Sorghummehl einkaufen
Sorghummehl ist häufig in afrikanischen oder asiatischen Lebensmittelgeschäften, in gut sortierten Reformhäusern und im Onlinehandel erhältlich.
Nigeria · moderne Grillvariante
Weiches Hefefladenbrot aus Weizen- und SorghummehlMehl aus gemahlenen Sorghumkörnern, das besonders in glutenfreien Backwaren eingesetzt wird., das direkt auf dem Grillrost gebacken wird und rauchige Röststellen erhält.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dieses moderne Grillbrot verbindet Weizenmehl mit nussig-malzigem Sorghummehl und rotem Palmöl. Der elastische Hefeteig wird in sechs Fladen geformt und direkt über mittlerer Grillhitze gebacken. So entstehen eine weiche Krume, gebräunte Grillstreifen und ein leicht erdiges Aroma vom Palmöl.
Außen zeigen die Fladen gebräunte Röststellen und ein feines Grillmuster. Innen bleiben sie weich und elastisch, mit leicht nussig-malzigem Sorghumaroma und einer dezenten erdigen Note vom roten Palmöl.
Schritt für Schritt
Vermische Weizenmehl, Sorghummehl, Instanthefe, Zucker und Salz in der großen Schüssel. Gieße das warme Wasser nach und nach dazu und rühre zunächst mit dem Holzlöffel, bis kein trockenes Mehl mehr zu sehen ist. Halte einen Teil des Wassers zunächst zurück, damit du die Teigkonsistenz besser steuern kannst.
Daran erkennst du es: Es ist kein trockenes Mehl mehr sichtbar.
Gib 20 ml rotes PalmölRotes Palmöl ist ein intensiv gefärbtes, meist wenig raffiniertes Palmfruchtöl. dazu und knete den Teig 8 bis 10 Minuten kräftig, bis er glatt, weich und elastisch ist. Falls er trocken wirkt, verwende dabei etwas von dem zurückgehaltenen Wasser. Der Teig darf leicht kleben, soll sich aber zu einer zusammenhängenden Kugel formen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist glatt, weich, elastisch und lässt sich zu einer Kugel formen.
Reibe die Schüssel mit wenig neutralem Öl aus, lege den Teig hinein und decke ihn ab. Lass ihn an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 Minuten gehen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
Daran erkennst du es: Der Teig ist sichtbar aufgegangen.
Teile den Teig in 6 gleich große Stücke von jeweils ungefähr 123 g und forme daraus Kugeln. Decke sie ab und lass sie weitere 20 Minuten ruhen, damit sich das Klebergerüst entspannt und der Teig leichter ausziehen lässt.
Daran erkennst du es: Die Teiglinge lassen sich ohne starkes Zurückziehen ausziehen.
Bereite während der zweiten Ruhezeit den Grill für eine Zwei-Zonen-Glut vor. Bei einem Holzkohlegrill schiebst du die Kohlen auf eine Seite und lässt die andere Seite als Ausweichzone frei. Bei einem Gasgrill stellst du eine mittlere bis mittelhohe direkte Hitze von etwa 220 °C am Rost ein. Der Rost muss sauber und gut vorgeheizt sein.
Daran erkennst du es: Der Rost ist sauber und vollständig vorgeheizt.
Wichtig: Beim Vorheizen und Arbeiten am Grill auf die heiße Grillfläche und die Hitzequelle achten.
Drücke jede Teigkugel auf einer leicht bemehlten Fläche zu einer runden Scheibe von etwa 20 cm Durchmesser und 3 bis 4 mm Dicke. Ziehe den Teig nicht zu dünn, damit die Fladen innen weich bleiben.
Daran erkennst du es: Jeder Fladen ist rund, etwa 20 cm groß und nicht zu dünn ausgezogen.
