Der Mop wird milder und weniger zitrusartig-korianderbetont, bleibt aber kräuterfrisch.
Das Koriandergrün durch 2 EL fein gehackte glatte Petersilie ersetzen und diese wie beschrieben nach dem Erwärmen einrühren.
Die Schärfe kann milder und fruchtiger wirken.
Cayennepfeffer im gleichen Mengenmaß durch mildes Chilipulver ersetzen.
Bei niedriger Hitze arbeiten und den Mop während der 3–5 Minuten gründlich verrühren.
Den Topf sofort vom Herd nehmen und die Mischung kurz abkühlen lassen, bevor die Kräuter eingerührt werden.
Nur dünne Schichten auftragen und den Deckel danach schnell schließen.
Beim nächsten Auftrag weniger Flüssigkeit verwenden und die Grilltemperatur stabilisieren.
Den Mop vor dem Grillen auf zwei saubere Schälchen verteilen und die zweite Portion unangetastet lassen.
Kontaktierte Flüssigkeit entsorgen und nur eine sauber getrennte Portion weiterverwenden.
Die dickste Stelle der Keule mit dem Kernthermometer prüfen.
Das Hähnchen weitergrillen und erneut messen, bis die beschriebene Kerntemperatur erreicht ist.
Häufig gefragt
Nein. Er wird erst während des indirekten Grillens in dünnen Schichten auf das Hähnchen aufgetragen und nicht vor dem Grillen verwendet.
Eine Portion bleibt für die Schlussphase unangetastet. So kommt sie nicht mit dem Pinsel oder dem rohen Hähnchen in Kontakt.
Öl, Zitronensaft, Wasser, Gewürze und Kräuter können sich beim Stehen wieder trennen. Kräftiges Rühren verteilt sie gleichmäßig.
Nein. Mop, der mit dem Pinsel oder dem rohen Hähnchen in Kontakt gekommen ist, wird entsorgt und nicht als Tischsauce verwendet.
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