LASO Barbecued Ribs

Santa-Maria-Rinderrippchen

Zusammenhängende Rinderrippen werden über kräftiger Eichenholzglut gegrillt und anschließend kurz in hellem Bier gedämpft, bis das Fleisch zart ist.

Zum Rezept
LASO Barbecued Ribs
Vorbereitung 20 Minuten
Kochen / Backen 110 Minuten
Zusätzliche Ruhe- / Kühlzeit 10 Minuten
Gesamtzeit ca. 2 Std. 30 Min.
Menge 6 bis 8 Portionen
Gerichtsform und Gerichtsart Braten und Schmorbraten
Prägende Zutatenfamilie Fleisch
Prägende Zubereitungsverfahren Dämpfen, Grillen
Würzanwendung Trocken einreiben
Grill-Hitzeanordnung Direkte Grillzone

Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.

Darum gelingt es

Was dieses Rezept zuverlässig macht

  • Die direkte Hitze über Eichenholzglut entwickelt eine kräftig gebräunte, aromatische Oberfläche.
  • Das kurze Dämpfen im heißen Bier macht die Rippchen zarter, ohne die Grillphase zu ersetzen.
  • Salz, schwarzer Pfeffer und Knoblauchsalz würzen das Rind klar und herzhaft.
  • Das Wenden in kurzen Abständen schützt die Oberfläche vor dem Verbrennen und sorgt für gleichmäßige Bräunung.

LASO Barbecued Ribs verbinden kräftiges Grillen über Eichenholzglut mit einem kurzen Dämpfen in Bier. Das Rack bleibt zunächst zusammenhängend, erhält über direkter Hitze eine gebräunte Oberfläche und wird anschließend im geschlossenen Topf zart gegart.

Außen kräftig gebräunt und rauchig-würzig, innen saftig und zart. Salz, Pfeffer und Knoblauch prägen den herzhaften Geschmack, während das Bier eine dezente malzige Note beiträgt.

Schritt für Schritt

Zubereitung

Zubereitung

  1. Rippchen würzen

    Tupfe die Rinderrippen sorgfältig trocken. Entferne nur lose Fett- und Fleischstücke; die zusammenhängende Struktur und eine dünne Fettauflage sollen erhalten bleiben. Mische Salz, Pfeffer und Knoblauchsalz in der Schüssel und reibe das Rack rundum damit ein. Lass es während des Feueraufbaus 20 bis 30 Minuten ruhen.

    20 Minuten
    • Die dünne Fettauflage schützt das Fleisch während des Grillens.
  2. Eichenholzglut aufbauen

    Baue aus dem Eichenholz eine kräftige Glut auf. Gegrillt wird erst, wenn die Flammen weitgehend abgebrannt sind und eine gleichmäßige, mittelheiße bis heiße Glut entstanden ist. Stelle den Rost etwa 15 bis 20 cm über die Glut.

    Daran erkennst du es: Die Flammen sind weitgehend abgebrannt und die Glut ist gleichmäßig mittelheiß bis heiß.

    • Verwende ausschließlich naturbelassenes, unbehandeltes und lebensmittelechtes Eichenholz.

    Wichtig: Grille erst über Glut, nicht in offenen Flammen.

  3. Rippchen grillen

    Lege das Rippchenrack auf den Rost und grille es über direkter Hitze insgesamt 45 bis 60 Minuten. Wende es etwa alle 8 bis 10 Minuten, damit die Oberfläche gleichmäßig bräunt und nicht verbrennt. Bei aufflammendem Fett ziehst du den Rost höher oder schiebst die Glut zur Seite; die Rippchen sollen grillen, nicht in offenen Flammen liegen.

    Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig gebräunt, ohne verbrannte Stellen.

    • Das Wenden in kurzen Abständen verteilt die Hitze gleichmäßiger.

    Wichtig: Bei aufflammendem Fett die Rippchen sofort aus den offenen Flammen bringen.

  4. Bier erhitzen

    Während der letzten Grillphase erhitze das Bier in dem großen, schweren Topf mit Deckel auf einer separaten Außenkochstelle oder einem Seitenkocher, bis es nur sanft simmert. Es soll heiß sein, aber nicht stark sprudelnd kochen.

    Daran erkennst du es: Das Bier ist heiß und simmert nur sanft.

    • Das parallele Erhitzen nutzt die letzte Grillphase und verkürzt die Gesamtzeit.
  5. Rippchen im Bier dämpfen

    Nimm die Rippchen vom Grill. Wenn das Rack nicht in den Topf passt, teile es zwischen den Knochen in zwei große Stücke. Lege die Stücke in das simmernde Bier, verschließe den Topf dicht mit dem Deckel und dämpfe sie 15 bis 20 Minuten sanft. Die Rippchen sollen dabei nicht vollständig im Bier liegen.

    15 Minuten

    Daran erkennst du es: Die Rippchen garen sanft im geschlossenen Topf und liegen nicht vollständig in der Flüssigkeit.

