Cape-Malay-Currypulver
Die Mischung schmeckt meist warm, aromatisch und leicht süßlich. Du bekommst sie in südafrikanischen Spezialitätenläden, gut sortierten Gewürzgeschäften und manchen internationalen Supermärkten.
Südafrikanische Geflügelteile vom Braai
Würzige Hähnchenschenkel mit Joghurt, Cape-Malay-Currypulver, Knoblauch und Zitrone. Das Fleisch gart zunächst sanft in der indirekten Grillzone und bekommt anschließend direkt über der Glut eine knusprige Haut.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Cape-Malay-Hähnchenschenkel stehen für eine würzige Grillvariante aus Südafrika. Die Bezeichnung verweist auf die Cape-Malay-Küche, die besonders mit Kapstadt verbunden ist. Hier wird die aromatische Joghurtmarinade auf dem Braai eingesetzt: Erst gart das Hähnchen sanft über indirekter Hitze, danach sorgt direkte Glut für krosse Haut. So bleibt das Gericht klar ein südafrikanisches Grillrezept, ohne eine einzige Originalversion zu behaupten.
Die Hähnchenschenkel duften warm-würzig nach Curry, Kreuzkümmel und Koriander. Innen bleiben sie saftig und zart, während die Haut außen kräftig gebräunt und knusprig wird. Zitrone und Joghurt geben der aromatischen Marinade eine leichte Frische.
Schritt für Schritt
Die Hähnchenschenkel mit Küchenpapier trocken tupfen. An der dicksten Stelle jeweils zwei flache Schnitte bis nahe an den Knochen setzen. So erreicht die Marinade mehr Oberfläche und die Stücke garen gleichmäßiger.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist trocken und die Schnitte sind flach bis nahe an den Knochen gesetzt.
Joghurt, Cape-Malay-Currypulver, Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer in einer Schüssel glatt verrühren.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist glatt verrührt und gleichmäßig gewürzt.
Die Hähnchenschenkel rundum mit der Marinade überziehen. Abgedeckt mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, im Kühlschrank marinieren. Vor dem Grillen 20 bis 30 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen.
Daran erkennst du es: Die Marinade haftet rundum am Fleisch; die Schenkel sind vor dem Grillen nicht mehr eiskalt.
Wichtig: Das marinierte Hähnchen bis zum Herausnehmen im Kühlschrank aufbewahren.
Für den Braai ein Zwei-Zonen-Feuer vorbereiten: Die glühende Holzkohle auf einer Seite verteilen, die andere Seite bleibt als indirekte Zone ohne Kohlen. Den Grillrost sauber und heiß werden lassen. Die Hitze ist passend, wenn du die Hand nur etwa 4 Sekunden über der indirekten Zone halten kannst.
Daran erkennst du es: Eine klar abgegrenzte direkte und indirekte Grillzone ist vorhanden; der Rost ist sauber und heiß.
Wichtig: Beim Umgang mit glühender Holzkohle und heißem Rost hitzebeständige Hilfsmittel verwenden.
Überschüssige Marinade leicht abstreifen, damit sie über der Glut nicht verbrennt. Die Hähnchenschenkel mit der Hautseite nach oben in die indirekte Zone legen. Den Deckel schließen und 18 bis 22 Minuten garen.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist gesetzt, und die Oberfläche beginnt zu trocknen, ohne stark zu verbrennen.
Wichtig: Marinade, die mit rohem Hähnchen in Kontakt war, nicht ungegart weiterverwenden.
Die Stücke wenden und weitere 8 bis 12 Minuten indirekt grillen. Danach in die direkte Zone legen. Zuerst die Hautseite 2 bis 4 Minuten über die Glut halten, bis sie gebräunt und knusprig ist, anschließend noch 1 bis 2 Minuten auf der anderen Seite grillen. Bei aufflammendem Fett das Fleisch sofort in die indirekte Zone ziehen.
Daran erkennst du es: Die Haut ist gebräunt und knusprig; bei aufflammendem Fett liegt das Fleisch wieder in der indirekten Zone.
Wichtig: Bei Flammenbildung die Hähnchenschenkel unverzüglich aus der direkten Hitze nehmen.
Am dicksten Stück die Kerntemperatur nahe am Knochen prüfen. Das Fleisch ist fertig, wenn mindestens 74 °C erreicht sind und der austretende Fleischsaft klar ist. Die Hähnchenschenkel 5 Minuten ruhen lassen und anschließend heiß servieren.
Daran erkennst du es: Mindestens 74 °C sind erreicht; der austretende Fleischsaft ist klar.
Wichtig: Die Kerntemperatur an der dicksten Stelle prüfen, bevor das Hähnchen serviert wird.
Gut zu wissen
Die Mischung schmeckt meist warm, aromatisch und leicht süßlich. Du bekommst sie in südafrikanischen Spezialitätenläden, gut sortierten Gewürzgeschäften und manchen internationalen Supermärkten.
Haut und Knochen helfen dabei, die Hähnchenschenkel beim indirekten Garen saftig zu halten. Die flachen Schnitte verbessern den Kontakt mit der Marinade und unterstützen ein gleichmäßigeres Garen.
Das Aroma wird milder und verändert sich durch Fenchel und Zimt leicht; die separat angegebenen Mengen für Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma bleiben unverändert.
Das Cape-Malay-Currypulver durch 15 g mildes Currypulver, 4 g gemahlenen Fenchel und 1 g Zimt ersetzen. Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma wie angegeben verwenden.
Überschüssige Marinade vor dem Auflegen leicht abstreifen und zunächst ausschließlich indirekt grillen.
Die Hähnchenschenkel in die indirekte Zone ziehen, den Deckel schließen und dort bis zur erforderlichen Kerntemperatur fertig garen.
Die Stücke vor dem Marinieren trocken tupfen, überschüssige Marinade abstreifen und die Hautseite am Ende kurz direkt grillen.
Die Hähnchenschenkel noch kurz in die direkte Zone legen und dabei aufmerksam auf Flammenbildung achten.
Die Stücke mit Abstand auflegen und an der dicksten Stelle jeweils zwei flache Schnitte setzen.
Bereits fertige Stücke in die kühlere Zone legen und die dickeren Stücke weitergaren.
Das Hähnchen bis zu 12 Stunden vor dem Grillen mit der Marinade überziehen und abgedeckt im Kühlschrank marinieren. Vor dem Grillen 20 bis 30 Minuten herausnehmen.
Häufig gefragt
Mindestens 2 Stunden. Für ein kräftigeres Aroma können sie auch über Nacht, bis zu 12 Stunden, abgedeckt im Kühlschrank marinieren.
Ersetze die 25 g durch 15 g mildes Currypulver, 4 g gemahlenen Fenchel und 1 g Zimt. Die separat angegebenen Mengen für Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma bleiben unverändert.
So garen sie gleichmäßiger und die gewürzte Joghurtmarinade verbrennt nicht zu früh. Die direkte Glut kommt erst am Ende für die gebräunte, knusprige Haut zum Einsatz.
Prüfe am dicksten Stück nahe am Knochen die Kerntemperatur. Das Hähnchen ist fertig, wenn mindestens 74 °C erreicht sind und der austretende Fleischsaft klar ist.
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