Presa ibérica auswählen
Presa ibérica ist ein einzelner, ungeformter Cut vom iberischen Schwein. Für diese Zubereitung sollte das Fleisch in gleichmäßige Steaks von etwa 2,5 bis 3 cm Dicke geteilt werden.
Schweine-Steak · spanische Brasa
Presa ibérica wird direkt über hoher Hitze kräftig gebräunt und anschließend indirekt bis zu einer zarten Kerntemperatur von 63 bis 65 °C gegart. Meersalz und ein dünner Film Olivenöl reichen aus, um den charakteristischen Geschmack und die feine Marmorierung des iberischen Schweinecuts hervorzuheben.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Presa ibérica a la parrilla ist ein bewusst schlichtes Grillgericht für vier Personen. Die etwa 2,5 bis 3 cm dicken Steaks erhalten zunächst direkte Hitze für eine ausgeprägte Kruste und garen danach in der indirekten Zone sanft zu Ende. Nach kurzer Ruhezeit wird das Fleisch quer zur Faser aufgeschnitten und sofort serviert.
Außen kräftig gebräunt und aromatisch, innen saftig und zart mit feiner, buttriger Marmorierung. Das grobe Meersalz setzt klare Würzpunkte, während das Olivenöl die Röstaromen abrundet.
Schritt für Schritt
Bereite einen Grill mit zwei Temperaturzonen vor. Beim Holzkohlegrill schiebst du die glühenden Kohlen auf eine Seite. Beim Gasgrill heizt du eine Zone stark und lässt die zweite Zone ausgeschaltet oder niedrig eingestellt. Die direkte Grillzone sollte am Rost 230 bis 250 °C erreichen, die indirekte Zone etwa 160 bis 180 °C.
Tupfe die Presa-Steaks trocken und entferne nur sichtbare feste Häute oder lose Sehnen. Bestreiche sie dünn mit dem Olivenöl und salze sie gleichmäßig mit dem Meersalz. Lass sie 20 Minuten abgedeckt temperieren.
Lege die Steaks über die direkte Hitze. Grille sie bei geschlossenem Deckel etwa 2,5 bis 3 Minuten pro Seite, bis die Oberfläche deutlich gebräunt ist. Wende sie nur einmal, damit die Kruste stabil bleibt.
Daran erkennst du es: Die Oberfläche ist deutlich gebräunt und zeigt eine kräftige Grillkruste.
Ziehe die Steaks in die indirekte Zone und schließe den Deckel. Gare sie weitere 2 bis 5 Minuten, bis ein Thermometer in der dicksten Stelle 63 bis 65 °C anzeigt. Die genaue Zeit hängt von der Dicke und der tatsächlichen Grilltemperatur ab.
Daran erkennst du es: Das Thermometer zeigt in der dicksten Stelle 63 bis 65 °C an.
Nimm die Steaks vom Grill und lass sie 5 Minuten locker abgedeckt ruhen. Schneide sie anschließend quer zur Faser auf und serviere sie sofort als Hauptgericht.
Daran erkennst du es: Das Fleisch lässt sich nach der Ruhezeit sauber quer zur Faser aufschneiden.
Gut zu wissen
Presa ibérica ist ein einzelner, ungeformter Cut vom iberischen Schwein. Für diese Zubereitung sollte das Fleisch in gleichmäßige Steaks von etwa 2,5 bis 3 cm Dicke geteilt werden.
Das Olivenöl nur dünn auf die Steaks streichen. Es dient als feiner Überzug für die Oberfläche und soll die trockene Hitze nicht durch eine dicke Fettschicht überdecken.
Das Fleisch bleibt saftig, schmeckt aber etwas kräftiger und ist meist weniger fein marmoriert.
Ersetze die Presa ibérica durch gleichmäßig geschnittene Nackensteaks und grille sie nach derselben Zwei-Zonen-Methode. Prüfe die Kerntemperatur in der dicksten Stelle.
Nach der deutlichen Bräunung die Steaks in die indirekte Zone ziehen und die Kerntemperatur messen.
Wenn die Oberfläche bereits ausreichend gebräunt ist, die Steaks sofort indirekt weitergaren und nicht nochmals direkt auflegen.
Den Grill vorher auf zwei klar getrennte Temperaturzonen mit den angegebenen Rosttemperaturen bringen.
Die Steaks in die direkte Zone zurücklegen, sobald die nötige Hitze erreicht ist, und nur kurz nachbräunen.
Die Steaks vor dem Aufschneiden 5 Minuten locker abgedeckt ruhen lassen.
Häufig gefragt
Presa ibérica ist in gut sortierten Fleischereien, spanischen Delikatessengeschäften und spezialisierten Online-Fleischereien erhältlich.
Ein etwa 2,5 cm dickes Nackensteak vom Schwein eignet sich als Ersatz. Es bleibt saftig, schmeckt aber etwas kräftiger und ist meist weniger fein marmoriert.
Die direkte Zone sorgt für kräftige Röstaromen und eine gebräunte Oberfläche. In der indirekten Zone kann das Fleisch anschließend kontrolliert bis zu einer Kerntemperatur von 63 bis 65 °C nachgaren.
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