Bourbon im Mop
Bourbon gibt dem Mop eine warme Vanillenote.
USA · Southern Indiana
Zarte Schweine-Spareribs werden mit einem würzigen Dry Rub eingerieben, sechs Stunden indirekt über Hickory-Rauch gegart, mit Bourbon-Apfelcider-Mop bestrichen und zum Schluss mit einer kräftigen BBQ-Glasur überzogen.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Southern Indiana Smokehouse Ribs stehen für eine rauchige Rippchen-Variante aus dem US-amerikanischen Midwest. Ein würziger Rub, Bourbon im Mop, naturtrüber Apfelcider während der langen Grillphase und eine haftende BBQ-Glasur prägen dieses Rezept. Die Rippchen werden langsam gegart, in einzelne Stücke geschnitten und mit der restlichen Glasur serviert.
Die Rippchen duften intensiv nach Hickory und Bourbon, schmecken rauchig, würzig und leicht süß und bleiben zart am Knochen. Die Glasur haftet glänzend und kräftig auf der Oberfläche, ohne dass das Fleisch vollständig zerfällt.
Schritt für Schritt
Die Silberhaut auf der Knochenseite der Spareribs mit einem stumpfen Messer lösen und vollständig abziehen. Größere Fett- oder Fleischlappen an den Rändern entfernen, ohne das Rack zu zerlegen.
Wichtig: Arbeitsfläche und Werkzeug nach dem Kontakt mit rohem Schweinefleisch gründlich reinigen.
Braunen Zucker, Paprikapulver, Salz, schwarzen Pfeffer, Chilipulver, Zwiebelpulver, Knoblauchpulver, Senfpulver und Cayennepfeffer gründlich vermischen. Die Rippchen rundum mit dem Rub einreiben, abdecken und 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Einen Kugelgrill oder Smoker für indirekte Hitze bei etwa 120 °C vorbereiten. Die Holzkohle auf eine Seite legen, eine Auffangschale unter die freie Grillfläche stellen und die Rippchen später auf der kohlefreien Seite platzieren. Hickory-Räucherholz in kleinen Portionen bereitlegen.
Wichtig: Hitzefeste Grillhandschuhe verwenden und die Auffangschale sicher im Grill platzieren.
Die Rippchen mit der Knochenseite nach unten auf die indirekte Grillzone legen. Den Deckel schließen und etwa 4 Stunden bei rund 120 °C räuchern. Die Temperatur möglichst gleichmäßig halten und Räucherholz nachlegen, sobald kein Rauch mehr sichtbar oder riechbar ist.
Bourbon und Apfelcider in einer Schüssel verrühren. Nach den ersten 4 Stunden die Rippchen während der fünften Stunde alle 15 Minuten dünn mit dem Mop bepinseln. Den Deckel zwischen den Mop-Vorgängen nur kurz öffnen.
Wichtig: Nur sauberes Geschirr und einen sauberen Pinsel zum Auftragen des Mops verwenden.
Ketchup, Apfelessig, braunen Zucker, Worcestershiresauce, gelben Senf und schwarzen Pfeffer verrühren. Während der letzten Stunde die Rippchen weiterhin alle 15 Minuten mit dem Mop bepinseln und anschließend dünn mit der Glasur bestreichen. So entsteht Schicht für Schicht eine haftende, würzige Oberfläche.
Wichtig: Glasur, die mit rohem Fleisch oder einem benutzten Pinsel in Kontakt gekommen ist, nicht ungegart als Servierglasur verwenden.
Nach insgesamt etwa 6 Stunden prüfen, ob das Fleisch zwischen den Knochen weich ist und sich die Enden leicht nach unten biegen. Bei Bedarf weitere 15 Minuten indirekt garen. Das Rack vom Grill nehmen und 15 Minuten locker ruhen lassen.
Daran erkennst du es: Das Fleisch ist weich, die Enden biegen sich leicht nach unten, und die Rippchen halten noch am Knochen.
Wichtig: Das heiße Rack mit einer Grillzange oder hitzefesten Handschuhen vom Grill nehmen.
Die Rippchen zwischen den Knochen in einzelne Stücke schneiden und mit der restlichen BBQ-Glasur servieren.
Daran erkennst du es: Die einzelnen Stücke lassen sich sauber zwischen den Knochen schneiden und bleiben am Knochen zart.
Gut zu wissen
Bourbon gibt dem Mop eine warme Vanillenote.
Hickory-Räucherchips oder -chunks werden im BBQ-Fachhandel, in Baumärkten und in größeren Supermärkten angeboten. Apfelholz schmeckt milder und fruchtiger.
Naturtrüber Apfelcider ergänzt den Bourbon-Mop um eine fruchtige Note.
Senfpulver würzt die Kruste, gelber Senf gibt der Glasur zusätzliche Würze und Bindung.
Der Rauch schmeckt milder und fruchtiger als mit Hickory.
Hickory-Räucherholz vollständig durch Apfelholz ersetzen und das Apfelholz in kleinen Portionen während der Räucherphase einsetzen.
Die Silberhaut vor dem Würzen mit einem stumpfen Messer lösen und abziehen.
Bereits gegarte Rippchen können trotzdem serviert werden; die zähe Haut beim Essen entfernen.
Die Kohle auf eine Seite legen, die Auffangschale unter die freie Grillfläche stellen und etwa 120 °C möglichst konstant halten.
Die Rippchen in die kühlere indirekte Zone umsetzen und die Temperatur vor dem Weitergaren stabilisieren.
Mop und Glasur vorab bereitstellen und den Deckel jeweils nur kurz öffnen.
Die Temperatur wieder stabilisieren und die weiteren Mop-Schichten dünn auftragen.
Nach etwa 6 Stunden prüfen und die Rippchen vom Grill nehmen, sobald sie weich sind, sich leicht biegen und noch am Knochen halten.
Die sehr weichen Rippchen vorsichtig mit einer breiten Grillzange umsetzen und als besonders zarte Stücke servieren.
Eine fruchtigere und mildere Rauchvariante mit Apfelholz statt Hickory.
Häufig gefragt
Die Rippchen garen insgesamt etwa 6 Stunden indirekt bei rund 120 °C. Nach den ersten 4 Stunden beginnt das regelmäßige Moppen; in der letzten Stunde wird zusätzlich glasiert.
Ja. Etwa 150 g Apfelholz-Räucherchips oder -chunks sorgen für ein milderes und fruchtigeres Raucharoma.
Nach den ersten 4 Räucherstunden werden die Rippchen während der fünften Stunde alle 15 Minuten dünn mit dem Mop bepinselt. In der letzten Stunde wird weiter gemoppt.
Das Fleisch soll zwischen den Knochen weich sein, die Enden sollen sich leicht nach unten biegen, und die Rippchen sollen noch am Knochen halten, statt vollständig zu zerfallen.
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