Katsuobushi
Katsuobushi sind hauchdünne Flocken aus getrocknetem und gereiftem Bonito. Sie sind meist im japanischen oder gut sortierten asiatischen Supermarkt erhältlich.
Japanische Grillbeilage
Ganze grüne Paprika werden direkt über mittelhoher Grillhitze weich und saftig gegart, bis ihre Schale Blasen wirft und dunkle Röststellen zeigt. Ingwer-Sojasauce und Katsuobushi vollenden die einfache Gemüsebeilage.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Yaki piiman bringt ganze grüne Paprika direkt auf den Grill. Die Schoten bleiben dabei der Hauptbestandteil: Ihre Haut röstet kräftig, während das Innere weich und saftig wird. Zum Schluss sorgen japanische Sojasauce, frischer Ingwer und Katsuobushi für eine würzig-herzhafte Note.
Die Paprika werden weich und saftig, behalten aber ihre Form. Die Schale zeigt dunkle Röststellen und bringt rauchige Noten mit, während Sojasauce und Ingwer würzig und frisch wirken. Katsuobushi ergänzt eine herzhafte Fischwürze.
Schritt für Schritt
Den Grill für direkte, mittelhohe Hitze auf etwa 220 °C vorheizen. Die Paprika waschen und gründlich trocknen. Die Stiele zunächst an den Schoten lassen. Jede Paprika zwei- bis dreimal mit einem Holzspieß oder einer Gabel einstechen, damit beim Erhitzen kein Druck entsteht.
Wichtig: Beim Einstechen und späteren Wenden auf den heißen Grillrost achten.
Die Paprika mit dem neutralen Öl vermengen, bis die Schoten dünn überzogen sind. Sojasauce und fein geriebenen Ingwer in einer kleinen Schale verrühren.
Die Paprika direkt auf den heißen Grillrost legen. Unter gelegentlichem Wenden 6–10 Minuten grillen, bis die Haut rundum Blasen wirft und dunkle Röststellen zeigt. Die Schoten sollen weich werden, aber noch ihre Form behalten. Größere Paprika brauchen etwas länger.
Daran erkennst du es: Die Haut ist rundum blasig und zeigt dunkle Röststellen; die Schoten sind weich, behalten aber ihre Form.
Wichtig: Die Paprika nur mit einer hitzebeständigen Zange wenden.
Die gegrillten Paprika auf eine Platte legen und 2 Minuten abkühlen lassen. Die Stiele abschneiden. Harte Samenstände können entfernt werden; weiche Kerne dürfen bleiben.
Wichtig: Die Schoten sind direkt nach dem Grillen sehr heiß; vor dem Schneiden kurz abkühlen lassen.
Die Ingwer-Sojasauce über die heißen Paprika geben und die Katsuobushi-Flocken darüberstreuen. 5 Minuten ziehen lassen, damit sich Röstaromen, Sojasauce und Ingwer verbinden.
Yaki piiman warm oder zimmerwarm als eigenständige Gemüsebeilage zum Grillen servieren.
Gut zu wissen
Katsuobushi sind hauchdünne Flocken aus getrocknetem und gereiftem Bonito. Sie sind meist im japanischen oder gut sortierten asiatischen Supermarkt erhältlich.
Mittelgroße Paprika garen in der angegebenen Zeit meist gleichmäßig. Größere Schoten können etwas länger auf dem Grill bleiben.
Die rauchig-herzhafte Fischwürze des Katsuobushi fehlt.
Die Katsuobushi-Flocken durch fein zerbröselte geröstete Nori ersetzen und die Nori-Flocken zum Schluss über die gewürzten Paprika streuen.
Die Paprika gründlich trocknen und nur dünn mit Öl überziehen.
Die Paprika weiterwenden und die bereits gerösteten Stellen nicht zu lange direkt über der Hitze lassen.
Die Paprika zunächst auf dem heißen Rost anrösten lassen und anschließend nur gelegentlich wenden.
Die noch blassen Seiten länger direkt grillen, bis sie Blasen und dunkle Röststellen zeigen.
Ab 6 Minuten regelmäßig prüfen und die Paprika bei weichem Inneren, aber noch stabiler Form vom Grill nehmen.
Die sehr weichen Paprika vorsichtig auf der Platte anrichten und als warme Gemüsebeilage servieren.
Eine fischfreie Variante mit fein zerbröselter gerösteter Nori anstelle von Katsuobushi.
Häufig gefragt
Ja. Für bissfestere Paprika die Schoten am unteren Ende der angegebenen Grillzeit vom Rost nehmen. Für weichere Paprika etwas länger grillen, bis sie weicher werden, aber noch ihre Form behalten.
Die Stiele zunächst an den Paprika lassen. Nach dem Grillen abschneiden. Harte Samenstände können entfernt werden; weiche Kerne dürfen bleiben.
Fein zerbröselte geröstete Nori funktionieren als Alternative. Die rauchig-herzhafte Fischwürze von Katsuobushi fehlt dann, die Paprika bleiben jedoch würzig und aromatisch.
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