Bestreiche den heißen Rost sehr dünn mit dem restlichen neutralen Öl. Lege die Fladen direkt über die mittlere Hitze und schließe den Deckel. Grille sie je nach Grill und Teigdicke etwa 2 bis 3 Minuten, bis die Unterseite Röststellen zeigt und sich auf der Oberfläche Blasen bilden.
Daran erkennst du es: Die Unterseite zeigt Röststellen und auf der Oberfläche bilden sich Blasen.
Wichtig: Beim Ölen und Auflegen der Fladen vorsichtig arbeiten, da Rost und Grillfläche sehr heiß sind.
Wende die Fladen mit der Grillzange und grille die zweite Seite ebenfalls etwa 2 bis 3 Minuten. Drehe sie bei Bedarf einmal um 90 Grad, damit ein gleichmäßiges Rostmuster entsteht. Werden die Ränder zu schnell dunkel, schiebe die Fladen in die kühlere Zone und backe sie dort mit geschlossenem Deckel fertig.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind gebräunt und die Mitte wirkt nicht mehr teigig.
Wichtig: Die Fladen mit einer geeigneten Grillzange wenden und nicht mit den Händen auf den heißen Rost legen.
Nimm die fertigen Fladen vom Grill und lass sie 5 Minuten unter einem sauberen Tuch ruhen. So bleibt die Krume weich.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind gebräunt, die Mitte ist nicht mehr teigig und die Krume bleibt weich.
Gut zu wissen
Sorghummehl ist häufig in afrikanischen oder asiatischen Lebensmittelgeschäften, in gut sortierten Reformhäusern und im Onlinehandel erhältlich.
Rotes Palmöl ist in afrikanischen Lebensmittelgeschäften und spezialisierten Online-Shops erhältlich. Es prägt Farbe und Aroma der Fladen.
Das Wasser wird schrittweise eingearbeitet. Der Teig darf leicht kleben, soll sich aber zu einer zusammenhängenden Kugel formen lassen.
Die Fladen schmecken etwas blumiger und weniger malzig.
Das Sorghummehl im gleichen Mengenverhältnis durch fein gemahlenes Hirsemehl ersetzen und den Teig wie beschrieben zubereiten.
Die Fladen werden heller und verlieren ihr charakteristisches, leicht erdiges Aroma.
Das rote Palmöl im Teig durch 20 ml neutrales Öl ersetzen.
Den Teig ausreichend kneten und nur bei Bedarf die zurückgehaltene Wassermenge ergänzen.
Den Teig kurz weiterkneten und, falls er wirklich trocken ist, tropfenweise Wasser einarbeiten.
Die Fladen nicht zu dünn ausziehen und die Zielgröße von etwa 20 cm einhalten.
Die übrigen Teiglinge etwas dicker formen und die Grillzeit aufmerksam verkürzen.
Eine Zwei-Zonen-Glut vorbereiten und die Fladen bei Bedarf in die kühlere Zone schieben.
Die Fladen in der kühleren Zone mit geschlossenem Deckel fertig garen.
Die Fladen fünf Minuten unter einem sauberen Tuch ruhen lassen.
Die noch warmen Fladen nachträglich kurz abdecken.
Eine Variante mit fein gemahlenem Hirsemehl statt Sorghummehl. Sie bleibt ein weiches Grillfladenbrot, schmeckt aber etwas blumiger und weniger malzig.
Häufig gefragt
Ja. Fein gemahlenes Hirsemehl kann im gleichen Mengenverhältnis verwendet werden. Der Geschmack wird etwas blumiger und weniger malzig.
Mit neutralem Öl werden die Fladen heller und verlieren ihr charakteristisches, leicht erdiges Aroma.
Die direkte Zone sorgt für Röststellen. Die kühlere Zone dient als Ausweichbereich, wenn die Ränder zu schnell dunkel werden oder die Mitte noch fertig backen muss.
Der Teig soll glatt, weich und elastisch sein. Er darf leicht kleben, sollte sich aber zu einer zusammenhängenden Kugel formen lassen.
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