Weizenmehl Type 550
Type 550 eignet sich für einen elastischen Hefeteig, der sich nach den Ruhe- und Faltphasen gut zu Fladen ausziehen lässt.
Internationales Grillbrot
Ein weicher Hefeteig wird in vier kleine Fladen geteilt, direkt über mittlerer Hitze gegrillt und mit aromatischem Knoblauchöl bestrichen. Goldene Röststellen, ein zartes Inneres und kräftiger Grillduft machen das Brot zu einem eigenständigen Genuss vom Rost.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gegrilltes Knoblauch-Fladenbrot bringt einfachen Hefeteig direkt auf den Grill. Der Teig ruht in mehreren kurzen Phasen, wird dadurch geschmeidig und lässt sich anschließend vorsichtig zu kleinen Fladen ausziehen. Auf dem Rost entstehen goldbraune Stellen und ein luftigeres Inneres, während Knoblauchöl für ein herzhaftes Aroma sorgt.
Außen zeigen sich goldbraune, stellenweise kräftig geröstete Flecken. Das Innere bleibt weich und zart, während Knoblauchöl, warmes Getreidearoma und der rauchige Duft des Grills den Geschmack prägen.
Schritt für Schritt
Weizenmehl, lauwarmes Wasser, Instanthefe, Olivenöl und Salz in der Schüssel verrühren, bis ein weicher, leicht klebriger Teig ohne trockene Mehlstellen entsteht. Die Schüssel abdecken und den Teig 30 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig ist vollständig verbunden und zeigt keine trockenen Mehlstellen mehr.
Eine Hand oder den Teigschaber leicht anfeuchten. Den Teig an einer Seite hochziehen und zur Mitte falten. Die Schüssel jeweils um 90 Grad drehen und diesen Vorgang 8–12 Mal wiederholen. Den Teig erneut abdecken und 30 Minuten ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Der Teig wirkt nach dem Falten gespannter und bleibt weiterhin weich.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und in vier etwa gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen, mit der Naht nach unten ablegen, abdecken und 20 Minuten entspannen lassen.
Daran erkennst du es: Die Teigkugeln lassen sich anschließend leichter ausziehen und ziehen sich weniger stark zurück.
Für das Knoblauchöl Olivenöl und fein gehackten Knoblauch verrühren. Den Grill für direkte mittlere Hitze auf etwa 180–205 °C vorheizen. Beim Gasgrill eine weniger heiße und eine heißere Zone einrichten. Bei Holzkohle die Glut auf einer Seite bündeln, sodass eine mittlere und eine heißere direkte Grillzone entsteht.
Wichtig: Beim Arbeiten am vorgeheizten Grill aufmerksam bleiben und Hände sowie lose Kleidung von der Hitze fernhalten.
Den Grillrost gründlich mit der Grillbürste reinigen und dünn ölen. Hartweizengrieß auf die Arbeitsfläche streuen. Eine Teigkugel darauflegen und mit den Fingerspitzen vorsichtig zu einem runden Fladen von etwa 13–15 cm Durchmesser ausziehen. Die übrigen Teigkugeln ebenso formen.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind rund ausgezogen und etwa 13–15 cm groß, ohne durchscheinend dünne Stellen.
Wichtig: Den Grillrost nur mit geeignetem hitzefestem Werkzeug reinigen und ölen.
Einen Fladen auf der Oberseite mit etwas Knoblauchöl bestreichen und mit der geölten Seite nach unten auf den Rost legen. Bei geschlossenem Deckel 3–4 Minuten direkt grillen, bis die Unterseite goldbraun ist und der Teig stellenweise aufbläht.
Daran erkennst du es: Die Unterseite ist goldbraun und der Fladen bläht sich stellenweise auf.
Wichtig: Dünner Teig kann schnell dunkel werden; den Fladen während der gesamten Grillzeit aufmerksam beobachten.
Die Oberseite mit Knoblauchöl bestreichen, den Fladen wenden und weitere 3–4 Minuten grillen. Bei Bedarf zum Schluss kurz in die heißere Zone legen, damit er zusätzliche Röststellen bekommt. Während des Grillens aufmerksam bleiben, da dünner Teig schnell dunkel wird.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind goldbraun geröstet und der Fladen ist durchgegart, ohne stark auszutrocknen.
Wichtig: Beim Wenden hitzefestes Grillwerkzeug verwenden und den Fladen nicht unbeaufsichtigt lassen.
Die fertigen Fladen vom Grill nehmen, mit dem restlichen Knoblauchöl bestreichen und warm servieren.
Daran erkennst du es: Die Fladen sind warm, goldbraun geröstet und mit einer dünnen Schicht Knoblauchöl überzogen.
Gut zu wissen
Type 550 eignet sich für einen elastischen Hefeteig, der sich nach den Ruhe- und Faltphasen gut zu Fladen ausziehen lässt.
Das Öl vor jedem Bestreichen kurz verrühren, damit die fein gehackten Knoblauchstücke nicht am Boden bleiben.
Hartweizengrieß verhindert ein starkes Ankleben an der Arbeitsfläche und unterstützt eine leicht körnige Oberfläche beim Ausformen.
Den weichen Teig mit angefeuchteter Hand oder Teigschaber bearbeiten und zum Ausformen hauptsächlich Hartweizengrieß verwenden.
Den Teig vor dem Formen noch einige Minuten entspannen lassen und nur so viel Grieß verwenden, dass er nicht an der Fläche haftet.
Die Fladen aufmerksam beobachten und die heißere Zone nur kurz für zusätzliche Röststellen nutzen.
Stark verbrannte Stellen entfernen und den Fladen mit wenig unbeschädigtem restlichem Knoblauchöl bestreichen.
Den Rost reinigen und ölen, den Fladen mit geölter Seite auflegen und die erste Seite zunächst ungestört grillen.
Den Fladen vorsichtig lösen, sobald die Unterseite sichtbar fest und goldbraun ist.
Mit den Fingerspitzen vorsichtig von der Mitte nach außen arbeiten und auf eine gleichmäßige Fläche achten.
Dicke Bereiche während des Grillens vorsichtig flacher drücken, sofern die Oberfläche noch weich ist.
Häufig gefragt
Ja. Beim Gasgrill werden eine weniger heiße und eine heißere direkte Zone eingerichtet. Bei Holzkohle wird die Glut auf einer Seite gebündelt, sodass zwei direkte Hitzezonen entstehen.
Die Ruhe- und Faltphasen machen den weichen Hefeteig strukturierter und dehnbarer. Dadurch lässt er sich später leichter zu Fladen ausziehen.
Die Unterseite soll goldbraun sein, der Teig sich stellenweise aufblähen und beide Seiten sollen sichtbare Röststellen zeigen.
Die heißere Zone sorgt am Ende für zusätzliche Röststellen. Sie sollte nur kurz genutzt werden, weil dünner Teig und gehackter Knoblauch schnell dunkel werden.
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