    • Teile das Rack nur dann, wenn es nicht in den Topf passt.

    Wichtig: Vorsicht beim Öffnen des heißen, dicht verschlossenen Topfes.

  6. Zartheit prüfen

    Prüfe nach 15 Minuten die Zartheit mit einem dünnen Messer zwischen den Knochen. Es sollte fast ohne Widerstand hineingleiten. Falls das Fleisch noch fest ist, dämpfe es in 5-Minuten-Schritten weiter. Bei einem dicken Rack ist eine Kerntemperatur von etwa 90 bis 95 °C ein brauchbarer Richtwert für die gewünschte Zartheit.

    5 Minuten

    Daran erkennst du es: Das dünne Messer gleitet zwischen den Knochen fast ohne Widerstand hinein; bei einem dicken Rack liegt die Kerntemperatur ungefähr bei 90 bis 95 °C.

    • Die Messerprobe ist entscheidend, weil die Dicke des Racks die Dauer beeinflusst.
  7. Ruhen lassen und servieren

    Hebe die Rippchen aus dem Topf und lass sie 10 Minuten ruhen. Schneide das Rack zwischen den Knochen in einzelne Rippen und serviere es heiß.

    10 Minuten
    • Durch die kurze Ruhezeit verteilt sich der Fleischsaft besser.

Gut zu wissen

Hinweise zum Rezept

  • Geeignetes Brennholz: Verwende ausschließlich naturbelassenes, unbehandeltes Brennholz oder ausdrücklich für Grill und Smoker verkauftes Eichenholz. Rot-Eiche ist für die Santa-Maria-Machart besonders charakteristisch.
  • Rack bei Bedarf teilen: Passt das zusammenhängende Rack nicht in den Topf, teile es zwischen den Knochen in zwei große Stücke.
  • Bier nur sanft erhitzen: Das Bier soll heiß sein und sanft simmern, aber nicht stark sprudelnd kochen.

Zutatenwissen

Eichenholz auswählen

Naturbelassenes und unbehandeltes Eichenholz verwenden. Rot-Eiche ist für diese Machart besonders charakteristisch; geeignetes Holz ist meist im BBQ-Fachhandel oder online erhältlich.

Helles Bier

Das Bier wird nicht als Getränk serviert, sondern erhitzt und zum kurzen Dämpfen der Rippchen verwendet.

Zusammenhängendes Rack

Die Rippchen zunächst als zusammenhängendes Rack grillen. Nur wenn der Topf zu klein ist, das Rack zwischen den Knochen in zwei große Stücke teilen.

Typische Fehler und ihre Lösung

Die Rippchen verbrennen außen, bevor sie zart werden.

Erst grillen, wenn eine gleichmäßige Glut entstanden ist. Bei aufflammendem Fett den Rost höher ziehen oder die Glut zur Seite schieben.

Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die Rippchen bei kontrollierterer Hitze weitergaren.

Das Bier sprudelt stark und die Rippchen garen unruhig.

Das Bier nur bis zu einem sanften Simmern erhitzen und den Topf anschließend dicht verschließen.

Die Hitze reduzieren und den Topf kurz von der Kochstelle nehmen, bis die Flüssigkeit nur noch sanft bewegt ist.

Das Fleisch verliert beim Anschneiden viel Saft.

Die Rippchen nach dem Dämpfen zehn Minuten ruhen lassen, bevor sie zwischen den Knochen geschnitten werden.

Das Fleisch ist nach der ersten Dämpfphase noch fest.

Nach 15 Minuten die Messerprobe machen und die Rippchen bei Bedarf in 5-Minuten-Schritten weiterdämpfen.

Die Rippchen weiterdämpfen, bis das Messer zwischen den Knochen fast ohne Widerstand hineingleitet.

Servieren und kombinieren

  • Direkt heiß servieren: Die geruhten Rippchen zwischen den Knochen in einzelne Rippen schneiden und heiß servieren.

Allergene und Nährwerte

  • Gluten: uncertain · Helles Bier kann glutenhaltiges Getreide enthalten; die konkrete Produktausführung ist nicht angegeben.

Häufig gefragt

Fragen zum Rezept

Kann ich das Rack vor dem Dämpfen teilen?

Ja. Teile es nur dann zwischen den Knochen in zwei große Stücke, wenn das zusammenhängende Rack nicht in den Topf passt.

Wann ist die Eichenholzglut bereit?

Grille erst, wenn die Flammen weitgehend abgebrannt sind und eine gleichmäßige, mittelheiße bis heiße Glut entstanden ist.

Wie stark soll das Bier erhitzt werden?

Das Bier soll heiß sein und nur sanft simmern. Stark sprudelnd kochen soll es nicht.

Woran erkenne ich, dass die Rippchen zart genug sind?

Ein dünnes Messer sollte zwischen den Knochen fast ohne Widerstand hineingleiten. Bei einem dicken Rack ist eine Kerntemperatur von etwa 90 bis 95 °C ein brauchbarer Richtwert für die gewünschte Zartheit.

Aus unserer Küche

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