Unbehandelte Zitrone verwenden
Die Zitrone wird in Spalten und Scheiben geschnitten und teilweise mit Schale verwendet. Deshalb eignet sich eine unbehandelte Zitrone.
Ganzer Fisch vom Grill
Ganze Dorade mit Zitrone und Petersilie, direkt über mittelstarker bis starker Glut gegrillt.
In dieser Richtung gibt es kein weiteres Rezept.
Die Gesamtzeit ist ein Richtwert. Vorbereitungs-, Koch- und Ruhezeiten können sich überschneiden.
Darum gelingt es
Dorada a la brasa ist eine spanische Zubereitung für ganze Dorade über direkter Glut. Der Fisch bleibt am Stück und wird mit Olivenöl, Meersalz und etwas Zitrone gewürzt. So bekommt die Haut kräftige Röstaromen, während das Fleisch saftig und klar im Geschmack bleibt.
Knusprig geröstete Haut trifft auf saftiges, opakes Fischfleisch mit frischen Zitrusnoten und dem grünen Aroma glatter Petersilie.
Schritt für Schritt
Nimm die Dorade etwa 20 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank und tupfe sie innen und außen gründlich trocken. Falls der Fisch noch nicht küchenfertig ist, lass ihn vom Fischhändler ausnehmen und entschuppen.
Reibe die unbehandelte Zitrone trocken. Schneide sie in vier Spalten und zwei dünne Scheiben. Lege die Zitronenscheiben und vier Petersilienstängel in die Bauchhöhle der Dorade.
Bereite den Grill für direkte, mittelstarke bis starke Hitze vor. Bei Holzkohle sind die Briketts passend, wenn sie grau überzogen sind. Bei einem Gasgrill heizt du den Rost auf etwa 230 °C vor. Reinige den Rost gründlich und öle ihn dünn ein.
Salze die Dorade innen und außen mit dem Meersalz und bestreiche sie rundum mit dem Olivenöl. Lege den Fisch diagonal auf den heißen Rost. Schließe den Deckel und grille ihn 7–9 Minuten, ohne ihn zu verschieben.
Daran erkennst du es: Die Haut soll kräftige Röstaromen entwickeln, ohne dass der Fisch verschoben wird.
Wende die Dorade vorsichtig mit einer breiten Grillzange oder einem Fischwender. Grille die zweite Seite weitere 7–9 Minuten. Bei einem Fischkorb kannst du die Dorade darin wenden; das erleichtert das Handling, verändert aber nicht die Zubereitung.
Daran erkennst du es: Die zweite Seite soll ebenfalls kräftige Röstaromen entwickeln.
Prüfe die dickste Stelle hinter dem Kopf mit einem Einstichthermometer. Der Fisch ist fertig, wenn das Fleisch opak ist und eine Kerntemperatur von 63 °C erreicht hat. Lässt es sich leicht von der Mittelgräte lösen, nimm die Dorade vom Grill.
Daran erkennst du es: Opakes Fleisch, 63 °C Kerntemperatur und leichtes Lösen von der Mittelgräte.
Lass den Fisch 3 Minuten ruhen. Entferne die Petersilie aus der Bauchhöhle und serviere die Dorade mit den Zitronenspalten und den restlichen Petersilienstängeln.
Gut zu wissen
Die Zitrone wird in Spalten und Scheiben geschnitten und teilweise mit Schale verwendet. Deshalb eignet sich eine unbehandelte Zitrone.
Die Dorade sollte ausgenommen und entschuppt sein. Ist sie das noch nicht, kann der Fischhändler diese Vorbereitung übernehmen.
Den Fisch 7–9 Minuten ruhig auf dem heißen, sauberen und dünn geölten Rost liegen lassen.
Gelöste Hautstellen vorsichtig weitergrillen und den Fisch mit einem breiten Wender vollständig wenden.
Den Fisch innen und außen sorgfältig trocken tupfen, bevor er gewürzt und geölt wird.
Die Grillzeit im Bereich von 7–9 Minuten pro Seite halten und die dickste Stelle mit dem Thermometer prüfen.
Häufig gefragt
Auf einem Gasgrill wird der Rost auf etwa 230 °C vorgeheizt. Bei Holzkohle grillst du über mittelstarker bis starker direkter Hitze.
Das Fleisch soll opak sein, sich leicht von der Mittelgräte lösen und an der dicksten Stelle hinter dem Kopf 63 °C Kerntemperatur erreichen.
Ja. Im Fischkorb lässt sich die Dorade leichter wenden; an der direkten Grillmethode ändert das nichts.
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