Eichenholz auswählen
Naturbelassenes und unbehandeltes Eichenholz verwenden. Rot-Eiche ist für diese Machart besonders charakteristisch; geeignetes Holz ist meist im BBQ-Fachhandel oder online erhältlich.
Santa-Maria-Rinderrippchen
Zusammenhängende Rinderrippen werden über kräftiger Eichenholzglut gegrillt und anschließend kurz in hellem Bier gedämpft, bis das Fleisch zart ist.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
LASO Barbecued Ribs verbinden kräftiges Grillen über Eichenholzglut mit einem kurzen Dämpfen in Bier. Das Rack bleibt zunächst zusammenhängend, erhält über direkter Hitze eine gebräunte Oberfläche und wird anschließend im geschlossenen Topf zart gegart.
Außen kräftig gebräunt und rauchig-würzig, innen saftig und zart. Salz, Pfeffer und Knoblauch prägen den herzhaften Geschmack, während das Bier eine dezente malzige Note beiträgt.
Schritt für Schritt
Tupfe die Rinderrippen sorgfältig trocken. Entferne nur lose Fett- und Fleischstücke; die zusammenhängende Struktur und eine dünne Fettauflage sollen erhalten bleiben. Mische Salz, Pfeffer und Knoblauchsalz in der Schüssel und reibe das Rack rundum damit ein. Lass es während des Feueraufbaus 20 bis 30 Minuten ruhen.
Baue aus dem Eichenholz eine kräftige Glut auf. Gegrillt wird erst, wenn die Flammen weitgehend abgebrannt sind und eine gleichmäßige, mittelheiße bis heiße Glut entstanden ist. Stelle den Rost etwa 15 bis 20 cm über die Glut.
Daran erkennst du es: Die Flammen sind weitgehend abgebrannt und die Glut ist gleichmäßig mittelheiß bis heiß.
Wichtig: Grille erst über Glut, nicht in offenen Flammen.
Lege das Rippchenrack auf den Rost und grille es über direkter Hitze insgesamt 45 bis 60 Minuten. Wende es etwa alle 8 bis 10 Minuten, damit die Oberfläche gleichmäßig bräunt und nicht verbrennt. Bei aufflammendem Fett ziehst du den Rost höher oder schiebst die Glut zur Seite; die Rippchen sollen grillen, nicht in offenen Flammen liegen.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist gleichmäßig gebräunt, ohne verbrannte Stellen.
Wichtig: Bei aufflammendem Fett die Rippchen sofort aus den offenen Flammen bringen.
Während der letzten Grillphase erhitze das Bier in dem großen, schweren Topf mit Deckel auf einer separaten Außenkochstelle oder einem Seitenkocher, bis es nur sanft simmert. Es soll heiß sein, aber nicht stark sprudelnd kochen.
Daran erkennst du es: Das Bier ist heiß und simmert nur sanft.
Nimm die Rippchen vom Grill. Wenn das Rack nicht in den Topf passt, teile es zwischen den Knochen in zwei große Stücke. Lege die Stücke in das simmernde Bier, verschließe den Topf dicht mit dem Deckel und dämpfe sie 15 bis 20 Minuten sanft. Die Rippchen sollen dabei nicht vollständig im Bier liegen.
Daran erkennst du es: Die Rippchen garen sanft im geschlossenen Topf und liegen nicht vollständig in der Flüssigkeit.
Wichtig: Vorsicht beim Öffnen des heißen, dicht verschlossenen Topfes.
Prüfe nach 15 Minuten die Zartheit mit einem dünnen Messer zwischen den Knochen. Es sollte fast ohne Widerstand hineingleiten. Falls das Fleisch noch fest ist, dämpfe es in 5-Minuten-Schritten weiter. Bei einem dicken Rack ist eine Kerntemperatur von etwa 90 bis 95 °C ein brauchbarer Richtwert für die gewünschte Zartheit.
Daran erkennst du es: Das dünne Messer gleitet zwischen den Knochen fast ohne Widerstand hinein; bei einem dicken Rack liegt die Kerntemperatur ungefähr bei 90 bis 95 °C.
Hebe die Rippchen aus dem Topf und lass sie 10 Minuten ruhen. Schneide das Rack zwischen den Knochen in einzelne Rippen und serviere es heiß.
Gut zu wissen
Naturbelassenes und unbehandeltes Eichenholz verwenden. Rot-Eiche ist für diese Machart besonders charakteristisch; geeignetes Holz ist meist im BBQ-Fachhandel oder online erhältlich.
Das Bier wird nicht als Getränk serviert, sondern erhitzt und zum kurzen Dämpfen der Rippchen verwendet.
Die Rippchen zunächst als zusammenhängendes Rack grillen. Nur wenn der Topf zu klein ist, das Rack zwischen den Knochen in zwei große Stücke teilen.
Erst grillen, wenn eine gleichmäßige Glut entstanden ist. Bei aufflammendem Fett den Rost höher ziehen oder die Glut zur Seite schieben.
Verbrannte Stellen vorsichtig entfernen und die Rippchen bei kontrollierterer Hitze weitergaren.
Das Bier nur bis zu einem sanften Simmern erhitzen und den Topf anschließend dicht verschließen.
Die Hitze reduzieren und den Topf kurz von der Kochstelle nehmen, bis die Flüssigkeit nur noch sanft bewegt ist.
Die Rippchen nach dem Dämpfen zehn Minuten ruhen lassen, bevor sie zwischen den Knochen geschnitten werden.
Nach 15 Minuten die Messerprobe machen und die Rippchen bei Bedarf in 5-Minuten-Schritten weiterdämpfen.
Die Rippchen weiterdämpfen, bis das Messer zwischen den Knochen fast ohne Widerstand hineingleitet.
Häufig gefragt
Ja. Teile es nur dann zwischen den Knochen in zwei große Stücke, wenn das zusammenhängende Rack nicht in den Topf passt.
Grille erst, wenn die Flammen weitgehend abgebrannt sind und eine gleichmäßige, mittelheiße bis heiße Glut entstanden ist.
Das Bier soll heiß sein und nur sanft simmern. Stark sprudelnd kochen soll es nicht.
Ein dünnes Messer sollte zwischen den Knochen fast ohne Widerstand hineingleiten. Bei einem dicken Rack ist eine Kerntemperatur von etwa 90 bis 95 °C ein brauchbarer Richtwert für die gewünschte Zartheit.
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