Besan
Geröstetes Kichererbsenmehl gibt der Joghurtmarinade Halt. Es ist in indischen oder pakistanischen Lebensmittelgeschäften und häufig auch online erhältlich.
Pakistan, Punjabi Tandoor-Küche
Blumenkohlröschen werden blanchiert, mit würzigem Joghurt, Senföl und Tandoori-Gewürzen mariniert und direkt auf Spießen gegrillt. Kräftige Röststellen, zarter Blumenkohl und frische Zitrusnoten machen ihn zu einem eigenständigen Grillbegleiter.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Tandoori Gobi bezeichnet Blumenkohl, der mit würzigem Joghurt mariniert und bei direkter Hitze gegrillt wird. Die Zubereitung steht in der grenzüberschreitenden Tandoor-Tradition des Punjab und wird hier als pakistanische Punjabi-Variante eingeordnet. Auf dem Grill entstehen an der Marinade kräftige Röststellen, während der Blumenkohl im Inneren zart bleibt. So wird aus einem vertrauten Gemüse ein eigenständiger Grillbegleiter mit warmen Gewürznoten und frischer Limette.
Außen haftet eine würzige, leicht rauchig geröstete Marinadenschicht mit dunklen Röststellen. Innen bleibt der Blumenkohl zart und saftig mit etwas Biss; Senföl, Garam Masala, Ajwain und Kreuzkümmel sorgen für warme, herzhafte Noten, während Zitrone und Koriander den Abschluss auffrischen.
Schritt für Schritt
Die Holzspieße mindestens 30 Minuten in Wasser legen. Währenddessen den Blumenkohl in möglichst gleich große mittelgroße Röschen teilen, damit alle Stücke später gleichmäßig garen.
Wasser mit 12 g Salz und Kurkuma aufkochen. Die Blumenkohlröschen 3 bis 4 Minuten blanchieren, bis sie leicht vorgaren, aber noch Biss haben. Abgießen, kurz mit kaltem Wasser abschrecken und sehr gründlich trocken tupfen. Die Oberfläche darf nicht mehr feucht sein.
Daran erkennst du es: Die Röschen sind leicht vorgegart, bleiben aber bissfest.
Wichtig: Beim Abgießen und Abschrecken vorsichtig mit heißem Wasser und Dampf umgehen.
Joghurt, Senföl, geröstetes Kichererbsenmehl, Ingwer-Knoblauch-Paste, Chilipulver, Kreuzkümmel, Garam Masala, Ajwain, 1 TL Chaat Masala, Zitronensaft und 1 TL Salz glatt verrühren.
Den vollständig trockenen Blumenkohl in die Marinade geben und jedes Röschen sorgfältig überziehen. Die Schüssel abdecken und den Blumenkohl mindestens 30 Minuten, besser bis zu 60 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
Daran erkennst du es: Die Marinade haftet gleichmäßig an allen Röschen.
Wichtig: Den marinierten Blumenkohl während der Ruhezeit abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Einen Grill für direkte mittlere bis mittelhohe Hitze auf etwa 200 bis 220 °C vorheizen. Den Rost sauber bürsten und mit dem neutralen Öl dünn einreiben.
Wichtig: Grillrost und Grillwerkzeuge sind sehr heiß; hitzebeständige Grillhandschuhe oder Zangen verwenden.
Die marinierten Röschen mit etwas Abstand auf die gewässerten Spieße stecken. Die Spieße direkt über der Hitze auflegen und bei geschlossenem Deckel 18 bis 22 Minuten grillen. Alle 4 bis 5 Minuten wenden, damit die Marinade rundum fest wird und der Blumenkohl gleichmäßig gart.
Daran erkennst du es: Die Marinade ist rundum fest geworden und die Röschen zeigen erste kräftige Röststellen.
Wichtig: Die Spieße nur mit einer hitzebeständigen Grillzange wenden.
Werden einzelne Stellen zu dunkel, die Spieße kurz an den Rand des Grills ziehen und dort indirekt fertig garen. Zum Schluss nochmals 1 bis 2 Minuten über die heißeste Stelle legen, bis kräftige Röststellen sichtbar sind und sich ein Röschen leicht mit einer Gabel einstechen lässt.
Daran erkennst du es: Kräftige Röststellen sind sichtbar und ein Röschen lässt sich leicht mit einer Gabel einstechen.
Wichtig: Beim Wechsel zwischen direkter und indirekter Zone auf heiße Rostbereiche achten.
Die fertigen Spieße vom Grill nehmen, mit dem restlichen ½ TL Chaat Masala bestreuen und mit Zitronensaft und gehacktem Koriander servieren.
Gut zu wissen
Geröstetes Kichererbsenmehl gibt der Joghurtmarinade Halt. Es ist in indischen oder pakistanischen Lebensmittelgeschäften und häufig auch online erhältlich.
Ajwain sind kleine Kümmelsamen mit kräftiger Thymiannote. Sie sind meist im Gewürzregal südasiatischer Lebensmittelgeschäfte zu finden.
Chaat Masala bringt eine säuerlich-würzige Gewürznote und wird zum Schluss nochmals über den gegrillten Blumenkohl gestreut.
Die Marinade hält weiterhin, schmeckt aber etwas weniger nussig und kann roher wirken.
Normales Kichererbsenmehl in gleicher Menge verwenden und gründlich in die Marinade einrühren.
Das Aroma wird milder und weniger würzig-thymianartig als mit Ajwain.
Ajwain durch eine kleine Prise Thymian ersetzen und den Thymian direkt unter die Marinade rühren.
Die säuerliche Fruchtnote von Chaat Masala wird weniger komplex.
Für die Marinade und zum Bestreuen insgesamt eine entsprechende Menge gemahlenen Kreuzkümmel verwenden und den Zitronensaft nach Bedarf leicht erhöhen.
Den Blumenkohl nach dem Abschrecken sorgfältig trocken tupfen, bevor er in die Marinade kommt.
Die marinierten Röschen vorsichtig abtropfen lassen und bei etwas stärkerer direkter Hitze weitergrillen, ohne sie zu dicht zu legen.
Zwischen den Röschen etwas Abstand lassen und bei größeren Mengen mehrere Grilldurchgänge einplanen.
Die Spieße vorsichtig auseinanderziehen oder die Röschen auf mehrere Spieße verteilen und weitergrillen.
Die Spieße regelmäßig wenden und bei zu starker Bräunung an den Rand des Grills ziehen.
Indirekt fertig garen und erst am Ende nochmals kurz über die direkte Hitze legen.
Die Spieße können gewässert und der Blumenkohl bis zu 60 Minuten vor dem Grillen mariniert werden. Während dieser Zeit abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Häufig gefragt
Ein großer, frischer Blumenkohl mit festem Kopf eignet sich am besten. Die Röschen sollten möglichst gleich groß geteilt werden, damit sie auf dem Grill gleichmäßig garen.
Das kurze Blanchieren gart die Röschen leicht vor und verkürzt die Grillphase. Gleichzeitig bleibt der Blumenkohl bissfest, wenn er nur 3 bis 4 Minuten blanchiert wird.
Mindestens 30 Minuten, besser bis zu 60 Minuten im Kühlschrank. Vor dem Marinieren müssen die Röschen gründlich trocken sein.
Die Spieße an den Rand des Grills in die indirekte Zone ziehen und dort fertig garen. Zum Schluss können sie nochmals kurz über die heißeste Stelle gelegt werden.
Normales Kichererbsenmehl kann in gleicher Menge verwendet werden. Die Marinade schmeckt dann etwas weniger nussig und kann etwas roher wirken.
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