Wilder Spargel
Wilder Spargel ist saisonal auf Wochenmärkten, bei ausgewählten Hofläden und im gut sortierten Gemüsehandel erhältlich. Seine Stangen sind meist feiner als die von grünem Zuchtspargel.
Gegrilltes Gemüse aus dem Alentejo
Wilder grüner Spargel wird direkt über mittlerer Grillhitze gegart und anschließend mit aromatischem Thymian-Rosmarin-Öl bestrichen. Ein schlichtes Gemüsegericht mit deutlichen Grillspuren, saftigem Biss und portugiesischem Alentejo-Bezug.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Gegrillter Wildspargel mit Kräuteröl Wilder Spargel kommt hier direkt auf den heißen Grill und bleibt der Mittelpunkt des Gerichts. Nach dem Grillen wird er mit einem frischen Öl aus Thymian und Rosmarin bestrichen. Die Zubereitung ist unkompliziert, schnell und bringt den feinen, leicht herben Geschmack des saisonalen Gemüses besonders klar zur Geltung.
Der Spargel ist außen leicht gebräunt und von markanten Grillspuren geprägt, im Inneren jedoch noch saftig und zart. Thymian und Rosmarin geben dem mild-herben Wildspargel ein würziges, frisches Aroma, während das Olivenöl für einen runden, geschmeidigen Eindruck sorgt.
Schritt für Schritt
Den Grill für direkte mittlere Hitze auf etwa 180–200 °C vorbereiten. Den Spargel waschen und die faserigen Enden abschneiden. Sehr dicke Stangen am unteren Ende dünn schälen.
Wichtig: Grillrost und Grillumgebung sind sehr heiß; beim Vorbereiten ausreichend Abstand zur Hitze halten.
Olivenöl, Thymian und Rosmarin in einer kleinen Schüssel verrühren. Den Spargel mit etwa einem Drittel des Kräuteröls leicht bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Stangen nebeneinander auf den heißen Grillrost legen. Bei direkter mittlerer Hitze insgesamt 6–8 Minuten grillen und dabei alle 2 Minuten wenden. Der Spargel soll Grillspuren bekommen, im Inneren aber noch saftig und zart bleiben.
Daran erkennst du es: Deutliche Grillspuren außen, innen noch saftig und zart
Wichtig: Beim Wenden und Abnehmen die Grillzange verwenden und Hände sowie Kleidung von der direkten Hitze fernhalten.
Den heißen Spargel vom Rost nehmen, mit dem übrigen Kräuteröl bestreichen und 2 Minuten ruhen lassen. Anschließend sofort als eigenständigen Gemüsebegleiter servieren.
Daran erkennst du es: Der Spargel bleibt warm, saftig und zart
Gut zu wissen
Wilder Spargel ist saisonal auf Wochenmärkten, bei ausgewählten Hofläden und im gut sortierten Gemüsehandel erhältlich. Seine Stangen sind meist feiner als die von grünem Zuchtspargel.
Thymianblättchen und fein gehackte Rosmarinnadeln geben dem Öl ein klares, würziges Aroma, das besonders gut zum leicht herben Wildspargel passt.
Der Zuchtspargel ist meist kräftiger und weniger fein im Geschmack als Wildspargel.
Den grünen Zuchtspargel ebenso vorbereiten und grillen. Je nach Dicke 2–4 Minuten länger grillen und die gewünschte Zartheit prüfen.
Den Grill auf direkte mittlere Hitze bringen, die Stangen alle 2 Minuten wenden und sie nach 6 Minuten erstmals prüfen.
Sehr weiche Stangen sofort vom Grill nehmen und warm servieren; überschüssiges Öl erst danach auftragen.
Das Öl nur dünn auftragen und eine direkte mittlere statt maximale Hitze verwenden.
Die Stangen in einen weniger heißen Bereich des Grills legen und dort bis zur gewünschten Zartheit weitergaren.
Nur etwa ein Drittel vor dem Grillen auftragen und den Rest für den heißen Spargel zurückbehalten.
Nach dem Grillen etwas vom zurückbehaltenen Kräuteröl frisch auftragen.
Grüner Zuchtspargel eignet sich als kräftigere und weniger feine Alternative zum Wildspargel. Das Kräuteröl und die direkte Grillmethode bleiben unverändert.
Häufig gefragt
Ja. Grüner Zuchtspargel ist meist kräftiger und weniger fein im Geschmack und benötigt je nach Dicke etwa 2–4 Minuten länger auf dem Grill.
Nur sehr dicke Stangen sollten am unteren Ende dünn geschält werden. Dünne Stangen können nach dem Abschneiden der faserigen Enden direkt gegrillt werden.
Der Spargel soll deutliche Grillspuren haben und im Inneren noch saftig und zart sein. Nach 6 Minuten kannst du die Konsistenz erstmals prüfen.
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