Nagaimo finden
Nagaimo findest du meist im Kühlregal gut sortierter Asia-Märkte, oft mit der Bezeichnung „Japanese yam“ oder „Yamaimo“.
Japanische Grillbeilage
Knackig-zarte Nagaimo-Scheiben werden direkt über mittlerer Grillhitze gegart und anschließend mit einer milden Sauce aus weißem Miso, Mirin und Sake bestrichen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gegrilltes Nagaimo mit weißer Miso-Sauce verbindet die knackig-zarte Textur des japanischen Bergyams mit einer milden, süß-würzigen Miso-Sauce. Die 8 mm dicken Scheiben werden direkt über mittlerer Grillhitze gegart und anschließend mit der Sauce bestrichen. So bleibt der Grillcharakter klar, während das helle Miso eine aromatische Ergänzung liefert.
Außen leicht gebräunt mit feinen Grillspuren, im Kern zart und noch etwas bissfest. Die Sauce schmeckt mild, süßlich und würzig mit einer runden Miso-Note.
Schritt für Schritt
Heize den Grill auf mittlere direkte Hitze vor, etwa 200 °C am Grillrost. Bei einem Holzkohlegrill sollte eine gleichmäßige mittlere Glut ohne hohe Flammen vorhanden sein.
Wichtig: Beim Arbeiten am heißen Grill hitzebeständige Grillutensilien verwenden.
Schäle das Nagaimo und schneide es in etwa 8 mm dicke Halbmonde. Lege die Scheiben 2–3 Minuten in das kalte Wasser, gieße sie ab und tupfe sie gründlich trocken.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind nach dem Abtropfen gründlich trocken getupft.
Wichtig: Die geschälte Nagaimo-Knolle kann glitschig sein; beim Schneiden vorsichtig arbeiten.
Verrühre weißes Miso, Mirin und Sake in einer kleinen Schüssel zu einer glatten Sauce.
Daran erkennst du es: Die Sauce ist glatt und ohne sichtbare Miso-Klümpchen.
Öle den heißen Grillrost dünn mit dem neutralen Öl ein. Lege die Nagaimo-Scheiben über die direkte Hitze und grille sie 3–4 Minuten pro Seite. Wende sie einmal, sobald sich deutliche Grillspuren zeigen.
Daran erkennst du es: Die Scheiben sind leicht gebräunt, im Kern zart und noch etwas bissfest.
Wichtig: Den heißen Grillrost und die Grillzange nicht mit bloßen Händen berühren.
Nimm die gegrillten Scheiben vom Rost und bestreiche sie auf beiden Seiten mit der weißen Miso-Sauce. Serviere das Nagaimo sofort warm als eigenständige Grillbeilage oder zu anderem Grillgut.
Daran erkennst du es: Beide Seiten sind dünn und gleichmäßig mit Sauce bestrichen.
Gut zu wissen
Nagaimo findest du meist im Kühlregal gut sortierter Asia-Märkte, oft mit der Bezeichnung „Japanese yam“ oder „Yamaimo“.
Helles Miso steht meist im Kühlregal von Asia-Märkten oder in gut sortierten Biomärkten. Mildes helles Miso ist eine passende Alternative, die Sauce wird damit meist etwas salziger und weniger süß.
Die Scheiben können etwas weniger saftig und knackig ausfallen.
Die Yamsorte wie das Nagaimo schälen, in etwa 8 mm dicke Halbmonde schneiden, kurz in kaltem Wasser einlegen, gründlich trocknen und grillen.
Die Sauce wird meist etwas salziger und weniger süß.
Das milde helle Miso in gleicher Menge mit Mirin und Sake zu einer glatten Sauce verrühren.
Die Scheiben nach dem Abgießen sorgfältig mit einem sauberen Tuch oder Küchenpapier trocknen.
Die Scheiben vorsichtig lösen und bei mittlerer Hitze weitergrillen, bis deutliche Grillspuren entstehen.
Eine gleichmäßige mittlere Glut ohne hohe Flammen vorbereiten und die Scheiben bei Bedarf in einen weniger heißen Bereich legen.
Die Scheiben in einen weniger heißen Grillbereich umsetzen und dort fertig garen.
Nach deutlichen Grillspuren wenden und den Kern auf zarte, noch leicht bissfeste Textur prüfen.
Häufig gefragt
Die Scheiben sollen leicht gebräunt und im Kern zart, aber noch etwas bissfest sein.
Ja. Verwende eine gleichmäßige mittlere Glut ohne hohe Flammen und grille die Scheiben direkt über der Hitze.
Nagaimo findest du meist im Kühlregal gut sortierter Asia-Märkte, oft mit der Bezeichnung „Japanese yam“ oder „Yamaimo“.
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